Hooge

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[Bearbeiten] Die Hallig

Hooge ist eine größere Hallig und die mit Abstand am touristischsten. Wie alle Halligen ist Hooge nur durch einen Sommerdeich geschützt, der im Sommer die meisten Sturmfluten abhält. Bei den typischen Winterstürmen reicht dieser Deich aber nicht aus. Dann heißt "Land unter". Damit man überhaupt auf einer solchen "Insel" leben kann, stehen alle Häuser eng zusammengedrängt auf Warften - kleinen künstlichen Hügeln. Das Land dazwischen ist meist Grasland, was meist als Weidefläche genutzt wird. Neben den vielen Bauernhöfen gibt es auf Hooge Restaurants, Hotels und Jugendunterkünften. Außer der sehr eindruckvollen Natur und verschiedenen Badestellen (kein richtiger Stand) hat Hooge ein paar weitere Sehenswürdigkeiten: die ausgesprochen idyllische Kirche aus dem 17. Jahrhundert, das Erlebniszentrum "Mensch und Watt" auf der Hanswarft, der Königspesel (ein altes Wohnzimmer eines Kapitänshauses - alles sehr schön hergerichtet) und das Sturmflutkino, wo man sich auch an einem heißen Flautentag eindrucksvoll anschauen kann, wie es aussieht, wenn es "Land unter" heißt. Sehr unangenehm sind die Massen von Tagestouristen, die z.T. zu Fuss oder auch mit Kutschen vom Anleger aus sich auf die Hanswarft ergießen. Da bleibt nur die Flucht von der Hanswarft oder das Warten auf den Abend, wenn dieser Spuk wieder verschwunden ist.

[Bearbeiten] Hafen

Koordinaten: 54°34.519'N, 008°32.486'E


Hooge hat einen sehr kleinen Hafen am Tor des großen Priels. Dieses Tor wird etwas missverständlich "Schleuse" genannt. Der Hafen fällt bei Niedrigwasser vollständig hoch trocken. Der Schlick ist weich genug, dass ein Boot einsinkt. Allerdings ist der Untergrund stellenweise sehr uneben. Es empfiehlt sich vor der Abreise nach Hooge revierkundige Einheimische zu fragen, wo aktuell die Unebenheiten liegen. Am Steg gibt es Strom und Wasser. Gastlieger erhalten einen Schlüssel für die sanitäre Anlagen. Da die sanitären Anlagen auf keiner Warft stehen, stehen sie auf hohen Stelzen. So hat man auf dem Weg zum Klo einen herrlichen Blick auf die Hallig. Der Hafen ist unglaublich still und stimmungsvoll. Da sich ja alle Häuser auf den fern liegenden Warften befinden, ist man am Abend als Segler völlig unter sich. Die Ansteuerung kann direkt von der tiefen Süderaue beginnen. Westlich der Zufahrt ragt ein langer Steindamm ins Wasser, der mit einem Kardinalzeichen ("Nord") markiert ist. Das letzte Stück der Zufahrt kann manchmal trockenfallen. Das Schleusentor steht fast immer offen. Hier ist trotzdem große Vorsicht geboten, denn das Tor ist sehr schmal und es kann eine unangenehme Querströmung geben. Die Autoreifen, die als "Fender" am Schleusentor angebracht sind, haben schon ihren Sinn! Innerhalb des Hafen ist auf Pricken (sic!!) zu achten. Auf keinen Fall eine von diesen schneiden, denn es wird daneben schnell tückisch flach.

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