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	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=22992</id>
		<title>Mittelmeer</title>
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		<updated>2010-12-11T17:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.64.82.76: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mittelmeer_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild des Mittelmeeres (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer bietet vielseitige Segelreviere bei meist milden bis warmen Verhältnissen. Beste Jahreszeiten für einen Törn sind Frühling und Herbst. Der Sommer ist meist sehr heiß und vielerorts überlaufen. Auch im Spätherbst und Winter kann in einigen Regionen gut gesegelt werden. Hier muss man sich jedoch sorgfältig über die lokalen Wetterbedingungen informieren, überraschende und heftige Stürme sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Informationen sind im wesentlichen einem Handbuch von Colin Thomas (2006) entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer (Mare Nostrum = unser Meer, so nannten es die Römer), erstreckt sich über 3.860 km (2.084 NM) in Ost-West-Richtung und an der breitesten Stelle in Süd-Nord-Richtung über 1.600 km (868 NM) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1.500 m und einer max. Tiefe von 5.150 m südl. von Griechenland. Vor ca.30 Mio Jahren kollidierte die afrikanische mit der europäischen Kontinentalplatte und quetschten das Mittelmeer zusammen. Doch diese Platten bewegen sich auch heute noch, nötigen hin und wieder Ätna, Vesuv und Stromboli zu Eruptionen und lösen immer wieder Erdbeben in Italien, Griechenland und der Türkei aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist das Mittelmeer mit 3,8 % (im Mittel) etwas salziger als der Atlantik mit 3,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Mio m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca.1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel rel. flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden eine Westströmung. U-Boote berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geologischen Vergangenheit war die Verbindung zum Atlantik nicht immer offen gewesen. Durch Hebungskräfte der Kontinentalverschiebung war das Mittelmeer mehrmals für Jahrtausende ein Binnenmeer. In diesen Zeiten trocknete es weitgehend aus (wie heute der Aralsee). Infolge dessen bildeten sich massive Kalksedimente, die wir heute an weiten Teilen des Mittelmeers als Küstenformation wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
== Länder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spanien]] · [[Frankreich]] · [[Italien]] · [[Monaco]] · [[Malta]] · [[Slowenien]] · [[Bosnien-Herzegovina]] ·  [[Kroatien]] · [[Montenegro]] · [[Albanien]] · [[Griechenland]] · [[Türkei]] · [[Zypern]] · [[Syrien]] · [[Libanon]] · [[Israel]] · [[Ägypten]] · [[Libyien]] · [[Tunesien]] · [[Algerien]] · [[Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seegebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;position:relative; margin-left:1em; background:#ffffff;border:solid white;border-width:1px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;htmlmap&amp;gt;&lt;br /&gt;
[/mediawiki/images/Mittelmeer_klein.png|Mittelmeer|351|217]&lt;br /&gt;
{poly|149,72,156,81,164,88,173,93,179,98,179,105,174,110,167,112,156,113,147,107,144,104,144,93,142,88,144,80,143,76,143,74,149,72|/wiki/Tyrrhenisches_Meer|Tyrrhenisches Meer|/mediawiki/images/Map_Tyrrhenisches_Meer.png}&lt;br /&gt;
{poly|167,52,169,60,172,57,173,56,176,63,180,69,183,71,186,71,199,81,202,83,202,94,196,95,193,92,182,86,184,83,182,82,176,82,170,75,169,69,162,66,160,60,162,58,160,55,165,51,168,53,169,59,172,58,172,56,167,52|/wiki/Adria|Adria|/mediawiki/images/Map_Adria.png}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/htmlmap&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Golfe du Lion]]&lt;br /&gt;
