Grado

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Grado liegt an den Lagunen in der nördlichen Adria auf italienischer Seite, östlich von Vendig. Grado ist ein kleiner und reizvoller Ort. Er verfügt über eine historische Altstadt mit engen, verwinkelten Gassen.

Grado verfügt über zwei Marinas: ein moderner Yachthafen nahe der Einfahrt und ein ursprünglicher Stadthafen mit sehr reizvoller Ansteuerung.

[Bearbeiten] Ansteuerung auf Grado

Ansteuerungstonnen vor Grado in der Einfahrt der Lagune

Hinweis: für die Ansteuerung ist aktuelles Kartenmaterial erforderlich

Die Ansteuerung auf Grado muss mit Sorgfalt durchgeführt werden, ist nach Kartenstudium allerdings ohne Schwierigkeiten durchzuführen. Weil das Wasser außerhalb des Fahrwassers sehr flach ist, muss man auf alle Fälle vermeiden, das Fahrwasser zu verlassen. Ca. 1.5 sm südwestlich vor der Laguneneinfahrt befindet sich eine befeuerte Ansteuerungstonne. Zur Laguneneinfahrt hin steuert man entlang einer Dalbenreihe. Auf Höhe der Einfahrt in die Lagune befindet sich eine rote Backbordtonne. Man bleibt auf Kurs, bis an Steuerbord voraus eine grüne Steuerbordtonne sichtbar wird. Diese Tonne muss an Backboard passiert werden. Der Kurs sollte beim passieren auf ca. 90°, später dann auf ca. 120° geändert werden. Die Marina P.ta del Grato befindet sich etwa auf Höhe der grünen Tonne Stb querab.

Schiffwracks vor Grado

Um den Stadthafen zu erreichen bleibt man auf Kurs 90° bis 120° und hält auf eine Autobrücke zu. Steuerbord ist Grado und größere Muschelfischer zu sehen, an Backbord waren alte Schiffswracks vor dem sehr flachem Wasser. Erst sehr kurz vor der Brücke wird der Kanal an Steuerbord sichtbar, der zu dem Stadthafen führt. Vor der Brücke Backbord befindet sich die Marina Darsena San Marco. Zum Stadthafen kann jetzt der Kurs auf nahezu 180° geändert werden. Der Kanal ist zwar relativ eng, aber unproblematisch. An beiden Seiten sind diverse Fischerboote festgemacht. Der Kanal mündet im Stadthafen: An Steuerbord befindet sich das Hafenbecken, welches von Fischern genutzt wird, an Backbord liegen die Yachten an Moorings.

Achtung: Die Einfahrt versandet immer wieder. So kann es passieren, dass die rechte Seite wesentlich seichter als an Backboard ist. Sollte es zu einer Grundberührung kommen, so kann man es auf der anderen Seite nochmals probieren. Bei einem Tiefgang von mehr als 2m sollte man auch auf die Gezeiten achten. ;-)


[Bearbeiten] Porto San Vito

Koordinaten: 45°40,9' N 013°22,6' E Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: 45°40,9' N 013°22,6' E.Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: 45°40,9' N 013°22,6' E.


Porto San Vito liegt in der Nähe eines Hotels ist aber ein sehr ruhiger kleiner Hafen. Er ist relativ eng, das Anlegen erfolgt mittelmeeruntypisch über Dalben. Die Preise für eine 40 Fuss Yacht lagen im Oktober 2018 bei ca. 70,80 inklusive Kurtaxe.

[Bearbeiten] Stadthafen Grado

Koordinaten: 45°40'41.61"N, 013°23'10.77"E

Hafenplan
Kanal zum Stadthafen

Der Stadthafen ist idylisch, aber nicht ohne Tücken. Er ist relativ eng, die Anlegemanöver werden zusätzlich durch Mooringbojen und ins Wasser hängende Leinen erschwert. Das westliche Hafenbecken ist für Fischer reserviert, Yachten machen mit Mooringsbojen im östlichen Hafenbecken fest. Hierbei ist für Gäste der Nordpier vorgesehen, der einige wenige Liegeplätze bietet. Hat man den Streß der Ansteuerung und des Anlegens hinter sich gebracht, kann man die abendliche Ruhe in diesem Hafen genießen. Die sanitären Anlagen befinden sich ein einem Gebäude am südlicherem Pier. Der Eingang erinnert eher an einen Laden, als an die Duschanlagen. Der Zustand ist der Duschen und WCs ist sicherlich nicht perfekt.

[Bearbeiten] Tipps

Ein Gang durch die Altstadt ist ein absolutes Muß, auch wenn man sich nicht in einem der dortigen, gediegeren Restaurants niederlassen will. Diverse verschiedene Gastronomien unterschiedlicher Ausrichtungen sind im Ort vorhanden.

Besonders sehenswert ist die Basilika St. Eufemia, die 456 erbaut worden ist, als Grado für einige Zeit Bischofssitz war.

Der Weg durch die Altstadt sollt auch am reichhaltigen Fischmarkt vorbeiführen, wenn nicht zum Einkaufen, so doch wenigstens zum Anschauen.

Etwas landeinwärts liegt das Örtchen Aquileia. Zu römischer Zeit war das mit Grado zusammen der wichtigste Hafen der Region. Hier kann man noch die Ruinen der damaligen Handelsanlagen und Häuser bestaunen.

Für flachgehende Boote ist eine Fahrt durch die Lagune in Richtung Venedig oder Triest sehr reizvoll. Ähnlich wie im Wattenmeer sind hier die Fahrwasser mit Stangen und Pricken gekennzeichnet. Unterwegs finden sich gelegentlich bewirtschaftete Fischerhütten, wo man gegrillte Cephali (Meeräschen) oder Vongole (Herzmuscheln) bekommt.

[Bearbeiten] Bildergalerie

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