Syrna: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Insel '''Syrna''' (griech. Σύρνα, früher auch ''Sirina'' oder ''Seirina'' (griech. Σειρήνα), manchmal (so auch in Revierliteratur) ''Ag. Ioannis'' genannt, liegt circa zwanzig Seemeilen südöstlich der Insel [[Astypalaia]]. Man hat Spuren von antiken Niederlassungen gefunden, heutzutage ist die Insel unbewohnt. Neben zwei Kapellen gibt es nur einige wenige Gebäude, Bewohner von Nachbarinseln betreiben hier Landwirtschaft und Fischerei. Syrna gehört zu einem Naturschutzgebiet, wodurch unter anderem die Vogelwelt geschützt werden soll.  
 
Die Insel '''Syrna''' (griech. Σύρνα, früher auch ''Sirina'' oder ''Seirina'' (griech. Σειρήνα), manchmal (so auch in Revierliteratur) ''Ag. Ioannis'' genannt, liegt circa zwanzig Seemeilen südöstlich der Insel [[Astypalaia]]. Man hat Spuren von antiken Niederlassungen gefunden, heutzutage ist die Insel unbewohnt. Neben zwei Kapellen gibt es nur einige wenige Gebäude, Bewohner von Nachbarinseln betreiben hier Landwirtschaft und Fischerei. Syrna gehört zu einem Naturschutzgebiet, wodurch unter anderem die Vogelwelt geschützt werden soll.  
  
Im Süden und Südwesten gibt es zwei Buchten, die aber nur geringen Schutz bei den im Sommer üblichen Wetterlagen bieten. Durch die Höhe der Insel (immerhin 322 Meter) ist mit heftigen Fallböen zu rechnen. Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten.  
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Die Südbucht bietet, speziell im nordwestlichen Zipfel gute und sichere Ankermöglichkeiten. In der NW-Ecke suchen auch die örtlichen Fischer Schutz. Den Anker in etwa 30 - 40 m vor dem nördlichen Ufer ausbringen (guter Ankergrund) und eine oder besser zwei Landfesten zu den zahlreichen Felsen vor dem Ufer legen. Man kann sich ungefährdet bis etwa 10m annähern. Ich bin hier schon mehrmals, auch bei heftigem Meltemi, sicher gelegen. Bei der Einfahrt sollte man sich näher an die westliche Seite halten, an der östlichen Seite sind zahlreiche Klippen. Von der Westhuck bläst es unter Umständen sehr heftig entgegen (Fallböen). Sobald man 50m in der Bucht ist, ebbt es auch bei stärkstem Meltemi merklich ab. Keine Versorgungsmöglichkeiten, außer wenn Fischer hier liegen. Dann kann man für wenig Geld fangfrische Fische erwerben oder gegen Bier und Limo eintauschen!
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Es gibt auch noch ein Südostbucht. Zum Ankern eher schwierig da kein guter Ankergrund. Aber mit Landleinen geht es. Im oberen Norwestteil der Bucht liegen noch Geschosse aus dem zweiten Weltgrieg am Boden.
  
 
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Aktuelle Version vom 3. Dezember 2018, 14:38 Uhr


Koordinaten: 36° 20.77' N, 26° 40.69' E


Die Insel Syrna (griech. Σύρνα, früher auch Sirina oder Seirina (griech. Σειρήνα), manchmal (so auch in Revierliteratur) Ag. Ioannis genannt, liegt circa zwanzig Seemeilen südöstlich der Insel Astypalaia. Man hat Spuren von antiken Niederlassungen gefunden, heutzutage ist die Insel unbewohnt. Neben zwei Kapellen gibt es nur einige wenige Gebäude, Bewohner von Nachbarinseln betreiben hier Landwirtschaft und Fischerei. Syrna gehört zu einem Naturschutzgebiet, wodurch unter anderem die Vogelwelt geschützt werden soll.

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Die Südbucht bietet, speziell im nordwestlichen Zipfel gute und sichere Ankermöglichkeiten. In der NW-Ecke suchen auch die örtlichen Fischer Schutz. Den Anker in etwa 30 - 40 m vor dem nördlichen Ufer ausbringen (guter Ankergrund) und eine oder besser zwei Landfesten zu den zahlreichen Felsen vor dem Ufer legen. Man kann sich ungefährdet bis etwa 10m annähern. Ich bin hier schon mehrmals, auch bei heftigem Meltemi, sicher gelegen. Bei der Einfahrt sollte man sich näher an die westliche Seite halten, an der östlichen Seite sind zahlreiche Klippen. Von der Westhuck bläst es unter Umständen sehr heftig entgegen (Fallböen). Sobald man 50m in der Bucht ist, ebbt es auch bei stärkstem Meltemi merklich ab. Keine Versorgungsmöglichkeiten, außer wenn Fischer hier liegen. Dann kann man für wenig Geld fangfrische Fische erwerben oder gegen Bier und Limo eintauschen!

Es gibt auch noch ein Südostbucht. Zum Ankern eher schwierig da kein guter Ankergrund. Aber mit Landleinen geht es. Im oberen Norwestteil der Bucht liegen noch Geschosse aus dem zweiten Weltgrieg am Boden.

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