Rostock

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Im Sommer locken die Warnemünder Woche [1] und die Hanse-Sail [2] zahlreiche Besucher in die schöne Hansestadt. In Rostock spielt der Wassersport eine große Rolle. Im Rahmen der gescheiterten Olympia-Bewerbung für 2012 wurden kräftig in die maritime Infrastruktur investiert. Deutlichstes Zeichen dafür ist der Yachthafen Hohe Düne [3], wo zahlreiche Millionen in einen 5-Sterne-Yachthafen investiert wurden. Um im Falle einer erfolgreichen Bewerbung während der Veranstaltung alle dort liegenden Schiffe woanders unterbringen zu können, wurden auch die Stadthäfen deutlich ausgebaut. Als Konsequenz für die Segler ergibt sich damit ein enormes Überangebot an Liegeplätzen, in den meisten Marinas liegen nur wenige Schiffe. Als Gastlieger wird man wählen zwischen dem quirligen Touristenmagnet Warnemünde, wo man im Alten Strom allerdings nur wenige Liegeplätze mit überlasteten sanitären Anlagen findet, dem modernen, sehr großen und mit umfangreichen Serviceeinrichtungen versehenen Yachthafen Hohe Düne und dem Stadthafen unweit des Zentrums von Rostock. Ein ruhiges Plätzchen ist das wenig bekannte Schmarl am Westufer der Warnow.

Blick über den Alten Strom in Warnemünde

Wer bis zum Stadthafen Rostock segelt, erlebt ein hochattraktives Küstenrevier und legt mitten im Zentrum einer dynamischen Universitätsstadt an. Am Bahnhof kann man Fahrräder mieten, eine Rundfahrt von einem Highlight zum nächsten ist sehr zu emüpfehlen!

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Übersichtskarte

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[Bearbeiten] Ansteuerung

Als großer Seehafen ist Warnemünde bei Tag und bei Nacht gut anzulaufen. Sportschiffer müssen allerdings im Fahrwasser Sorgfalt walten lassen. Die Fähren sind schneller heran als man meint. Die Küstenwache kontrolliert stets den fließenden Verkehr. Darauf sollte sich der Skipper mit korrekter Seemannschaft einstellen. Im Bereich der Warnow-Mündung nördlich des alten Stromes kommen erschwerend die zahlreichen dort rangierenden Ausflugsboote hinzu. Im weiteren Verlauf der Warnow bis runter in die Stadt halten diese sich überwiegend an das Fahrwasser und sind somit berechenbarer.

Tagsüber bietet das Steinkohlekraftwerk im Überseehafen eine frühe Orientierung - insbesondere dann, wenn der Kühlturm in Betrieb ist. Markantestes Wahrzeichen Warnemündes ist die weiße Fassade des Hotels Neptun, welches bei Tage gut sichtbar ist. Weiterhin helfen bei der Ansteuerung der Leuchtturm in Warnemünde, die beiden Leuchttürme auf den Molenköpfen sowie das betonnte Fahrwasser der Großschifffahrt. Wer den Yachthafen Hohe Düne anlaufen will, sollte jedoch nicht in die Warnow einlaufen, denn die Einfahrt des Yachthafens befindet sich östlich davon.

[Bearbeiten] Versorgungsmöglichkeiten

In dem Gebiet der Warnow-Mündung gibt es drei Tankstellen für Yachten. Diese befinden sich im Yachthafen Hohe Düne, am Yachthafen im Alten Strom in Warnemünde und in der Marina Dalben 28.

[Bearbeiten] Marinas

[Bearbeiten] Hohe Düne

Koordinaten: 54°11.09'N, 012°05.87'E


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Blick von der Einfahrt in Richtung Hauptgebäude

Im Rahmen der Bewerbung für die olympischen Spiele 2012 wurde der Yachthafen Hohe Düne [4] an die östliche Außenmole der Warnow-Mündung gebaut. Die Ansteuerung des Hafens erfolgt daher auch nicht zwischen den beiden Leuchttürmen, die die Warnow-Mündung markieren, sondern östlich davon. In Erwartung der zahlreichen Gäste wurden 750 Boxen für Schiffe geschaffen. Diese sind bis zu 23 m x 6,5 m groß. Der ganze Hafen ist auf 4 m ausgebaggert, die Fahrrinne soll sogar 4,5 m tief sein. Wasser (gegen Münzen) und Strom (gegen Pauschale oder individuelle Abrechnung) ist an allen Liegeplätzen vorhanden. Die Liegeplatzgebühren sind niedrig.