*[[Balearen|Westliches Mittelmeer/Balearen]]&lt;br /&gt;
*[[Ligurisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Tyrrhenisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Adria]]&lt;br /&gt;
*[[Ionisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Ägäis]]&lt;br /&gt;
*[[Bosporus]]&lt;br /&gt;
*[[Marmarameer]]&lt;br /&gt;
*[[Dardanellen]]&lt;br /&gt;
*[[Gibraltar]]&lt;br /&gt;
*[[Südl.Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Segelreviere im Mittelmeer: Die Highlights ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katalonien|Costa Brava]] · [[Balearen]] · [[Côte d&#039;Azur]] · [[Ligurisches Meer|Italienische Riviera]]  ·  [[Toskanischer Archipel]] · [[Korsika]] · [[Sardinien|Costa Smeralda]] · [[Äolische Inseln]] · [[Kroatien]] · [[Griechenland#Reviere |Griechische Küste]] · [[Kykladen]] ·  [[Dodekanes]] [[Türkei#Reviere | Türkische Küste]] ·  [[Tunesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Wetterbeschreibung für das gesamte Mittelmeer ist schwierig. Hier sollten die lokalen Wetterbesonderheiten betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich herrscht um das gesamte Mittelmeer subtropisches Klima. Vor allem im südöstlichen Teil des Mittelmeeres herrscht auch im Winter noch Urlaubswetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Wärme sorgt für eine starke Verdunstung. Das führt zu Dunst über dem Wasser. Dadurch ist die Sicht häufig geringfügig eingeschränkt, die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch. &lt;br /&gt;
Abends bilden sich über dem Mittelmeer häufig Cirren, welche den gesamten Himmel bedecken können. Während es anderswo ein Zeichen für eine aufziehende Warmfront, also eine Wetterverschlechterung ist, ist es am Mittelmeer eine normale, unbedeutende Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westliche Mittelmeer wird -vor allem im Winter- durch atlantische Tiefausläufer beeinflußt, die sich, von der Biskaya kommend, durch die Enge zwischen Pyrenäen und Alpen zwängen. Auf dem Mittelmeer angekommen legen sie dort an Windgeschwindigkeit wieder erheblich zu und reichen bis zu den Balearen, Korsika und dem Norden Sardiniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bewirken konstante Hitzetiefs über der Sahara und dem vorderen Orient gleichbleibende Winde: häufige Ostwindlagen in der Alboransee und Ethesien/Meltemi in der Ägäis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Seglern aus höheren Breiten herrscht häufig die Meinung, im Mittelmeer gäbe es generell wenig Wind. So ist das sicher nicht richtig, weisen doch die Statistiken den Golf von Lion als eines der sturmreichsten Seegebiete der Erde aus [http://www.wetterklima.de/segeln/segelseminar/mistral.html]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{Buch|Autor=Kaufeld/Dittmer/Doberitz|Titel=Mittelmeerwetter|ASIN=387412147X}}&lt;br /&gt;
ist dort sowohl die Starkwindhäufigkeit (8-9Bft), als auch die Sturmhäufigkeit (10-12Bft) doppelt so hoch wie in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Auch die Alboransee gilt als relativ lebhaft, während das Tyrrhenische Meer, die Adria und die türkische Südküste als relativ ruhig eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Windsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer wird zu weiten Teilen von Hochgebirgen eingerahmt. Anders als im Atlantik sind daher die oberflächennahen Winde vom großräumigen Wettergeschehen oftmals abgekoppelt. Das macht die Vorhersage in diesem Bereich so schwierig.&lt;br /&gt;
