Koordinaten: 54°40.4′N, 010°02.0′E


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Tiefgang 2.0 Meter
Stromversorgung
"Giftbude"
WC Duschmöglichkeit Sauna


Beliebter Hafen direkt an der Schleimündung im Naturschutzgebiet. Der Hafen ist oft voll, man sollte also früh kommen (Ausweichhafen ist Maasholm). "Früh" in diesem Zusammenhang heißt: Am Freitag bis etwa 17:00 h, Samstags bis etwa 15:00 h. Dann gibt es noch Plätze am Steg.

Aber auch Spätkommer haben eine Chance: Hier ist es üblich, daß bei vollen Stegen die Nächsten dahinter anlegen, sich also "Bug zwischen zwei Hecks" hereinschieben und an den vorne Liegenden festmachen. Das ist möglich, weil die Heckpfähle hier doppelten Abstand voneinander haben und jeder Steglieger ausdrücklich nur mit einer Leine an einem Pfahl festmachen darf. Die zweite Reihe macht an diesen Pfählen dann mit Leinen von der Springklampe oder der Winsch fest. An Land kommt man wie im Päckchen über das Nachbarschiff.

ACHTUNG: Die Pfähle stehen sehr weit weg vom Steg, so etwa passend für ein 45 Fuss-Schiff. Länge der Achterleine entsprechend wählen.

Berühmt ist die Giftbude, eine Restaurant / Kneipe direkt am Anleger mit grandioser Aussicht auf die unmittelbar davor laufende Promenade aller Schlei-Schiffe. Seit 2018 gibt es hier wieder einen neuen Betreiber, und das ist von Vorteil. Das Personal wird jetzt von den Schleswiger Werkstätten[1] gestellt, die dort Menschen mit Handicap beschäftigen. Der Service dauert dadurch vielleicht ein bisschen länger, das Essen selbst ist aber grandios. Erste Sahne ist der Catch of the Day, der Fisch, den morgens gerade der Kutter angeliefert hat. Sowas können die wirklich. Aber auch die traditionelle Currywurst ist besser als gewohnt.

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