Trossenstek: Unterschied zwischen den Versionen

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Trossenstek, Trossenschlag
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Trossenstek, auch Trossenschlag
Verbinden zweier ähnlich starker Taue. Auch nach Nässe wieder lösbar und für starres Tauwerk geeignet.  
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Verbinden zweier ähnlich starker Taue. Auch nach Nässe wieder lösbar und für steifesTauwerk geeignet.  
 
Der brezelförmige Knoten kann bei stärkerer Belastung und Verwendung relativ flexibler Taue umschlagen und bildet dann Schlaufen, die sich gegenseitig bekneifen und ebenso eine sichere Verbindung herstellen.
 
Der brezelförmige Knoten kann bei stärkerer Belastung und Verwendung relativ flexibler Taue umschlagen und bildet dann Schlaufen, die sich gegenseitig bekneifen und ebenso eine sichere Verbindung herstellen.
  
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|Mit dem zweiten Tau eine gleichartige Schlaufe formen, dabei unter die erste Schlaufe, über die stehende Part des zweiten Taus, und wieder unter die erste Schlaufe, so dass dass zweite Tau am Schluss immer im Wechsel über/unter durch die erste Schlaufe und ihre Enden gefädelt ist.
 
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|Trossenstek sorgfältig und gleichmässig zuziehen.
  
 
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|bei starker Belastung und wenig steifen Tauen schlägt der Knoten in sich um. Dabei wird etwas Taulänge an beiden Enden frei. Dennoch hält der Trossenstek sicher.
 
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|Es entstehen je Tau zwei Schlaufen, die sich wechselseitig bekneifen und dadurch sicher halten.
 
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Version vom 27. Juli 2020, 17:23 Uhr

Dieser Artikel ist ein "Stub". Du bist herzlich eingeladen, ihn zu erweitern.
Anregungen für Struktur und Inhalt eines Artikels gibt es unter SkipperGuide:Muster.

Allgemeines

Trossenstek, auch Trossenschlag

Verbinden zweier ähnlich starker Taue. Auch nach Nässe wieder lösbar und für steifesTauwerk geeignet. Der brezelförmige Knoten kann bei stärkerer Belastung und Verwendung relativ flexibler Taue umschlagen und bildet dann Schlaufen, die sich gegenseitig bekneifen und ebenso eine sichere Verbindung herstellen.

Ausführung

Trossen01.jpeg Schlaufe legen
Trossen02.jpeg Von gegenüber der stehenden Part mit dem zweiten Tau über die Schlaufe queren.
Trossen03.jpeg Zweites Ende im Bogen unter die erste stehende Part und über das erste lose Ende fädeln.
Trossen04.jpeg Mit dem zweiten Tau eine gleichartige Schlaufe formen, dabei unter die erste Schlaufe, über die stehende Part des zweiten Taus, und wieder unter die erste Schlaufe, so dass dass zweite Tau am Schluss immer im Wechsel über/unter durch die erste Schlaufe und ihre Enden gefädelt ist.
Trossen05.jpeg Trossenstek sorgfältig und gleichmässig zuziehen.
Trossen06.jpeg Es ergibt sich ein symmetrisches und Brezel ähnliches Knotenbild.
Trossen07.jpeg bei starker Belastung und wenig steifen Tauen schlägt der Knoten in sich um. Dabei wird etwas Taulänge an beiden Enden frei. Dennoch hält der Trossenstek sicher.
Trossen08.jpeg Es entstehen je Tau zwei Schlaufen, die sich wechselseitig bekneifen und dadurch sicher halten.

Literatur

The Ashley Book of Knots, #1439, Carrick Bend

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