Vor allem im Sommer werden die unterschiedlichen Segelreviere des Mittelmeeres durch charakteristische Windsysteme geprägt, ansonsten dominiert die Thermik das Windgeschehen. Auflandiger Wind ab dem späten Vormittag bis in die frühe Nacht und leichterer ablandiger Wind in der zweiten Nachthälfte sind im Sommer häufige thermische Erscheinungen, die sich gegen die Großwetterlage durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gibraltar|Strasse von Gibraltar]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
Die Windrichtungen sind -entsprechend dem Profil der Gebirgszüge- fast ausschließlich West oder Ost. Durch ein konstantes Hitzetief über der Sahara im Sommer häufiger Ost, während sich im Winter häufiger die Westwinddrift durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mistral]] ===&lt;br /&gt;
Der [[Mistral]] ist ein kalter Nordwind, vorwiegend im [[Golfe du Lion]] an der Südküste Frankreichs. Er erreicht häufig, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, Sturmstärke. Am stärksten wirkt er im Rhone-Tal, nach Osten kann der Mistral aber auch das Wetter auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] beeinflussen. Der Mistral kann in Extremfällen bis zu den [[Balearen]] reichen, sehr selten auch bis zur afrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
Der Mistral kommt am häufigsten im Winterhalbjahr vor. Von einer Mistral-Wetterlage spricht man, wenn sich über dem Golf von Genua ein Tief und über der Biskaya ein Hoch befinden. Von diesem Hoch aus wird der Wind durch das Rhone-Tal in Richtung Mittelmeer gepresst und erreicht dadurch extreme Windgeschwindigkeiten im Golf von Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bora]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Bora]] ist an der [[Adria|adriatischen Küste]] das Äquivalent zum Mistral, weht jedoch aus NO. Voraussetzung ist ein Hoch über Mitteleuropa oder Russland. Auch die Bora kann - insbesondere im Herbst und Winter - Sturmstärke erreichen. Die Bora reicht jedoch selten sehr weit nach Süden hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Etesien]]/[[Meltemi]] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Etesien]]&amp;quot; (in Griechenland), bzw. &amp;quot;[[Meltemi]]&amp;quot; (in der Türkei) sind die Namen für einen gleichmäßigen, mit etwa 5 bis 7 Beaufort recht kräftigen, nördlichen Wind im östlichen Mittelmeer. Er tritt in den Sommermonaten Juli bis September in der [[Ägais]] auf. Dieser Wind entsteht durch großflächige Druckverteilung, insbesondere durch ein kräftiges, thermisches Tief über Kleinasien. Der [[Etesien]] ist für sich genommen unkritisch, jedoch muss beachtet werden, dass gerade in der Ägais in der Nähe der zahlreichen Inseln Fallböen und Kap- bzw. Düseneffekte auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Scirocco]] ===&lt;br /&gt;
Als [[Scirocco]] werden alle Südwinde im Mittelmeer zusammengefasst. Sie tragen heiße, trockene Sahara-Luft auf das Mittelmeer. An der Südküste kann Sand die Sicht beeinträchtigen (und das Boot mit einer roten Schicht überziehen). Nach Norden hin nimmt die Luft zunehmend Feuchtigkeit auf und führt zu Schwüle und schlechter Sicht. Der Scirocco reicht häufig bis zur Nordküste des Mittelmeers und wird in Kroatien beispielsweise als [[Jugo]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
In der Adria kann der Scirocco als einzige Windrichtung erheblichen Seegang hervorrufen. Da die Wellengeschwindigkeit meist höher ist als die Zuggeschwindigkeit des Wettersystems, geht dem Scirocco oft starke Dünung voraus. &lt;br /&gt;
Nach [[Wetter-Bücher|Bock, Brauner, Dentler &amp;quot;Seewetter&amp;quot;]]hat der Scirocco seine stärksten Auswirkungen im Golf von Genua. Hier sind Wellenhöhen von 20m bei Südwindlage verbürgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strömungen und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer ist durch die Strasse von Gibraltar weitestgehend vom Gezeitengeschehen des Atlantiks abgekoppelt. In der Meerenge kommt es zu starken Strömungen zwischen Mittelmeer und Atlantik, innerhalb des Mittelmeeres ist jedoch nicht mehr viel davon zu spüren.&lt;br /&gt;
