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	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=23303</id>
		<title>Mittelmeer</title>
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		<updated>2011-02-19T18:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.73.205.232: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mittelmeer_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild des Mittelmeeres (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer bietet vielseitige Segelreviere bei meist milden bis warmen Verhältnissen. Beste Jahreszeiten für einen Törn sind Frühling und Herbst. Der Sommer ist meist sehr heiß und vielerorts überlaufen. Auch im Spätherbst und Winter kann in einigen Regionen gut gesegelt werden. Hier muss man sich jedoch sorgfältig über die lokalen Wetterbedingungen informieren, überraschende und heftige Stürme sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Informationen sind im wesentlichen einem Handbuch von Colin Thomas (2006) entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer (Mare Nostrum = unser Meer, so nannten es die Römer), erstreckt sich über 3.860 km (2.084 NM) in Ost-West-Richtung und an der breitesten Stelle in Süd-Nord-Richtung über 1.600 km (868 NM) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1.500 m und einer max. Tiefe von 5.150 m südl. von Griechenland. Vor ca.30 Mio Jahren kollidierte die afrikanische mit der europäischen Kontinentalplatte und quetschten das Mittelmeer zusammen. Doch diese Platten bewegen sich auch heute noch, nötigen hin und wieder Ätna, Vesuv und Stromboli zu Eruptionen und lösen immer wieder Erdbeben in Italien, Griechenland und der Türkei aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist das Mittelmeer mit 3,8 % (im Mittel) etwas salziger als der Atlantik mit 3,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Mio m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca.1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel rel. flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden eine Westströmung. U-Boote berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geologischen Vergangenheit war die Verbindung zum Atlantik nicht immer offen gewesen. Durch Hebungskräfte der Kontinentalverschiebung war das Mittelmeer mehrmals für Jahrtausende ein Binnenmeer. In diesen Zeiten trocknete es weitgehend aus (wie heute der Aralsee). Infolge dessen bildeten sich massive Kalksedimente, die wir heute an weiten Teilen des Mittelmeers als Küstenformation wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
== Länder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spanien]] · [[Frankreich]] · [[Italien]] · [[Monaco]] · [[Malta]] · [[Slowenien]] · [[Bosnien-Herzegovina]] ·  [[Kroatien]] · [[Montenegro]] · [[Albanien]] · [[Griechenland]] · [[Türkei]] · [[Zypern]] · [[Syrien]] · [[Libanon]] · [[Israel]] · [[Ägypten]] · [[Libyien]] · [[Tunesien]] · [[Algerien]] · [[Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seegebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;position:relative; margin-left:1em; background:#ffffff;border:solid white;border-width:1px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;htmlmap&amp;gt;&lt;br /&gt;
[/mediawiki/images/Mittelmeer_klein.png|Mittelmeer|351|217]&lt;br /&gt;
{poly|149,72,156,81,164,88,173,93,179,98,179,105,174,110,167,112,156,113,147,107,144,104,144,93,142,88,144,80,143,76,143,74,149,72|/wiki/Tyrrhenisches_Meer|Tyrrhenisches Meer|/mediawiki/images/Map_Tyrrhenisches_Meer.png}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/htmlmap&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Golfe du Lion]]&lt;br /&gt;
*[[Balearen|Westliches Mittelmeer/Balearen]]&lt;br /&gt;
*[[Ligurisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Tyrrhenisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Adria]]&lt;br /&gt;
*[[Ionisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Ägäis]]&lt;br /&gt;
*[[Bosporus]]&lt;br /&gt;
*[[Marmarameer]]&lt;br /&gt;
*[[Dardanellen]]&lt;br /&gt;
*[[Gibraltar]]&lt;br /&gt;
