Iles Des Embiez: Unterschied zwischen den Versionen

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Der größte Teil der Insel gehört dem Unternehmer Paul Ricard (Spirituosen,Aperitif), der hier eine etwas eigenwillige, aber durchaus ansprechende Ferienanlage errichtet hat. Neben dem Yachthafen gibt es Hotels, Ferienhäuser und –wohnungen, Restaurants, Wäscherei, Postamt, Sportanlagen und Mehrzweckgebäude, die auch mal als Kongresszentrum dienen. Für den Sportschiffer wichtiger ist die kleine Werft und ein Supermarkt direkt neben der Capitainerie. Hier bekommt man u.a. auch frisches Baguette.
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Der größte Teil der Insel gehört dem Unternehmen Paul Ricard (Spirituosen,Aperitif), dessen ehemaliger Inhaber - er ist übrigens auf der Insel unweit der Pointe de Coucoussa begraben - hier eine etwas eigenwillige, aber durchaus ansprechende Ferienanlage errichtet hat. Neben dem Yachthafen gibt es Hotels, Ferienhäuser und –wohnungen, Restaurants, Wäscherei, Postamt, Sportanlagen und Mehrzweckgebäude, die auch mal als Kongresszentrum dienen. Für den Sportschiffer wichtiger ist die kleine Werft und ein Supermarkt direkt neben der Capitainerie. Hier bekommt man u.a. auch frisches Baguette.
  
 
Es bestehen Fährverbindungen nach Bandol, Sanary-sur-Mer und Le Brusc.
 
Es bestehen Fährverbindungen nach Bandol, Sanary-sur-Mer und Le Brusc.

Version vom 2. Oktober 2016, 13:17 Uhr


Der Blick nach Westen

Inhaltsverzeichnis


Die Iles Des Embiez sind ein kleiner Archipel im westlichen Bereich der Côte d'Azur westlich des Cap Sicié und direkt südlich von Sanary-sur-Mer. Der Hafen liegt auf der Hauptinsel, die von zahlreichen Riffen und Untiefen umgeben ist. Die Einfahrt zum Hafen erfolgt von Norden, wozu der Archipel gegebenenfalls großräumig umfahren werden muss. Bei gutem Wetter bestehen verschiedene Ankermöglichkeiten zwischen den Inseln.


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Hafen

Der gesamte Hafen teilt sich in zwei Becken: Port des Jeunes im Osten und Port St. Pierre im Westen. Die Capitainerie und Anmeldung (Accueil) für beide liegen auf der Landzunge dazwischen, einlaufend steuerbord der Fährschiffe. Anmeldung bzw. Platzreservierung über UKW Kanal 9 oder Tel.: 04 94 10 65 21. Nächste Häfen: La Ciotat 10sm, Bandol 4sm, Sanary-sur-Mer 2sm, Toulon 15sm.

Der Hafen bietet 700 Liegeplätze, davon bis zu 100 für Besucher. Selbstverständlich gibt es Strom und Wasser an den Liegeplätzen. Für die Wasseranschlüsse braucht man einen Gardena-Stecker. Bei der Anmeldung in der Capitainerie bekommt man gleich einen Hafenplan in die Hand, auf dem neben dem Liegeplatz auch alle wichtigen Einrichtungen markiert sind. Für die Benutzung der großzügigen und sauberen Sanitäranlagen erhält man eine Codenummer. Im April 2009 kostete die Übernachtung für eine 44ft Yacht 32,00 €. Das Hafenpersonal ist sehr freundlich und hilfsbereit, Assistenz beim Anlegen inklusive.

Liegegebühr im Juli 2009: 64,00 € für 44ft. Die Preise sind seitdem gestiegen, variieren je nach Saison: Im August 2016 kostete eine Nacht für ein 50ft-Boot rund 140 Euro. W-LAN, Password: c@pitainerie, der Empfang funktioniert nur in der Nähe der Capitainerie. An den Liegeplätzen ist die Feldstärke zu gering. Die Nutzung ist kostenlos (Anmerkung: das scheint sich geändert zu haben, es gibt hier jetzt ein kostenpflichtiges WLAN).

An Land

Der größte Teil der Insel gehört dem Unternehmen Paul Ricard (Spirituosen,Aperitif), dessen ehemaliger Inhaber - er ist übrigens auf der Insel unweit der Pointe de Coucoussa begraben - hier eine etwas eigenwillige, aber durchaus ansprechende Ferienanlage errichtet hat. Neben dem Yachthafen gibt es Hotels, Ferienhäuser und –wohnungen, Restaurants, Wäscherei, Postamt, Sportanlagen und Mehrzweckgebäude, die auch mal als Kongresszentrum dienen. Für den Sportschiffer wichtiger ist die kleine Werft und ein Supermarkt direkt neben der Capitainerie. Hier bekommt man u.a. auch frisches Baguette.

Es bestehen Fährverbindungen nach Bandol, Sanary-sur-Mer und Le Brusc.

Ein Besuch von Les Embiez empfiehlt sich in jedem Fall, landschaftlich sind die Inseln sehr reizvoll und man liegt abseits vom Trubel der großen Häfen von Bandol oder Sanary. Der dunkle Phyllit aus dem sie bestehen erzeugt eine ganz andere, vielleicht ernstere Stimmung, als der helle Kalkstein zwischen Marseille und Cassis. Auf einem schönen Rundwanderweg kann man die gesamte Hauptinsel bequem in einer Stunde umrunden. Zahlreiche Blütenpflanzen tauchen alles in bunte Farben und sturmgebeugte Pinien zeugen von der Gewalt des Mistral.

Die Qualität der drei Restaurants ist durchwachsen, jedoch eher einfach. Dafür sind die Preise relativ hoch. Da macht man sich wohl keine Konkurrenz auf der Insel – Kunden sind ja genug da.

Die Insel hat ein eigenes Weingut mit eigener Verkaufsstelle. Die Weine (besonders der Rosé) sind empfehlenswert, bei erschwinglichem Preis. Erhältlich sind sie auch im Supermarkt und in den Restaurants.

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