Neuseeland

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Auckland

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeines

Neuseeland, in der Māori Sprache "Aotearoa" [aɔˈtɛaɾɔa]) ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik, westlich von Australien. Er besteht aus einer Nord- und einer Südinsel sowie zahlreichen kleineren Inseln. Ein Besuch der Metropole Auckland, der "City of Sails", ist unbedingt empfehlenswert. Ein beliebter Ausgangspunkt für Segeltörns ist die Bay of Islands im Nordosten der Nordinsel. In Opua betreibt das Unternehmen "Moorings" eine Charterbasis.

Durch die geographische Abgeschiedenheit hat sich in Neuseeland eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt. Nicht nur das Klischee der Schafherden auf grünen Hügeln vor weißem Strand, sondern auch Wälder mit Riesenfarnen und Kauribäumen findet man vor. Der Kiwi, eine kleine Straussenart, ist für die Neuseeländer ein Nationales Symbol. Von ihm leitet sich die Eigenbezeichnung der Bewohner Neuseelands als "Kiwis" ab.

Neuseeland wurde ungefähr gegen Ende des 13. Jahrhunderts von Polynesiern entdeckt und in mehreren Einwanderungswellen besiedelt. Sie begründeten die Maori-Kultur.

[Bearbeiten] Buchten und Häfen (Nordinsel)

[Bearbeiten] Opua

Marina mit Wasser und Strom, sehr kleiner Lebensmittelmarkt vorhanden, Törneinkauf am Besten im einige Kilometer entfernten Paihia. Täglich verkehren mehrere Busse zwischen Opua und Auckland (Fahrzeit ca. 4 bis 5 Stunden). Die Haltestelle ist allerdings 1 Kilometer vom Hafen entfernt auf einem Berg. "Moorings" Charterbasis.

[Bearbeiten] Russell

Vor der (kurzzeitig) ersten Hauptstadt des Staates Neuseeland liegen Mooringbojen aus (2014 ohne Kosten). Anlanden mit dem Dinghi am Wharf oder am Strand. Supermarkt im Ort. Gourmet Tip: Das Restaurant "The Gables". Regelmäßige Personen-Fähre nach Paihia.

[Bearbeiten] Whangamumu Harbour

Geschützte Bucht in einem tiefen Einschnitt, guter Ankergrund. Ruinen einer alten Walfängerstation und ein kleiner Wasserfall

[Bearbeiten] Great Barrier Island

Port Fitzroy: Freies Ankern in einer der Buchten. Am Wharf bekommt man Diesel und Wasser, ein Stück die Straße bergauf gibt es einen kleinen Supermarkt wo man auch einen Leihwagen bestellen kann. Ein Ausflug zu den weißen Stränden der Ostküste ist lohnenswert.

Whangaparapara: Freies Ankern, am kleinen Wharf kann man Diesel bekommen wenn man in der nahen Great Barrier Lodge nachfragt.

[Bearbeiten] Mokohinau Islands

Vogelreservat, betreten ist verboten. Zwei sehr enge Buchten mit Felsgrund inmitten eines Naturparadieses. Die größte Bucht von Burgess Island ist entgegen den Angaben in den Seekarten zum Ankern unbrauchbar. Die Tiefe beträgt fünf Meter von den Felswänden entfernt immer noch 30 Meter.

[Bearbeiten] Port Charles

Weite Ankerbucht im Nordosten der Coromandel Halbinsel, Wharf und ein paar Häuser an der Westseite: Vorsicht vor dem langgezogenen Riff an der Ostseite.

[Bearbeiten] Whitianga

Liegt in der Mercury Bay (Coromandel Halbinsel). Diesel und Wasser am Wharf, gute Versorgungsmöglichkeiten. Die Chance einen der 6 Gästeliegeplätze im Hafen zu bekommen ist gering. Der Hafenmeister weist über Funk eine Boje im Fluß an. In der Nähe ist die berühmte "Cathedral Cove" ein schöner Stop bei ruhigem Wetter.

[Bearbeiten] Wetter und Navigation

Auf der Nordinsel findet man im dortigen Sommer ein subtropisches Klima mit Tageshöchstwerten um 24 Grad vor, es kann manchmal auch durchaus wesentlich wärmer werden. Allerdings muß man immer damit rechnen, dass sich das Wetter unerwartet ändern kann, wenn Kaltfronten oder tropische Zyklone aufziehen.

Der Tidenhub im Raum Auckland kann über 3 Meter betragen, in der Cook Strait mehr. Insbesondere dort sind auch die Gezeitenströme sehr stark (7 Knoten), was bei der Törnplanung berücksichtigt werden muß.

Die Bezeichnung "Port" oder "Harbour" bedeutet in Neuseeland nicht unbedingt eine Hafenanlage, auch eine geschützte Ankerbucht kann ein "Port"/"Harbour" sein (Naturhafen).

Metservice Wetterprognose

Official Tide Predictions and Nautical Information

[Bearbeiten] Tips

Es empfiehlt sich auch im Hochsommer leichtes Ölzeug. Das Wetter wechselt sehr schnell. Im Allgemeinen ist es im Sommer (Januar) recht mild. Wegen der häufig starken Winde sind aber während des Segelns eher selten kurze Hosen und T-Shirts ausreichend. In windgeschützten Buchten kann es hingegen sehr heiß werden, und wenn man Glück hat, kann man mit den "Little Blue Penguins" (Zwergpinguine) ein Bad nehmen.

Es wird nicht nur an Land sondern auch auf Charteryachten ein Stecker-Adapter zum Betrieb von 220V Geräten benötigt (kann man z.B. in Auckland für ein paar Euro kaufen). Strenge Einreisebestimmungen betr. Lebensmittel; auch keine Gewürze, Kaffee, etc. mitbringen! Im untenstehenden Törnbericht von Benutzer:W-sailingteam befinden sich mehr als 150 Fotos vom Revier.

[Bearbeiten] Törnberichte

Neuseeland 2014 w-sailingteam.com

Google Earth Fahrtroute dazu Benutzer:w-sailingteam

Auckland, Opua, Cape Brett, Marsden Point, Great Barrier Island, Port Charles, Whitianga, Cathedral Cove, Mokohinau Islands, Whangamumu, Russell


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