*[[Südl.Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Segelreviere im Mittelmeer: Die Highlights ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katalonien|Costa Brava]] · [[Balearen]] · [[Côte d&#039;Azur]] · [[Ligurisches Meer|Italienische Riviera]]  ·  [[Toskanischer Archipel]] · [[Korsika]] · [[Sardinien|Costa Smeralda]] · [[Äolische Inseln]] · [[Kroatien]] · [[Griechenland#Reviere |Griechische Küste]] · [[Kykladen]] ·  [[Dodekanes]] · [[Türkei#Reviere | Türkische Küste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Wetterbeschreibung für das gesamte Mittelmeer ist schwierig. Hier sollten die lokalen Wetterbesonderheiten betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich herrscht um das gesamte Mittelmeer subtropisches Klima. Vor allem im südöstlichen Teil des Mittelmeeres herrscht auch im Winter noch Urlaubswetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Wärme sorgt für eine starke Verdunstung. Das führt zu Dunst über dem Wasser. Dadurch ist die Sicht häufig geringfügig eingeschränkt, die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch. &lt;br /&gt;
Abends bilden sich über dem Mittelmeer häufig Cirren, welche den gesamten Himmel bedecken können. Während es anderswo ein Zeichen für eine aufziehende Warmfront, also eine Wetterverschlechterung ist, ist es am Mittelmeer eine normale, unbedeutende Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westliche Mittelmeer wird -vor allem im Winter- durch atlantische Tiefausläufer beeinflußt, die sich, von der Biskaya kommend, durch die Enge zwischen Pyrenäen und Alpen zwängen. Auf dem Mittelmeer angekommen legen sie dort an Windgeschwindigkeit wieder erheblich zu und reichen bis zu den Balearen, Korsika und dem Norden Sardiniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bewirken konstante Hitzetiefs über der Sahara und dem vorderen Orient gleichbleibende Winde: häufige Ostwindlagen in der Alboransee und Ethesien/Meltemi in der Ägäis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Seglern aus höheren Breiten herrscht häufig die Meinung, im Mittelmeer gäbe es generell wenig Wind. So ist das sicher nicht richtig, weisen doch die Statistiken den Golf von Lion als eines der sturmreichsten Seegebiete der Erde aus [http://www.wetterklima.de/segeln/segelseminar/mistral.html]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{Buch|Autor=Kaufeld/Dittmer/Doberitz|Titel=Mittelmeerwetter|ASIN=387412147X}}&lt;br /&gt;
ist dort sowohl die Starkwindhäufigkeit (8-9Bft), als auch die Sturmhäufigkeit (10-12Bft) doppelt so hoch wie in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Auch die Alboransee gilt als relativ lebhaft, während das Tyrrhenische Meer, die Adria und die türkische Südküste als relativ ruhig eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Windsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer wird zu weiten Teilen von Hochgebirgen eingerahmt. Anders als im Atlantik sind daher die oberflächennahen Winde vom großräumigen Wettergeschehen oftmals abgekoppelt. Das macht die Vorhersage in diesem Bereich so schwierig.&lt;br /&gt;
Vor allem im Sommer werden die unterschiedlichen Segelreviere des Mittelmeeres durch charakteristische Windsysteme geprägt, ansonsten dominiert die Thermik das Windgeschehen. Auflandiger Wind ab dem späten Vormittag bis in die frühe Nacht und leichterer ablandiger Wind in der zweiten Nachthälfte sind im Sommer häufige thermische Erscheinungen, die sich gegen die Großwetterlage durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gibraltar|Strasse von Gibraltar]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
Die Windrichtungen sind -entsprechend dem Profil der Gebirgszüge- fast ausschließlich West oder Ost. Durch ein konstantes Hitzetief über der Sahara im Sommer häufiger Ost, während sich im Winter häufiger die Westwinddrift durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mistral]] ===&lt;br /&gt;
Der [[Mistral]] ist ein kalter Nordwind, vorwiegend im [[Golfe du Lion]] an der Südküste Frankreichs. Er erreicht häufig, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, Sturmstärke. Am stärksten wirkt er im Rhone-Tal, nach Osten kann der Mistral aber auch das Wetter auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] beeinflussen. Der Mistral kann in Extremfällen bis zu den [[Balearen]] reichen, sehr selten auch bis zur afrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