Der Wege im Hafen sind weit. Die sanitären Anlagen verfügen neben Duschen (Münzen oder Karte) und WCs auch über Waschmaschinen, Trockner und Bügelmöglichkeiten. In der Rezeption des Hafenmeisters finden sich auch ein paar rund um die Uhr (per Chip) zugängliche Internetzugänge, davon zwei mit festinstalliertem PC samt Drucker und zwei mit Ethernet-Anschluß für mitgebrachte Laptops. Selbst per offenem WLAN ist dort ein lokal eng begrenzter Zugang möglich (Default-Gateway muss man manuell als DNS eintragen). WLAN am Liegeplatz ist mittlerweile gleichfalls verfügbar (verifiziert für Steg G).

An dem der Einfahrt gegenüberliegenden Ende des Hafens gibt es einen kleinen Service-Bereich mit Tankstelle, Fäkalienabsauganlage und Kränen für 40 t sowie 500 kg. Größere Reparaturen werden an eine Werft weiter südlich an der Warnow vermittelt. Der Rufknopf für den Tankservice ist an der Spundwand.

Außerdem stehen den Seglern zahlreiche weitere Services zur Verfügung. Diese beinhalten einen freundlichen Brötchen-Service sowie Transfers zum Beispiel nach Warnemünde auf der anderen Seite der Warnow. Viele weitere Angebote werden in Zusammenarbeit mit dem angeschlossenen Hotel und Konferenzzentrum "Yachthafenresidenz Hohe Düne" angeboten. Dort gibt es zum Beispiel Bars, Restaurants, Cafés der (auch preislich) gehobenen Klasse, einen Wellness-Bereich und vieles mehr.

Trotz des umfangreichen Service-Angebots ist der Hafen selten voll belegt. Die meisten Segler bevorzugen eine der zahlreichen anderen Liegemöglichkeiten. Im Haus des Hafenmeisters befindet sich ein kleiner Tante-Emma-Laden, wo man Dinge des täglichen Bedarfs bekommt - insbesondere Bier und frische Brötchen. Durch die Leere wirkt der Hafen teils recht trist - schade, denn er ist sehr gepflegt, hat "Stil". Der Weg nach Rostock oder Warnemünde zur Stadtbesichtigung ist mit einem je nach Liegeplatz bis zu 15-minütigen Fußmarsch zu einer der beiden Fährlinien verbunden.

[Bearbeiten] Warnemünde / Alter Strom

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Hier liegt man eigentlich am schönsten. Der alte Fischereihafen hat einen besonderen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Allerdings ist der Hafen aus genau diesem Grund häufig voll, sodass man fast immer im Päckchen liegen muss.

Für Sportboote ist das Anlegen verboten:

  1. im gesamten westlicher Teil des Alten Stroms - dort liegen Fahrgastschiffe / Verkaufsbuden-Schiffe
  2. im gesamten östlicher Teil des Alten Stroms weiter hinten zur Bahnhofbrücke hin - da sind die l. Warnemünder Fischer
  3. auf der östlichen Seite des Alten Stroms im Bereich der Steganlagen des Warnemünder Segelvereins
  4. auf der östlichen Seite des Alten Stroms im Bereich der Tanke von Fa Volvo F.Paap
  5. auf der östlichen Seite des Alten Stroms im Bereich Sportschule
  6. auf der östlichen Seite des Alten Stroms im Bereich der Stammliegeplätze des Akademischen Segelverein zu Warnemünde - da ist immer ausgeschildert, dass das Päckchenliegen nicht erlaubt ist, weil sonst die Fahrbreite für die Passagierschiffe nicht gegeben ist

Ja - wo kann man es denn versuchen ?

