Hanö-Bucht

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Die große Bucht erstreckt sich von Leuchtturm Sandhammaren im Westen bis nach Utklippan und Karlskrona im Nordosten. In ihrem Nordwestwinkel liegt die namensgebende kleine Insel Hanö. Im Süden liegt Bornholm.

Das Westufer der Bucht ist wenig differenziert und bietet nur in größeren Abständen ordentliche Häfen. Manche davon haben aber eher den Charakter von Industriehäfen, z.B. Aahus. Am Nordufer beginnt dann unvermittelt die Schärenlandschaft, und schon kann man in Buchten ankern oder an Schären vor Heckanker festmachen.

Die Hanö Bucht war lange Zeit Sperrgebiet und für Ausländer nicht zugänglich. Grund hierfür war die starke militärische Nutzung. Karlskrona ist einer der größten Kriegshäfen Schwedens, außerdem liegen hier die Schießgebiete Ravlunda und Bakören am Westufer sowie Sturkö nahe Karlskrona. Wann dort geschossen wird und wie weit auf See wird in jedem Hafen aktuell immer angeschlagen. Hochaktuell ist auch immer die betreffende Website der Armee [1]. Unbedingt vor jedem Auslaufen informieren!!

Das Wetter in der Hanö-Bucht kann ziemlich unangenehm werden. Problematisch sind alle Ost- bis Südostwinde ab Stärke 6 Bft. Dann läuft die Welle über die gesamte Ostsee vom Baltikum an und erreicht beträchtliche Höhen, die Grundseen beim Erreichen des rasch ansteigenden Westufers der Bucht natürlich auch. Einlaufen in Simrishamn oder Skillinge ist unter solchen Bedingungen hoch riskant.

Häfen (im Uhrzeigersinn): Skillinge Brantevik Simrishamn Kivik Aahus Sölvesborg Torsö Hällevik Nogersund Hörvik Pukavik Karlshamn Ronnebyhamn Karön Karlskrona Torhamn

und auf Inseln:

Hommenabben Hanö Drottningskär Stenshamn