Cetraro bis Reggio di Calabria

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Vibo Valentia

Vibo Valentia, eine Provinzstadt in Kalabrien, hat einen sehr großen Hafen, der Tag und Nacht anzulaufen ist. Bei seiner Ansteuerung sind sowohl zwei große Autobahnbrücken als auch die Öl-Tanks auf dem westlichen Kai gut auszumachen. An der Südseite befinden sich die Yachthäfen Marina Carmelo und Marina Stella del Sud. Tankstelle an der Ostmole.

Marina Carmelo Charterstützpunkt; hilfsbereite Mitarbeiter; sanitäre Anlagen sehr mager, leidlich sauber


Von hier aus sind die Äolischen Inseln in etwa 57sm (Lipari) zu erreichen, von Tropea sind es allerdings 10sm weniger.

Versorgung

Im Ort gibt es mehrere Supermärkte und Restaurants.

Tropea

Tropea ist ein Ort an der italienischen Mittelmeerküste und liegt in der Region Kalabrien in der Provinz Vibo Valentia mit 6500 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Der Ort liegt auf einem ca. 40 m hohen Felsen am tyrrhenischen Meer. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen, teilweise mit Felsen durchzogenen Strand und das Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zur Vulkaninsel Stromboli und den anderen Liparischen Inseln. Unweit des Zentrums befindet sich die auf einem Felsen gelegene Wallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola. Südlich von Tropea befindet sich der berühmte Aussichtspunkt Capo Vaticano. Tropea ist ein toller Ort, um den Nachmittag und Abend zu verbringen.

Zum ersten Mal wurde Tropea im 1. Jahrhundert nach Christus von Plinius dem Älteren erwähnt. Der Legende nach lautet der ursprüngliche Name „Herkuleshafen“, da Herkules sich hier nach seinen Abenteuern zur Erholung niederließ. Seit dem 7. Jahrhundert war Tropea Sitz eines Bistums. 1094 wurde erstmals ein lateinischer Geistlicher Nachfolger der bis dahin griechischen Bischöfe, die Bevölkerung gehörte aber noch im 14. Jahrhundert in großer Zahl der griechischen Sprachgruppe an. Um 1000 n. Chr. entwickelte sich Tropea zu einer wohlhabenden Ortschaft und wurde im Zuge des Feudalismus, begünstigt durch Steuer- und Verwaltungsfreiheit, von zahlreichen adeligen Familien bewohnt. Im 13. Jahrhundert baute man Tropea zum Schutz gegen den Einfall von Sarazenen in seinen jetzigen Zustand um, thronend auf einem Felsen über dem Meer. Im Laufe der Jahrhunderte verursachten regelmäßige Erdbeben schwerwiegende Schäden in der Stadt, so daß die Einwohner nach jedem Beben die Stadt auf den Ruinen neu errichteten, wie es die archäologischen Ausgrabungen aus dem 19. Jahrhundert beweisen. Im 19. Jahrhundert war Tropea ein reiches kommerzielles Zentrum und behielt bis 1806 seine Unabhängigkeit als Stadtstaat. Die Ankunft der Franzosen kennzeichnete allerdings den danach stattfindenden langen Zerfall der Stadt, welcher erst mit dem beginnenden Tourismus wieder rückgängig gemacht werden konnte.

Tropea zählt aufgrund seiner Lage und der gut erhaltenen Altstadt zu den beliebtesten Urlaubszielen Kalabriens und den schönsten Orten der italienischen Mittelmeerküste. Trotz seiner Beliebtheit hat es jedoch seine Ursprünglichkeit bewahrt. Es lohnen sich die fast 200 Stufen vom Hafen hinauf in den Ort. Kleine Gassen führen zur Piazza, die von Einheimischen und Touristen bevölkert wird. Pastellfarbige Häuser scheinen an den Felswänden zu kleben und die Kirchen die Felsenspitzen zu verlängern. In der Stadt geht es unaufdringlich lebhaft zu. In der historischen Innenstadt liegt die Porta Nuova, ein Stadttor an der Piazza Galluppi, über dem Meer. Von hier aus hat man einen atemberaubend schönen Blick auf die Klippen und den Strand. Feine Restaurants, lebhafte Bars und eine abwechslungsreiche Mischung aus Geschäften und Boutiquen sind hier zu finden.

Ein Besuch des mittelalterlichen Ortes Tropea ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Ein Großteil der ursprünglichen Architektur, die bis in das Jahr 1500 zurückgeht, ist noch immer vorhanden, so daß wir zumindest einen kleinen Eindruck davon mitnehmen, wie das Leben hier vor einigen Jahrhunderten aussah.

Kirche Santa Maria Dell'Isola

Die alte Wallfahrtskirche liegt auf einem Hügel am Strand von Tropea. Wenn man die steilen Treppen des Gebäudes erzwingt, hat man einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, die gesamte Umgebung und das kristallklare Meer. Außerdem findet man an der Kirche einen sehr gut gepflegten Garten mit mediterranen Pflanzen und unzähligen Kakteen. Die Kirche steht symbolisch für die Stadt Tropea und ist weltweit bekannt. Im Innenbereich finden sich Zeugnisse aus vorigen Jahrhunderten, wie zum Beispiel ein Grabmal aus dem 13. Jahrhundert oder ein Bild der Heiligen Familie aus dem 14. Jahrhundert. Man kann über einen gewundenen Pfad vom Strand aus dorthin gelangen und durch das beeindruckende Gebäude und die darum liegenden Gärten spazieren.