Der Tidenhub beträgt im Mittelmeer typischerweise um die 0.5 m, Gezeitenströmungen treten nur an wenigen Stellen auf (Strasse von Gibraltar, Strasse von Messina, Zugänge zur Lagune zwischen Venedig und Triest). Neben dem Tidenhub muß jedoch die Wirkung des Windes auf den Wasserstand berücksichtigt werden. So kann langanhaltender Südwind im Golf von Triest und in den Lagunen um Venedig eine Wasserstandserhöhung von 0,5 m bewirken. Auch von den Balearen sind Wasserstandsschwankungen von bis zu 1,0 m in Abhängigkeit von der Windrichtung dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeerraum Artikel zum Mittelmeerraum in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://pelagos.oc.phys.uoa.gr/page11.html Vorhersage der Wellenhöhen im Mittelmeer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://164.214.12.45/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub131/Pub131bk.pdf Sailing Directions - Western Mediterranean PUB.131] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;br /&gt;
* [http://164.214.12.45/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub132/Pub132bk.pdf Sailing Directions - Eastern Mediterranean PUB.132] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.64.82.76</name></author>
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		<title>HoumtSouk</title>
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		<updated>2010-12-11T17:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.64.82.76: Die Seite wurde neu angelegt: „{{stub}} &amp;lt;!-- Vorlage für Gewässer jeder Art: Meere, Ozeane, Seen, Flüsse --&amp;gt;  &amp;lt;!-- /--------------------------------------------------------------------------…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Vorlage für Gewässer jeder Art: Meere, Ozeane, Seen, Flüsse --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- /--------------------------------------------------------------------------------\&lt;br /&gt;
     | NAVIGATIONS-BOX                                                                |&lt;br /&gt;
     | Bitte Seegebiet und politische Zuordnung unten in der Form bearbeiten.         |&lt;br /&gt;
     | Beispiel:                                                                      |&lt;br /&gt;
     |                                                                                |&lt;br /&gt;
     | {{Navigation|Seegebiet=[[Mittelmeer]] &amp;gt; [[Ägäis]] &amp;gt; [[Dodekanes]]              |&lt;br /&gt;
     |             |Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Griechenland]] &amp;gt; [[Rhodos]]}}            |      &lt;br /&gt;
     \--------------------------------------------------------------------------------/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigation|Seegebiet=[[Mittelmeer]] &amp;gt; [[Südl.Mittelmeer]]|Politisch=[[Afrika]] &amp;gt; [[Tunesien]] &amp;gt; [[Djerba]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- /--------------------------------------------------------------------------------\&lt;br /&gt;
     | INHALT                                                                         |&lt;br /&gt;
     | Ab hier den Hafen, die Marina, den Ankerplatz beschreiben                      |&lt;br /&gt;
     \--------------------------------------------------------------------------------/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gültigkeit:&lt;br /&gt;
Der Artikel gilt für den Zeitpunkt 11.2010.&lt;br /&gt;
Alle von mir gemachten Angaben sind ohne Gewähr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Beschreibung:&lt;br /&gt;
Im Süden Tunesiens liegt die Insel Djerba. Im Norden der Insel ist die Stadt Houmt Souk. Der Hafen von HoumtSouk grenzt direkt an den nördlichen Stadtrand. Die Entfernung zur Stadtmitte (Souk) beträgt ungefähr 1 km (15 Gehminuten). &lt;br /&gt;