Der Mistral kommt am häufigsten im Winterhalbjahr vor. Von einer Mistral-Wetterlage spricht man, wenn sich über dem Golf von Genua ein Tief und über der Biskaya ein Hoch befinden. Von diesem Hoch aus wird der Wind durch das Rhone-Tal in Richtung Mittelmeer gepresst und erreicht dadurch extreme Windgeschwindigkeiten im Golf von Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bora]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Bora]] ist an der [[Adria|adriatischen Küste]] das Äquivalent zum Mistral, weht jedoch aus NO. Voraussetzung ist ein Hoch über Mitteleuropa oder Russland. Auch die Bora kann - insbesondere im Herbst und Winter - Sturmstärke erreichen. Die Bora reicht jedoch selten sehr weit nach Süden hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Etesien]]/[[Meltemi]] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Etesien]]&amp;quot; (in Griechenland), bzw. &amp;quot;[[Meltemi]]&amp;quot; (in der Türkei) sind die Namen für einen gleichmäßigen, mit etwa 5 bis 7 Beaufort recht kräftigen, nördlichen Wind im östlichen Mittelmeer. Er tritt in den Sommermonaten Juli bis September in der [[Ägais]] auf. Dieser Wind entsteht durch großflächige Druckverteilung, insbesondere durch ein kräftiges, thermisches Tief über Kleinasien. Der [[Etesien]] ist für sich genommen unkritisch, jedoch muss beachtet werden, dass gerade in der Ägais in der Nähe der zahlreichen Inseln Fallböen und Kap- bzw. Düseneffekte auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Scirocco]] ===&lt;br /&gt;
Als [[Scirocco]] werden alle Südwinde im Mittelmeer zusammengefasst. Sie tragen heiße, trockene Sahara-Luft auf das Mittelmeer. An der Südküste kann Sand die Sicht beeinträchtigen (und das Boot mit einer roten Schicht überziehen). Nach Norden hin nimmt die Luft zunehmend Feuchtigkeit auf und führt zu Schwüle und schlechter Sicht. Der Scirocco reicht häufig bis zur Nordküste des Mittelmeers und wird in Kroatien beispielsweise als [[Jugo]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
In der Adria kann der Scirocco als einzige Windrichtung erheblichen Seegang hervorrufen. Da die Wellengeschwindigkeit meist höher ist als die Zuggeschwindigkeit des Wettersystems, geht dem Scirocco oft starke Dünung voraus. &lt;br /&gt;
Nach [[Wetter-Bücher|Bock, Brauner, Dentler &amp;quot;Seewetter&amp;quot;]]hat der Scirocco seine stärksten Auswirkungen im Golf von Genua. Hier sind Wellenhöhen von 20m bei Südwindlage verbürgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strömungen und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer ist durch die Strasse von Gibraltar weitestgehend vom Gezeitengeschehen des Atlantiks abgekoppelt. In der Meerenge kommt es zu starken Strömungen zwischen Mittelmeer und Atlantik, innerhalb des Mittelmeeres ist jedoch nicht mehr viel davon zu spüren.&lt;br /&gt;
Der Tidenhub beträgt im Mittelmeer typischerweise um die 0.5 m, Gezeitenströmungen treten nur an wenigen Stellen auf (Strasse von Gibraltar, Strasse von Messina, Zugänge zur Lagune zwischen Venedig und Triest). Neben dem Tidenhub muß jedoch die Wirkung des Windes auf den Wasserstand berücksichtigt werden. So kann langanhaltender Südwind im Golf von Triest und in den Lagunen um Venedig eine Wasserstandserhöhung von 0,5 m bewirken. Auch von den Balearen sind Wasserstandsschwankungen von bis zu 1,0 m in Abhängigkeit von der Windrichtung dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeerraum Artikel zum Mittelmeerraum in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://pelagos.oc.phys.uoa.gr/page11.html Vorhersage der Wellenhöhen im Mittelmeer] von Universität Athen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub132/Pub132bk.pdf Sailing Directions - Western Mediterranean PUB.131] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;br /&gt;
