Skye

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Lage und Anfahrt

Skye ist die größte Insel der Inneren Hebriden mit der Hauptstadt Portree. Reist man mit dem Auto an, wird man aus der Richtung von Oban kommend die Fähre Mallaig-Ardvasar (Caledonian McBrayne)nehmen. Meist kommt man jedoch von Fort William und fährt dann über die Brücke (mautpflichtig) am Kyle of Lochalsh. Eine weitere Fährverbindung verkehrt am Nordende des Sound of Sleat über den Kyle Rhea. Die Passage dauert kaum 10 min, und die kleine Autofähre verkehrt nach Bedarf für denselben Preis wie die Brückenmaut. Allerdings ist die Zufahrtstrasse am Mainland nur mäßig ausgebaut.

Eine weitere Anfahrtmöglichkeit bietet sich per First ScotRail mit den North Highland Lines von Inverness aus an, der in Kyle of Lochalsh endet. Inverness verfügt über einen Verkehrsflughafen mit Verbindungen von British Midland und EasyJet nach London. Ab Kyle existieren öffentliche Busverbindungen zu allen größeren Orten auf Skye.

Das Seegebiet um die Inneren Hebriden ist durch die vorgelagerten Äußeren Hebriden, auch Western Isles genannt, gut gegen die Unbilden des Atlantik und nordwestliche Tiefausläufer geschützt. Die See nördlich von Skye wird als The Minch bezeichnet, zwischen Harris und Skye als Little Minch. Südlich liegt die Sea of the Hebrides.

Yachtsport

Aufgrund der geschützten Lage gibt es etwas Yachtsport in der Region und auch einige Charterbasen für Bareboat oder auch Kojencharter. Dennoch ist das Revier nicht einfach: nicht nur wegen der oft rauhen Witterung, sondern auch wegen des nicht unerheblichen Tidenhubs von 2-3m und den damit verbundenen Strömungen. Stromgeschwindigkeiten bis 8 kn treten im Kyle Rhea zwischen dem Südausgang des Kyle of Lochalsh und dem Nordende des Sound of Sleat auf.

Die Brücke bei Kyle of Lochalsh ist ausreichend hoch, um auch von großen Segelyachten passiert werden zu können

Sichere Liegeplätze gibt es im Hafen von Portree an den ausliegenden Bojen.

Gute Ausrüstungs- wie auch Chartermöglichkeiten gibt es am Südende der Sleat-Halbinsel in Ardvasar, direkt neben dem Fähranleger für die Fähre nach Mallaig. Mark und Charmian Entwistle betreiben seit Jahren neben einer Charterbasis mit knapp 10 Booten eine kleine Werft mit tidenabhängigen Travellift. An den Mooringbojen der Basis können auf Anfrage auch Transityachten bis ca. 14 m Länge festmachen und mit Hilfe eines Schwimmschlauchs Wasser bunkern. Anlanden kann man per Dinghi hinter der alten Kaimauer an einem neu errichteten Schwimmsteg. Direkt daneben liegt eine Jugendherberge, aber man kann auf Nachfrage hin auch in der Werft duschen, die allerdings eine halbe Stunde Fußweg entfernt am Ortseingang von Ardvasar liegt. Bei starkem Ostwind liegt man hier zwar sicher, aber sehr unbequem, weil die Mooringketten sehr schwer und kurz sind. Dann sollte man sich besser verlegen in eine der Buchten am Mainland auf der gegenüberliegenden Seite des Sound of Sleat. Mallaig selber bietet nur wenige Festmachemöglichkeiten, aber nördlich davon gibt es geeignete Ankerbuchten.

Geschichte und Kultur

Die Insel ist in die Gebiete zweier Clans geteilt, die sich früher auch heftige Kämpfe um die Vormachtstellung lieferten. Der Norden gehörte den Mcleods, mit dem Stammsitz Dunvegan Castle. Im Süden herrschten die McDonalds auf Armadale Castle (nahe bei Ardvasar). Beide Clans betreuen heute ihre weltweit verstreuten Mitglieder und archivieren die Verwandschaftsverhältnisse in den jeweiligen Schlössern, wo die derzeitigen Chiefs ihren Wohnsitz haben. Wer sich mit der lokalen Sprache des Gälischen näher vertraut machen will, kann in der Gaelic Scool im Clan Donald Center in Ardvasar einen Kurs belegen.

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