Kirche Michelizia

Die Kirche entstand in der Renaissance im 16. Jahrhundert. Sie wurde zu Ehren der Madonna Della Neve erbaut. Ein reicher Kaufmann ließ die Kirche errichten, nachdem er ein schweres Schiffunglück überlebt hat. Zunächst entstand die hohe Kuppel, später das rechtwinklige Kirchenschiff. Umgeben von viel Natur vermittelt die Kirche einen Platz der Ruhe.

Dom

Auf einem byzantinischen Friedhof wurde der heutige Dom im 12. Jahrhundert errichtet. Ganz nach romanisch-normannischer Tradition ähnelt der Grundriß einer Basilika mit prismatischen Säulen und mehrfarbigen Werksteinen. Brände und Erdbeben zerstörten den Dom zum Teil schwer. Eine komplette Renovierung des Gebäudes im 20. Jahrhundert läßt den Dom im heutigen Glanz erstrahlen.

Altstadt

Die Gebäude der historischen Altstadt stammen zum Teil aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die verwinkelten Gassen und die schönen alten Häuser bieten eine fantastische Kulisse für einen Spaziergang durch das Stadtzentrum. Auf der Piazza Ercole, in der Altstadt, kann man außerdem ein leckeres italienisches Eis essen. Vom Piazza Ercole ist es möglich, bis zum Meer zu blicken. Die einzigartige Eleganz von Tropea spiegelt sich in der schönen Innenstadt sehr gut wieder.

Sandstrände

Tropea ist auch als "Perle Kalabriens" bekannt. Dies liegt unter anderem an den wunderschönen Sandstränden, die man an der Küste der Stadt finden kann. Der Strand Marina del Porto liegt nördlich von Tropea. Dieser herrliche weiße Sandstrand lädt zum Baden ein. Kristallklares und sauberes Wasser erwartet Sie. Wer weiß, vielleicht erleben Sie am Strand einen unvergeßlichen Sonnenuntergang. In den Farben der untergehenden Sonne können Sie, mit etwas Glück und guter Sicht, sogar bis zur Insel Stromboli blicken.

Capo Vaticano

Am Rande von Tropea befindet sich die imposante Felsklippe Capo Vaticano. Die Felsklippe gehört zum Gebirge des Monte Poro und ragt mich einer Höhe von 284 Metern übers Meer. Vom Capo Vaticano hat man einen unglaublichen Blick auf die Natur und das blaue Meer.


Törnberichte


Von hier aus sind mit einem längeren Schlag die Äolischen Inseln, Panarea 40 sm oder Stromboli 30 sm, gut zu erreichen.

Porto di Tropea

WP 38°41,0’N 015°54,4’E (WGS 84)

Ansteuerung: Ein kleiner Fischerhafen und Marina ungefähr 11 sm W-lich von Vibo Valentia. Die grauen Häuser der Ortschaft auf dem steilen Felsen W-lich des Hafens sind leicht zu erkennen. Nachts ist die Hafeneinfahrt mit 2F.G (vert.) 14m 4M und 2F.R. 4M befeuert.

Gefahren: Bei der Navigation zwischen Tropea und dem Capo Vaticano ist Vorsicht geboten, da der Küste zahlreiche nicht bezeichnete Über- und Unterwasserfelsen vorgelagert sind. Es empfiehlt sich 1-1,5 sm Abstand von der Küste zu halten. Der Hafen verlandet leicht, besonders in der Einfahrt und im Hafenbecken. Vorsicht ist auf den letzten Metern vor der Einfahrt und in der Einfahrt selbst gebotenen. Vor dem Wellenbrecher beträgt die Wassertiefe zurzeit etwa 5 m.

Rezeption, Internet Point, Fax, Wettervorhersagen, Bewachte Parkplätze.

Telefon:+ 39 963 62233, VHF 09

Anlegemöglichkeiten: 500 Liegeplätze für Yachten bis 30 m Lüa; Wassertiefe <1-4m>. Das Festmachen erfolgt mit Heck oder Bug an einem zugewiesenen Platz. Mooringleinen an der Pier.

Schutz: Guter Schutz im inneren Becken. Liegegebühren werden erhoben.

Hinweis: Die neue Marina bietet auch die Möglichkeit zum Überwintern.

Versorgungsmöglichkeiten: Service: Wasserhähne und Stromkästen sind installiert. Duschen und Toiletten. Münzwäscherei. Tauchfaschenfüllstation.

Treibstoff: am ersten Quersteg im Hafen. Reparaturen: 40-t-Travellift, 10-t-Mobilkran, Slip bis 150 t, Trailerbahn, Bilgenwasser-, Fäkalien- und Alt-Ölentsorgung, Batteriesammelstelle. Eine Werft in der SW-Ecke des Hafens kann Yachten aus dem Wasser nehmen und reparieren. Schiffszubehörhändler.

Lebensmittel: Supermark in der Marina. Geschäfte in der Nähe, Weitere im Ort.

Restaurants: Restaurants und Bars für den Hafen in Planung, Cocktailbar in den Sommermonaten, ansonsten in der Ortschaft.

Sonstiges: Post. Bank. Camping GAZ und Italgaz. Taxi. Auto-, Kleinbus- und Motorrollervermietung.

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