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub132/Pub132bk.pdf Sailing Directions - Eastern Mediterranean PUB.132] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.armada.mde.es/ihm/Aplicaciones/Navareas/Index_Navareas_xml_eng.htm Navigational Warnings], die die NAVAREA III (Mittelmeer) betreffen. Sie werden vom spanischen &#039;&#039;&#039;Instituto Hidrográfico de la Marina&#039;&#039;&#039; bereitgestellt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.73.205.232</name></author>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=23302</id>
		<title>Mittelmeer</title>
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		<updated>2011-02-19T13:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.73.205.232: /* Weblinks */  Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mittelmeer_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild des Mittelmeeres (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer bietet vielseitige Segelreviere bei meist milden bis warmen Verhältnissen. Beste Jahreszeiten für einen Törn sind Frühling und Herbst. Der Sommer ist meist sehr heiß und vielerorts überlaufen. Auch im Spätherbst und Winter kann in einigen Regionen gut gesegelt werden. Hier muss man sich jedoch sorgfältig über die lokalen Wetterbedingungen informieren, überraschende und heftige Stürme sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Informationen sind im wesentlichen einem Handbuch von Colin Thomas (2006) entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer (Mare Nostrum = unser Meer, so nannten es die Römer), erstreckt sich über 3.860 km (2.084 NM) in Ost-West-Richtung und an der breitesten Stelle in Süd-Nord-Richtung über 1.600 km (868 NM) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1.500 m und einer max. Tiefe von 5.150 m südl. von Griechenland. Vor ca.30 Mio Jahren kollidierte die afrikanische mit der europäischen Kontinentalplatte und quetschten das Mittelmeer zusammen. Doch diese Platten bewegen sich auch heute noch, nötigen hin und wieder Ätna, Vesuv und Stromboli zu Eruptionen und lösen immer wieder Erdbeben in Italien, Griechenland und der Türkei aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist das Mittelmeer mit 3,8 % (im Mittel) etwas salziger als der Atlantik mit 3,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Mio m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca.1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel rel. flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden eine Westströmung. U-Boote berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geologischen Vergangenheit war die Verbindung zum Atlantik nicht immer offen gewesen. Durch Hebungskräfte der Kontinentalverschiebung war das Mittelmeer mehrmals für Jahrtausende ein Binnenmeer. In diesen Zeiten trocknete es weitgehend aus (wie heute der Aralsee). Infolge dessen bildeten sich massive Kalksedimente, die wir heute an weiten Teilen des Mittelmeers als Küstenformation wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
== Länder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spanien]] · [[Frankreich]] · [[Italien]] · [[Monaco]] · [[Malta]] · [[Slowenien]] · [[Bosnien-Herzegovina]] ·  [[Kroatien]] · [[Montenegro]] · [[Albanien]] · [[Griechenland]] · [[Türkei]] · [[Zypern]] · [[Syrien]] · [[Libanon]] · [[Israel]] · [[Ägypten]] · [[Libyien]] · [[Tunesien]] · [[Algerien]] · [[Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seegebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;position:relative; margin-left:1em; background:#ffffff;border:solid white;border-width:1px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;htmlmap&amp;gt;&lt;br /&gt;
[/mediawiki/images/Mittelmeer_klein.png|Mittelmeer|351|217]&lt;br /&gt;
{poly|149,72,156,81,164,88,173,93,179,98,179,105,174,110,167,112,156,113,147,107,144,104,144,93,142,88,144,80,143,76,143,74,149,72|/wiki/Tyrrhenisches_Meer|Tyrrhenisches Meer|/mediawiki/images/Map_Tyrrhenisches_Meer.png}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/htmlmap&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Golfe du Lion]]&lt;br /&gt;
*[[Balearen|Westliches Mittelmeer/Balearen]]&lt;br /&gt;
