Setúbal

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Fischereihafen Setúbal
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Setúbal ist ein großer Industrie- Fähr- und Fischereihafen. Dennoch ist die Einfahrt schwierig und nicht unter allen Bedingungen (Schwell aus S-SW) sicher durchzuführen. Der Grund dafür sind die Sandbänke, die der Rio Sado beständig auf's Neue vor der Flußmündung und im Bereich des Fahrwassers aufbaut. Selbst wenn man sich an die Betonnung hält, kann man im Fahrwasser auf Tiefen < 2,0m treffen. Deshalb besteht auch Lotsenpflicht für die Großschiffahrt. Erschwerend kommen die starken Tidenströme hinzu. Bei auflaufendem Schwell und ablaufendem Wasser kommen Yachten schnell an ihre Grenzen und man sollte besser nach Alternativen suchen.

In Setúbal selbst gibt es keine Liegemöglichkeiten für Transityachten. Man sucht sich einen Ankerplatz, wo man in dem lebhaften Verkehr am wenigsten stört. Westlich des Fischereihafens (siehe Karte) war das im Juni 2014 problemlos möglich. Das Dingi kann man im Clube Naval lassen, östlich des Fischereihafens. Von hier ist man schnell zur Markthalle und zum Supermarkt (daneben) gelaufen.


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Wer länger bleiben will, verholt besser in die Tróia Marina auf der Landzunge gegenüber. Von hier kommt man im Minutentakt mit der Fähre nach Setúbal.




Portinho de Arrábida

Etwa auf Höhe der Ansteuerungtonne für das Fahrwasser nach Setúbal liegt eine schöne und hoch frequentierte Anker- und Badebucht an der Sierra de Arrábida. Die Ansteuerung von SW ist etwas flach, daher nicht unbedingt bei Niedrigwasser empfehlenswert. Möglicherweise besser auch von O, aus dem Fahrwasser heraus. Ist man erst mal dort, hat man ausreichend Tiefe. Da die Bucht im Mündungsgebiet des Rio Sado liegt, ist man der Ebbströmung voll ausgesetzt (Flutströmungen sind ja in Flußmündungen meist nicht so stark). Die Gegend ist auch für starke Fallwinde aus der Sierra bekannt. Es kommt also vor, daß das Boot im Strom mit Bug nach O steht und der abendliche Nortada mit 7Bft. auf die Bb-Seite trifft. Da sollte der Anker schon halten. Daß man manchmal auch seinen Ankerplatz wegen Wetterverschlechterung schnell verlassen muß, mag man sich dann bei Niedrigwasser gar nicht gerne vorstellen. Am Abend wird es still in der Bucht. Badegäste und Boote sind nach Hause gefahren. Ob man hier übernachten will, muß jeder selbst entscheiden.

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