Der Hafen besteht aus 3 Interessengruppen &lt;br /&gt;
a) Fischereihafen (circa 80 Boote) &lt;br /&gt;
b) Touristische Ausflugsboote (circa 20) und &lt;br /&gt;
c) Segelhafen mit derzeit 2 Schwimmstegen (Platz für circa 80, derzeitige Belegung circa 30 Schiffe).&lt;br /&gt;
Die Gruppen sind räumlich getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansteuerung:&lt;br /&gt;
Tiden beachten, der Tidenhub beträgt in diesem Teil des südl. Mittelmeeres zwischen 1,3 und 1,6 Meter. Der Kanal / Channel zur Hafeneinfahrt ist zwar betonnt und wird ausgewiesen mit einer Tiefe von 3-5 Metern, was jedoch nicht stimmt. Die Länge des Kanals beträgt circa 4 sm, die Breite des Kanals misst circa 20-25 Meter. Rechts und links des Kanals ist es absolut seicht (50 cm), das Seegras an den Rändern ist tagsüber direkt unter der Wasseroberfläche sichtbar.&lt;br /&gt;
Betonnung:&lt;br /&gt;
Ansteuerungstonne circa 4 sm N-lich der Hafeneinfahrt. Dort circa 5-3 Meter Tiefe vorhanden. Das ganze Gebiet im Norden Djerbas ist flach.&lt;br /&gt;
Zur Hafeneinfahrt sollten circa 7 Tonnen-Pärchen den Weg weisen. 3 Tonnen auf der W-Seite fehlen, 1 ist fast zusammengebrochen, der Abstand zwischen den Tonnen-Pärchen ist bei einigen ordentlich, sodass man zusätzlich die Kanalränder auf Sicht untersuchen muss, ob man zu weit stb oder bb fährt. &lt;br /&gt;
Das erste Tonnen-Pärchen nach der Ansteuerungstonne ist räumlich etwas nach SE versetzt. Danach geht es in den Kanal und man fährt einen Kurs zwischen 185 und 195 Grad. Die in manchen Publikationen genannten 180 Grad sind falsch. &lt;br /&gt;
In Höhe des ersten Ansteuerungs-Pärchens hat man bei Hightide circa 3 Meter Wassertiefe. Danach folgt für circa 2 sm eine Tiefe in Kanal-Mitte! von circa 5 Metern. Zu den letzten 3 Tonnen-Pärchen werden es wieder 3 Meter. Zwischen den beiden landseitigen Tonnen-Pärchen ist unbedingt die Kanalmitte (oder sogar der W-liche Rand des Kanals zu suchen, da sich die Tiefe in der E-lichen Hälfte des Kanals bis auf 2 Meter (bei Hightide!) verringert (könnte eine Sand-Anschwemmung sein). &lt;br /&gt;
Von einer nächtlichen Ein- / Ausfahrt rate ich dringend ab. --&amp;gt; Ankern in Höhe der Ansteuerungstonne bis Tagesanbruch! Kann bei unruhiger See und versetztem Wind schaukeln &#039;wie S..&#039;  &lt;br /&gt;
Die Tonnen sollten nachts beleuchtet sein, einige Lichter davon fallen dauernd aus bzw. sind nicht vorhanden. Die Lichter der Tonnen sind in der ersten Hälfte der Nacht kaum von den hellen Lichtern der Stadt auszumachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Ausflugsboote:&lt;br /&gt;
Die Boote fahren je nach Auftragslage, während der sommerlichen Jahreszeit jedoch täglich (circa 10-15 Boote) zu den nahegelegenen Flamingo-Islands. Die Flamingos machen im Sommer jedoch Urlaub und kommen erst im Winter, ebenso viele Reiher und andere Wasservögel. Im Gegensatz zu anderen tunesischen Häfen (selbst erlebt in Monastir, El Kantaoui, in denen viel weniger Ausflugsboote Tag und Nacht einen Heidenspektakel (Disco, sehr laut) machen betreiben die Boote im Hafen von HoumtSouk ihr Geschäft geordnet. Das bedeutet, die Boote fahren alle frühmorgens mit musikalischer Begleitung (jedoch nicht sehr laut) zwischen 0900 und 0930 aus dem Hafen und kehren nachmittags zwischen 1500 und 1530 zurück. Dazwischen und danach ist wieder Ruhe. Sehr löblich - hoffentlich bleibt es dabei.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infrastruktur &lt;br /&gt;
Steganlagen relativ neu und modern, Strom und Wasser vorhanden. Ob die Anlagen auch stärkeren Belastungen standhalten, weiss ich nicht. Welle kommt nur von Norden durch die Hafeneinfahrt, wird jedoch stark gemildert durch die 4 sm breite Flachwasserzone.&lt;br /&gt;