*[[Ligurisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Tyrrhenisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Adria]]&lt;br /&gt;
*[[Ionisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Ägäis]]&lt;br /&gt;
*[[Bosporus]]&lt;br /&gt;
*[[Marmarameer]]&lt;br /&gt;
*[[Dardanellen]]&lt;br /&gt;
*[[Gibraltar]]&lt;br /&gt;
*[[Südl.Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Segelreviere im Mittelmeer: Die Highlights ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katalonien|Costa Brava]] · [[Balearen]] · [[Côte d&#039;Azur]] · [[Ligurisches Meer|Italienische Riviera]]  ·  [[Toskanischer Archipel]] · [[Korsika]] · [[Sardinien|Costa Smeralda]] · [[Äolische Inseln]] · [[Kroatien]] · [[Griechenland#Reviere |Griechische Küste]] · [[Kykladen]] ·  [[Dodekanes]] · [[Türkei#Reviere | Türkische Küste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Wetterbeschreibung für das gesamte Mittelmeer ist schwierig. Hier sollten die lokalen Wetterbesonderheiten betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich herrscht um das gesamte Mittelmeer subtropisches Klima. Vor allem im südöstlichen Teil des Mittelmeeres herrscht auch im Winter noch Urlaubswetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Wärme sorgt für eine starke Verdunstung. Das führt zu Dunst über dem Wasser. Dadurch ist die Sicht häufig geringfügig eingeschränkt, die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch. &lt;br /&gt;
Abends bilden sich über dem Mittelmeer häufig Cirren, welche den gesamten Himmel bedecken können. Während es anderswo ein Zeichen für eine aufziehende Warmfront, also eine Wetterverschlechterung ist, ist es am Mittelmeer eine normale, unbedeutende Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westliche Mittelmeer wird -vor allem im Winter- durch atlantische Tiefausläufer beeinflußt, die sich, von der Biskaya kommend, durch die Enge zwischen Pyrenäen und Alpen zwängen. Auf dem Mittelmeer angekommen legen sie dort an Windgeschwindigkeit wieder erheblich zu und reichen bis zu den Balearen, Korsika und dem Norden Sardiniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bewirken konstante Hitzetiefs über der Sahara und dem vorderen Orient gleichbleibende Winde: häufige Ostwindlagen in der Alboransee und Ethesien/Meltemi in der Ägäis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Seglern aus höheren Breiten herrscht häufig die Meinung, im Mittelmeer gäbe es generell wenig Wind. So ist das sicher nicht richtig, weisen doch die Statistiken den Golf von Lion als eines der sturmreichsten Seegebiete der Erde aus [http://www.wetterklima.de/segeln/segelseminar/mistral.html]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{Buch|Autor=Kaufeld/Dittmer/Doberitz|Titel=Mittelmeerwetter|ASIN=387412147X}}&lt;br /&gt;
ist dort sowohl die Starkwindhäufigkeit (8-9Bft), als auch die Sturmhäufigkeit (10-12Bft) doppelt so hoch wie in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Auch die Alboransee gilt als relativ lebhaft, während das Tyrrhenische Meer, die Adria und die türkische Südküste als relativ ruhig eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Windsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer wird zu weiten Teilen von Hochgebirgen eingerahmt. Anders als im Atlantik sind daher die oberflächennahen Winde vom großräumigen Wettergeschehen oftmals abgekoppelt. Das macht die Vorhersage in diesem Bereich so schwierig.&lt;br /&gt;
Vor allem im Sommer werden die unterschiedlichen Segelreviere des Mittelmeeres durch charakteristische Windsysteme geprägt, ansonsten dominiert die Thermik das Windgeschehen. Auflandiger Wind ab dem späten Vormittag bis in die frühe Nacht und leichterer ablandiger Wind in der zweiten Nachthälfte sind im Sommer häufige thermische Erscheinungen, die sich gegen die Großwetterlage durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gibraltar|Strasse von Gibraltar]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
Die Windrichtungen sind -entsprechend dem Profil der Gebirgszüge- fast ausschließlich West oder Ost. Durch ein konstantes Hitzetief über der Sahara im Sommer häufiger Ost, während sich im Winter häufiger die Westwinddrift durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mistral]] ===&lt;br /&gt;