Gleich wenn man reinkommt auf der östlichen Seite des Alten Stroms (am nördliche Ende) - da sind die paar freien Plätze für Gäste, welche vom Hafenmeister kassiert werden, der von der Stadt eingestzt ist. Beim Suchen also einfach **vor** der Höhe der "Alten Lotsen Station" (am S-Ende der Westmole)

[Bearbeiten] Schnatermann

Schnatermann:

1) Auf dem Weg dahin...immer in der Rinne bleiben ... weil man daneben teilweise zu Fuß gegen kann ... und

2) Einfach mal davor halten und schauen wie die Personenschiffe da reinfahren und anlegen...

   a) an der gleichen Kante wie die Fleischdampfer ...kann man ev. weiter nach osten hin dann auch ran ...
   b) oder an der Kante gegenüber dem Fähranleger ... 
   c) Bis 1,50m Tiefgang geht es auch etwas weiter rein...
   d) Wer es ruhiger haben will kann auch an den alten Dalben - weiter zum Schilf hin festmachen ..und dann eben per Beiboot     zum Land übersetzen

3) Schöner Tripp mit dem Beiboot möglich durch den Moorgraben ....der endet dann weiter im Norden am Forsthaus

4) Kurzer Fußweg zu Kneipe "Schnatermann"

5) Gute Wanderstrecken dahinter in Rostocker Heide


Zusammenfassung:

Guter Platz wenn die Mannschaft mal "Auslauf benötigt" oder Beibootfahrten gefragt sind ...

[Bearbeiten] Schmarl

Koordinaten: 54°08.109'N, 012°05.378'E


Kleiner, privater Anleger in der Mitte des Westufers der Warnow. Man liegt dort an Fingerstegen mit Längen von 7 m bis 10 m. Beim Anlegen Bootshaken bereithalten.

siehe Schmarl

[Bearbeiten] Marina Dalben 28

Koordinaten: 54°07.0'N, 012°05.9'E


[Bearbeiten] Bramow

Koordinaten: 54°06.70'N, 012°05.74'E

Siehe auch "SAB-Marina" 1) Hubkrahn 2)

[Bearbeiten] Neptun Marina

Koordinaten: 54°06.37'N, 012°06.18'E


[Bearbeiten] Gehlsdorf Nord

Koordinaten: 54°06.60'N, 012°05.99'E


[Bearbeiten] Stadtmitte

Koordinaten: 54°05.62'N, 012°07.16'E


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V.O.60 ex-ILLBRUCK und Polizei in der Wiro-Marina

Stadtmitte ist einer der drei neu von der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft Wiro [5] erbauten Häfen an der Warnow. Neben den wenigen Dauerliegern (Wasserschutzpolizei und die drei speedsailing Volvo-Ocean-Racer [6], unter ihnen auch die ehemalige ILLBRUCK, Siegeryacht des Volvo Ocean Race 2002), ist dieser Hafen fast nur zur Hanse Sail [7] voll belegt. Gut gepflegte sanitäre Anlagen gibt es auf der Rückseite des dem Ausgang gegenüberliegenden Gebäudes. Diese sind jedoch nur mit Schlüsselkarte zu betreten, die man zuvor vom Hafenmeister bzw. am Automaten erworben haben muss. Zum Öffnen der Eingangspforte der Wiro-Marina benötigt man einen monatlich wechselnden vierstelligen Code, der ebenfalls beim Hafenmeister beziehungsweise am "Schwarzen Brett" auf dem Steg erhältlich ist. Strom und Wasser gibt es an den Fingerstegen. Seit Mai 2007 hat hier auch der ORMA-60 Renn-Trimaran "ACADEMY" [8] seinen heimischen Liegeplatz. Er kann genau wie die drei V.O.60 Racer von Firmengruppen und Einzelbuchern für Segelevents gechartert werden.

Direkt an der kleinen Marina liegt der Mau-Club [9], eine Disco und Konzerthalle, so dass es abends oft hoch her geht. Westlich der Wiro-Marina und gegenüber dem Mau-Club liegt das frühere DDR-Handels- und heute Hotel- und Tagungsschiff MS "Georg Büchner" [10], auf dem man bei Voranmeldung einfach und günstig übernachten kann.