Gas nachfüllbar (nicht selbst erprobt, aber gesehen), Diesel-Tankstelle im östlichen Teil des Hafens (meist vormittags geöffnet), Werft nicht vorhanden (auch kein für Segelboote geeigneter Kran vorhanden), Restaurants / Caffes-Teestuben / Pizzerias in den neuen Gebäuden der Marina (jedoch kein Alkoholausschank), 1 Restaurant direkt anschliessend ausserhalb des Hafens (mit Aloholausschank, gehobene Klasse und Preise), viele Restaurants u. dgl. im Ort (einige davon mit Ausschank). Appartments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polizei-Zoll-GardeNationale-Capitainerie:&lt;br /&gt;
Polizei, GN und Capitainerie direkt im Hafengelände. Zoll kommt an Bord. Zoll befindet sich circa 200 Meter ausserhalb des Hafengeländes. Im Gegensatz zu anderen Quellen kann man in HoumtSouk ein- und ausklarieren. Selbst gesehen und auch von offizieller Seite (Polizei) bestätigt.&lt;br /&gt;
Bei Ankunft und beim Verlassen des Hafens zu Törns innerhalb Tunesiens ist nur die An-/Abmeldung bei der GardeNationale erforderlich. Es schadet jedoch sicherlich nicht, auch der 10 Meter daneben gelegenen Polizei Bescheid zu sagen.&lt;br /&gt;
Segelboote dürfen maximal 2 Jahre in Tunesien sein, kurz ins Ausland und wieder zurück geht. Pro Jahr dürfen die tunesischen Gewässer jedoch maximal 6 Monate befahren werden, für die andere Zeit muss das Schiff unter Zollverschluss (es darf nicht bewegt, jedoch bewohnt werden). Ob es sich hierbei um das Kalenderjahr oder nicht handelt, habe ich noch nicht herausgefunden.&lt;br /&gt;
Deutsche Personen dürfen sich nach meinen Informationen maximal 4 Monate (andere Nationen max. 3 Monate) in Tunesien aufhalten. Kurz ins Ausland und wieder zurück geht. &lt;br /&gt;
Alle Tunesier (auch Behördenvertreter) sind sehr freundlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wind- und Wetterverhältnisse:&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 09 und 12.2010 traten w-liche und N-liche Winde bis zu 30 kn auf, dazwischen immer ruhige Perioden. Mnachmal S-liche Winde mit Verbringung des roten Wüstensandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergnügen: &lt;br /&gt;
Badestrand in und um die Marina nicht vorhanden. Zum Baden per Taxi (circa 10-15 km, einfach circa. 2 Euro) zu den schönen Stränden der Touristic-Zone an der NE-Küste Djerbas fahren. Wassersport, Reiten, alles im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Marinapreisen siehe Internet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Tipps werde ich ggfls. noch ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- /--------------------------------------------------------------------------------\&lt;br /&gt;
     | KATEGORIEN                                                                     |&lt;br /&gt;
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     | 1. Art des Artikels (z.B. Seegebiet, See, Fluss, Ort, Marina, ...)             |&lt;br /&gt;
     | 2. Nautische Zuordnung. Üblicherweise mehrere Kategorien,                      |&lt;br /&gt;
     |    z.B. Mittelmeer, Ägäis, Dodekanes                                           |&lt;br /&gt;
     | 3. Politische Zuordnung. Üblicherweise mehrere Kategorien,                     |&lt;br /&gt;
     | z.B. Europa, Griechenland, Rhodos                                              |&lt;br /&gt;
     \--------------------------------------------------------------------------------/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seegebiet]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nautische Zuordnung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südl. Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süd-Tunesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- politische Zuordnung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Djerba]]&lt;/div&gt;</summary>
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