Der [[Mistral]] ist ein kalter Nordwind, vorwiegend im [[Golfe du Lion]] an der Südküste Frankreichs. Er erreicht häufig, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, Sturmstärke. Am stärksten wirkt er im Rhone-Tal, nach Osten kann der Mistral aber auch das Wetter auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] beeinflussen. Der Mistral kann in Extremfällen bis zu den [[Balearen]] reichen, sehr selten auch bis zur afrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
Der Mistral kommt am häufigsten im Winterhalbjahr vor. Von einer Mistral-Wetterlage spricht man, wenn sich über dem Golf von Genua ein Tief und über der Biskaya ein Hoch befinden. Von diesem Hoch aus wird der Wind durch das Rhone-Tal in Richtung Mittelmeer gepresst und erreicht dadurch extreme Windgeschwindigkeiten im Golf von Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bora]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Bora]] ist an der [[Adria|adriatischen Küste]] das Äquivalent zum Mistral, weht jedoch aus NO. Voraussetzung ist ein Hoch über Mitteleuropa oder Russland. Auch die Bora kann - insbesondere im Herbst und Winter - Sturmstärke erreichen. Die Bora reicht jedoch selten sehr weit nach Süden hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Etesien]]/[[Meltemi]] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Etesien]]&amp;quot; (in Griechenland), bzw. &amp;quot;[[Meltemi]]&amp;quot; (in der Türkei) sind die Namen für einen gleichmäßigen, mit etwa 5 bis 7 Beaufort recht kräftigen, nördlichen Wind im östlichen Mittelmeer. Er tritt in den Sommermonaten Juli bis September in der [[Ägais]] auf. Dieser Wind entsteht durch großflächige Druckverteilung, insbesondere durch ein kräftiges, thermisches Tief über Kleinasien. Der [[Etesien]] ist für sich genommen unkritisch, jedoch muss beachtet werden, dass gerade in der Ägais in der Nähe der zahlreichen Inseln Fallböen und Kap- bzw. Düseneffekte auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Scirocco]] ===&lt;br /&gt;
Als [[Scirocco]] werden alle Südwinde im Mittelmeer zusammengefasst. Sie tragen heiße, trockene Sahara-Luft auf das Mittelmeer. An der Südküste kann Sand die Sicht beeinträchtigen (und das Boot mit einer roten Schicht überziehen). Nach Norden hin nimmt die Luft zunehmend Feuchtigkeit auf und führt zu Schwüle und schlechter Sicht. Der Scirocco reicht häufig bis zur Nordküste des Mittelmeers und wird in Kroatien beispielsweise als [[Jugo]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
In der Adria kann der Scirocco als einzige Windrichtung erheblichen Seegang hervorrufen. Da die Wellengeschwindigkeit meist höher ist als die Zuggeschwindigkeit des Wettersystems, geht dem Scirocco oft starke Dünung voraus. &lt;br /&gt;
Nach [[Wetter-Bücher|Bock, Brauner, Dentler &amp;quot;Seewetter&amp;quot;]]hat der Scirocco seine stärksten Auswirkungen im Golf von Genua. Hier sind Wellenhöhen von 20m bei Südwindlage verbürgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strömungen und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer ist durch die Strasse von Gibraltar weitestgehend vom Gezeitengeschehen des Atlantiks abgekoppelt. In der Meerenge kommt es zu starken Strömungen zwischen Mittelmeer und Atlantik, innerhalb des Mittelmeeres ist jedoch nicht mehr viel davon zu spüren.&lt;br /&gt;
Der Tidenhub beträgt im Mittelmeer typischerweise um die 0.5 m, Gezeitenströmungen treten nur an wenigen Stellen auf (Strasse von Gibraltar, Strasse von Messina, Zugänge zur Lagune zwischen Venedig und Triest). Neben dem Tidenhub muß jedoch die Wirkung des Windes auf den Wasserstand berücksichtigt werden. So kann langanhaltender Südwind im Golf von Triest und in den Lagunen um Venedig eine Wasserstandserhöhung von 0,5 m bewirken. Auch von den Balearen sind Wasserstandsschwankungen von bis zu 1,0 m in Abhängigkeit von der Windrichtung dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeerraum Artikel zum Mittelmeerraum in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://pelagos.oc.phys.uoa.gr/page11.html Vorhersage der Wellenhöhen im Mittelmeer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub132/Pub132bk.pdf Sailing Directions - Western Mediterranean PUB.131] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;br /&gt;
