Goes

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Koordinaten: 51° 30.35'N, 003° 53.38' E


Die Stadt Goes ist das Wirtschafts- und Einkaufszentrum der Halbinsel Zuid-Beveland. Und man hat sehr große Anstrengungen unternommen, die historischen Gebäude in der Altstadt zu restaurieren. Der alte Stadthaven liegt wie so oft inmitten dieser Altstadt, so dass man in diesem fast kreisrunden, kleinen, aber geschützten Becken vor einer äußerst malerischen Kulisse festmacht. Allerdings ist den gesamten Tag über - und natürlich auch nachts - mit entsprechendem Trubel zu rechnen.

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Mit dem Boot erreicht man Goes nur von der Oosterschelde aus, und zwar über die Goessche Sas (auch Goese Sas oder 'Sas van Goes genannt, dt. Goeser Schleuse[1]) und den anschließenden Havenkanaal.

Von der Oosterschelde führt ein betonntes Fahrwasser zum Schleusenkomplex (Tonnenreihe mit der Beschriftung "Sas"). Gleich nördlich davon befindet sich ein Yachthafen. Zu diesem hafen gibt es widersprüchliche Angaben zu den Mindestwassertiefen, es sind Werte zwischen 2 und 3 Metern veröffentlicht[2]. Zum Hafenkomplex gehört eine Restauration.

Man liegt weit ab vom Trubel der Stadt, von da her ist es vielleicht wirklich keine schlechte Idee, sich für die Nacht hierhin zu legen, und zum Nachmittag/Abend zu Fuß in die Stadt zu gehen. Wer über ein motorisiertes Dinghi verfügt muss überprüfen, ob und wie er - vor allem in Hinblick auf eine eventuell spätabendliche Rückfahrt - die Wilhelminabrug im weiteren Verlauf des Kanals passieren kann. Deren Durchfahrtshöhe bei geschlossener Brücke ist mit nur 20 Zentimeter angegeben.

Von der Sas geht es weiter über den knapp fünf Kilometer langen Havenkanaal nach Goes. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke befindet sich die Ortschaft Wilhelminadorp mit einer beweglichen Brücke. Deren Öffnungszeiten sind denen der Schleuse sowie der Brücken in Goes angepasst. Nach der Abzweigung am Industriehafen erreicht man am Ortsrand die erste der beiden Brücken im Ort. Gleich dahinter befindet sich an der Backbordseite etwas versteckt die Einfahrt zu dem kleinen Yachthafen. Hinter der zweiten Brücke - die Öffnungszyklen sind der Bootsfahrt ungefähr angepasst, man sieht oft den Brückenwärter per Fahrrad vom jeweils einen zum anderen Bauwerk fahren - erreicht man den Stadthaven. Viel Platz gibt es auf diesen Gewässern nicht, so wird es vor allem in der Saison schnell recht eng werden.

Im Ort hat man alle erdenklichen Versorgungsmöglichkeiten. In unmittelbarer Nähe des Stadthavens wurde von herausragender Gastronomie berichtet.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Revierführer Zeeland, Gernot Fischer, Busse + Seewald, Herford, 1. Auflage, Seite 166
  2. Die verschiedenen Quellenangaben dazu sind schon einige Jahre alt.
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