Montenegro: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Montenegro''' ist derzeit im Wandel: Das Referendum im Mai 2006 hat die Unabhängigkeit von Serbien gebracht; noch ist unklar, wie sich die neue Souveränität in der Praxis auswirken wird. Nautisch gesehen hat Montenegro auf den ersten Blick nicht viel zu bieten: es gibt keine Inseln wie in Kroatien, die Küste ist recht kurz und die maritime Infrastruktur befindet sich im (langwierigen) Aufbau.
  
 
Wer sich aber die Mühe macht, genauer hinzuschauen, wird in dem kleinen Land erstaunlich viel Interessantes finden. Die "[[Boka Kotorska]]" (Bucht von Kotor) kann man mit einer Schweizer Bergseenidylle vergleichen und ist mit wahren Schmuckstücken gesäumt: [[Herceg Novi]] und die Stadt [[Kotor]] sind moderne Kleinstädte um eine historische ''stari grad'' (serbisch für Altstadt). Demgegenüber fühlt man sich in [[Perast]] und [[Risan]] um 30 Jahre zurückversetzt. Entlang der Küste gibt es in [[Bigova]], [[Budva]] und [[Bar]] weitere sichere Anker- und Anlegemöglichkeiten. [[Bar]] entwickelt sich zum Yacht-Zentrum mit mehreren Marinas.  
 
Wer sich aber die Mühe macht, genauer hinzuschauen, wird in dem kleinen Land erstaunlich viel Interessantes finden. Die "[[Boka Kotorska]]" (Bucht von Kotor) kann man mit einer Schweizer Bergseenidylle vergleichen und ist mit wahren Schmuckstücken gesäumt: [[Herceg Novi]] und die Stadt [[Kotor]] sind moderne Kleinstädte um eine historische ''stari grad'' (serbisch für Altstadt). Demgegenüber fühlt man sich in [[Perast]] und [[Risan]] um 30 Jahre zurückversetzt. Entlang der Küste gibt es in [[Bigova]], [[Budva]] und [[Bar]] weitere sichere Anker- und Anlegemöglichkeiten. [[Bar]] entwickelt sich zum Yacht-Zentrum mit mehreren Marinas.  

Version vom 4. Februar 2018, 22:24 Uhr


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Montenegro ist derzeit im Wandel: Das Referendum im Mai 2006 hat die Unabhängigkeit von Serbien gebracht; noch ist unklar, wie sich die neue Souveränität in der Praxis auswirken wird. Nautisch gesehen hat Montenegro auf den ersten Blick nicht viel zu bieten: es gibt keine Inseln wie in Kroatien, die Küste ist recht kurz und die maritime Infrastruktur befindet sich im (langwierigen) Aufbau.

Wer sich aber die Mühe macht, genauer hinzuschauen, wird in dem kleinen Land erstaunlich viel Interessantes finden. Die "Boka Kotorska" (Bucht von Kotor) kann man mit einer Schweizer Bergseenidylle vergleichen und ist mit wahren Schmuckstücken gesäumt: Herceg Novi und die Stadt Kotor sind moderne Kleinstädte um eine historische stari grad (serbisch für Altstadt). Demgegenüber fühlt man sich in Perast und Risan um 30 Jahre zurückversetzt. Entlang der Küste gibt es in Bigova, Budva und Bar weitere sichere Anker- und Anlegemöglichkeiten. Bar entwickelt sich zum Yacht-Zentrum mit mehreren Marinas.

Wer auf Mega-Marinas verzichten kann, lieber an Stadtpiers festmacht und direkten Kontakt zur Bevölkerung einem nautischen Ghettodasein vorzieht, wird in Montenegro fündig.


Inhaltsverzeichnis

Einreise

Wer in die Hoheitsgewässer von Montenegro segelt, braucht ein "Crusing Permit". Dessen Kosten können über die Webseite [1] berechnet werden und betragen 2017 ca. 35€ für eine 15m Yacht während einer Woche.

Es ist gut möglich, dass die Küstenwache versucht Kontakt auf zu nehmen, schon bevor mal das Land erreicht hat. Es ist deshalb empfehlenswert den Kanal 16 abzuhören.

Zu den Ports of Entry zählen: Bar (VHF: 14/16), Zelenika (VHF: 16), Tivat (VHF: 71/16), Kotor (VHF: 17/16), Budva (VHF: 08/16)

Marinas

Mehrere Mega Marinas sind gerade in Bau oder schon fertig. Es wird vor allem auf Luxusyachten gesetzt. Der Hafen Portomontenegro ist schon fertig. Die Marina Lusticabay soll im Sommer 2018 fertig werden.

Törnberichte

Literatur

Weblinks

Verwaltung
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