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/SD/Pub132/Pub132bk.pdf Sailing Directions - Eastern Mediterranean PUB.132] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Schwarzes Meer]], [[Marmarameer]], [[Mittelmeer|Östliches Mittelmeer]]|Politisch=[[Europa]], [[Asien]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:150px-Flag of Turkey.svg.png|right]]&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Türkei&#039;&#039;&#039; bietet vielfältige Küstenlandschaften, von hügelig bis zu&lt;br /&gt;
2000m hohen Bergketten direkt am Wasser. Die Westküste steht unter starkem&lt;br /&gt;
Einfluss des [[Meltemi]], der zur Südküste hin etwas abnimmt. Dort hingegen ist&lt;br /&gt;
besonders im späten Herbst und Winter mit starken Südwinden zu rechnen, vor&lt;br /&gt;
denen die meisten Buchten keinen Schutz bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süd- und Südwestküste ist bergig, meist steil abfallend, so dass schon in&lt;br /&gt;
Entfernung von 20-30m zum Ufer die Tiefe 30-50m oder mehr betragen kann.&lt;br /&gt;
Wirkliche Ankermöglichkeiten gibt es selten, und wenn muss reichlich Kette&lt;br /&gt;
gesteckt werden. In Buchten mit Ufernähe und Restaurantbetrieb gibt es manchmal&lt;br /&gt;
Möglichkeiten, aber es sollte eine Landfeste ausgebracht werden, was meistens&lt;br /&gt;
kein Problem ist, da dann oft entsprechende Poller oder Ösen im Fels angebracht&lt;br /&gt;
sind (auf Festigkeit prüfen!) oder grosse Steine für einen Palstek zur&lt;br /&gt;
Verfügung stehen. Nicht an Bäumen fest machen, die&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Gulet Gulets] haben einige schon arg ramponiert,&lt;br /&gt;
das ist inzwischen sogar verboten, und gelegentlich soll die Küstenwache mit&lt;br /&gt;
Hubschraubern kontrollieren. Das kann dann teuer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Buchten haben einen kleinen Steg, von dem schon bei Anfahrt der&lt;br /&gt;
Restaurant-Besitzer oder einer seiner Angestellten winkt und eine Muringleine&lt;br /&gt;
anbietet und behilflich ist. Im Gegenzug wird natürlich erwartet, dass die&lt;br /&gt;
Crew am Abend im Restaurant tafelt. Manchen Stegen und ihren Festmach-Ösen und&lt;br /&gt;
vielleicht auch Murings wären bei Sturm allerdings nicht zu trauen.. bieten&lt;br /&gt;
ansonsten aber komfortables Liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserqualität, auch in Buchten, ist im Allgemeinen sehr gut. Nicht zuletzt&lt;br /&gt;
sorgt dafür die Ausrüstungspflicht mit Fäkalientanks für alle Yachten, die&lt;br /&gt;
besonders in Häfen und Buchten benutzt werden &amp;lt;u&amp;gt;müssen&amp;lt;/u&amp;gt;, wer das nicht tut&lt;br /&gt;
oder bei wem auch nur ein zu voller Tank durch das Entlüftungsrohr ausschwappt&lt;br /&gt;
und erwischt wird, muss mit empfindlichen Geldbussen von mehreren hundert bis&lt;br /&gt;
tausend Euro rechnen, die sofort zu bezahlen sind, anderenfalls kann die Yacht&lt;br /&gt;
an die Kette gelegt werden. Absaugstationen gibt es noch keine, deswegen müssen&lt;br /&gt;
die Tanks auf offener See (und nur dort!) gelenzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der sanitären Einrichtungen in Marinas und oft auch kleineren&lt;br /&gt;
Bucht-Restaurants liegt meist jedoch irgendwo zwischen gut und perfekt, so dass&lt;br /&gt;
ein kleiner Landgang zu diesem Zweck nicht zu einem unerfreulichen Erlebnis&lt;br /&gt;
führt (ganz anders als in Griechenland). In Marinas sollte man zum Duschen&lt;br /&gt;
extra ein paar Badeschlappen mitnehmen, da oft Strassen- und Bootsschuhe&lt;br /&gt;
traditionsgemäss am Eingang der Einrichtungen ausgezogen werden, was der&lt;br /&gt;
Reinlichkeit dient, da so einfach kein Straßendreck hereingeschleppt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das leibliche Wohl und kulinarische Genüsse sorgen die vielen kleinen&lt;br /&gt;