Folgt man der Uferpromenade nach Osten (Richtung Rostocker Innenstadt), kommen einige kleine Geschäfte, so zum Beispiel zahlreiche Restaurants und Cafés.

[Bearbeiten] Gehlsdorf Süd

Koordinaten: 54°05.7568'N, 012°07.55'E


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Die hier befindlichen Stege gehören zu örtlichen Segelvereinen. Von den Liegeplätzen hat man am Abend einen wunderschönen Blick auf den Stadthafen und die Altstadt von Rostock. Der Tiefgang einer Jacht, die hier einen Liegeplatz sucht, sollte nicht mehr als 2 m betragen. Die Wassertiefe an den Stegen nimmt zum Land hin ab und beträgt in Ufernähe weniger als 1 m. Die Stege verfügen über Wasser- und Stromanschlüsse. Gastliegern stehen die Sanitäreinrichtungen der jeweiligen Vereinsheime zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Gastliegeplätzen entnimmt man am Besten den entsprechenden Hinweisen der Vereine an den Kopfseiten der Stege oder erfragt diese beim jeweiligen Hafenmeister des Vereins.

In unmittelbarer Nähe zu den Liegeplätzen gibt es keine Versorgungsmöglichkeit mit Lebensmitteln. Der nächste Supermarkt (EDEKA Jens-Markt) ist ca. 1,4 km entfernt, die nächste Bäckerei ca. 1,2 km. Auf dem Gelände des Rostocker Yachtclubs befindet sich eine Segelmacherei.

[Bearbeiten] Haedgehafen

1) Gehört z.t. dem Museumshafen ..also die der Bereich zum Kohlenkran hin ...ist für die Museumhafen SY reserviert

2) Zur Landseite hin nach Westen gehört der erste Teil zu Rostocker Segelverein Citybootshafen (RSC 92)


3) Starker Schwell i m m e r in diesem Bereich ... weil zu allen Seiten nach Umbau nun senkrechte Wände für

  flotte Reflexionen der Wellen sorgen.
  Also bei Unwetter : eine Mausefalle - daher für gr. SY gesperrt

4) Schön zu liegen - und nur wenige Meter "zum alten Fritz " gr. Kneipe

                  - direkt vor der Tür zur "Volkstheater Spielstätte"
                  - "STUBNITZ"  ein    "Kunst-Raum-Schiff" ist von da auch gut zu Fuß zu erreichen (mit DISKO usw.)

[Bearbeiten] Marina im Stadthafen

Koordinaten: 54°05.58'N, 012°08.34'E


Weit im Süden des Teils der Warnow, die mit dem Schiff noch erreicht werden kann, dafür aber direkt an der Altstadt Rostock befindet sich die Marina im Stadthafen Rostock [11]. An vier Schwimmstegen können die Segler mit Hilfe von Mooring-Bojen quer zum Steg festmachen. Einige der Stege haben auch Finger. Strom und Wasser ist an den Stegen vorhanden. Der am weitesten östlich gelegene Steg wird von Charterfirmen genutzt. Am Ufer westlich der Stege befinden sich die Sanitäranlagen. Dort auch auch der Hafenmeister ein Büro. In dem Gebäude direkt am Hafen befindet sich ein Yachtausrüster.

In den Speichern östlich der Marina befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars. Besonders zu empfehlen ist das Silo4[12], das in dem obersten Stockwerk eines der Speicher einen einmaligen Blick über Rostock und die Warnow bietet. Dort kann man abends bei selbst am Buffet zusammengestellten und vom Koch nach Wunsch angebratenen asiatischen Gerichten den Sonnenuntergang über der Warnow beobachten.

Seine Einkäufe kann man beim nahe gelegenen Lebensmitteldiscounter erledigen. Dort gibt es auch einen Backshop, der einen auch am Wochenende mit frischen Brötchen versorgt. Weitere Geschäfte finden sich in der nahe gelegenen Altstadt von Rostock.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Links


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