Bucht-Restaurants. Die Spannbreite reicht von einfachst aber schmackhaft bis&lt;br /&gt;
luxuriös und teuer. Die Preise sind selbst in einfacheren Restaurants nicht&lt;br /&gt;
viel niedriger als hierzulande, wobei man sich auch vor Augen halten muss, dass&lt;br /&gt;
viele der Buchten keinen Landzugang haben und alles per Boot rangeschafft&lt;br /&gt;
werden muss, und die Restaurants ein reines Saisongeschäft sind. Fisch ist&lt;br /&gt;
hochpreisig und lecker. Wein ist meist relativ teuer, es empfiehlt sich, beim&lt;br /&gt;
Essen auf die zweite Flasche zu verzichten und danach den gebunkerten an Bord&lt;br /&gt;
zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Bucht-Restaurants bieten keine Speisekarte mit ausgezeichneten Preisen,&lt;br /&gt;
das zu Verzehrende wird an einer Vitrine ausgewählt, im Zweifelsfall vorher&lt;br /&gt;
erkundigen. Bezahlt wird grundsätzlich pro Tisch, getrennt nach schlechter&lt;br /&gt;
deutscher Manier gibt es einfach nicht, was bei einer gepflegten Bordkasse&lt;br /&gt;
aber eh kein Problem sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens gibt es gelegentlich frisch gebackenes Brot, am besten am Abend&lt;br /&gt;
erkundigen und dann früh kurz mit dem Dinghi übersetzen, manchmal fährt auch&lt;br /&gt;
jemand mit einem Boot von Yacht zu Yacht und liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Türkei wird Hilfe bei Seenotfällen durch die Türkische Küstenwache durchgeführt;&lt;br /&gt;
Näheres auf der Seite &amp;quot;[[Hilfe im Seenotfall #Türkei|Hilfe im Seenotfall]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere ==&lt;br /&gt;
Zu den türkischen Küstengebieten gehören das Schwarze Meer und das Marmarameer im Norden, die östliche Ägäis im Westen und die türkische Mittelmeerküste im Süden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reviere im Süden (von Ost nach West) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Lykische Küste]] reicht von [[Antalya]] bis [[Fethiye]]. &lt;br /&gt;
* Der [[Golf von Fethiye]] &lt;br /&gt;
* Von [[Göcek bis Marmaris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reviere im Südwesten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Marmaris bis Bodrum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Seekarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.insidersegeln.de/home.htm Segel-Insider Türkei: Der Revier Informationsdienst aus 1. Hand]&lt;br /&gt;
: Viele Seiten von Udo Hinnerkopf zu Themen Behörden, Reviere, Routen, Tipps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://translate.google.com/translate?hl=de&amp;amp;sl=tr&amp;amp;tl=de&amp;amp;u=http%3A%2F%2Fwww.dmi.gov.tr%2Fdeniz%2F3gunluk-haritali.aspx Seewetterbericht] des [http://www.dmi.gov.tr/ Türkischen Meterologischen Institutes] für türkische Gewässer;&lt;br /&gt;
: online übersetzt aus dem Türkischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reise- und Sicherheitshinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Internetseite besondere [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html Hinweise] zu Reisen in die Türkei. Besonders zu nennen sind&lt;br /&gt;
die harten Strafen für Drogenvergehen und Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von &amp;quot;Kultur- und Naturgütern&amp;quot;. Für Reisende ist es praktisch unmöglich, selbst zu erkennen, ob ein Gegenstand als Antiquität geschützt ist. Daher sollten Reisende generell Steine, Münzen, Fossilien und alt aussehende Gegenstände nicht versuchen auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.amwindkurs.de/index.htm?/news_stories/toernberichte/tuerkei2007/index.htm Another Day - Another Bay] Segeltörn an der türkischen Südküste, 02.-16. Juli 2007&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Fethiye]] · [[Tersane]] · [[Kapi Koyu]] · [[Ekincik Limani]] · [[Marmaris]] · [[Ciftlik Limani]] · [[Yesilova]] · [[Bozukkale]] · [[Ekincik Limani]] · [[Aga Limani]] · [[Atbükü]] · [[Boynuz Bükü]] · &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schwarzes Meer]]&lt;/div&gt;</summary>
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