Sithonia

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Koordinaten: 40° 04'N, 023° 52' E


Sithonia ist der mittlere der drei "Finger" der griechischen Halbinsel Chalkidiki. Mit der westlich gelegenen Kassandra bildet sie den Toronaios Kolpos (Toronäischer Golf), mit dem östlich liegenden Agion Oros/Athos den Singitikos Kolpos (Singitischer Golf).

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Maßstab in Landmeilen (statute miles) beziehungsweise Fuß und in metrischen Maßen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Häfen und Ankerplätze

[Bearbeiten] Diaporos

Koordinaten: 40° 12.78'N, 023° 46.84' E


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Auf der Ostseite von Sithonia, ungefähr auf der Höhe der Stadt Ouranopolis (auf dem Athos) und der davor liegenden Insel Amouliani, liegt das kleine, wunderschöne Inselchen Diaporos. An ihr und am umliegenden Festland gibt es eine Reihe gut brauchbarer und schön gelegener Ankermöglichkeiten, für jede Windrichtung wird man geeignete Buchten finden. Die Ansteuerungen dorthin sollte man jedoch nur bei Tageslicht vornehmen, dann jedoch – und natürlich bei entsprechender Sorgfalt - sind die zahlreichen Klippenfelder und Riffe gut auszumachen. Die untiefen Stellen sind nur ungenau in den Seekarten verzeichnet. Einige der Buchten werden von Fischfarmen genutzt, dadurch können natürlich die Liegemöglichkeiten eingeschränkt sein.

Einige der schönsten Liegeplätze findet man im Norden der Insel. Die Ankerbucht heißt Ormos Kriftos („die verborgene Bucht“) und soll einmal ein Piratenschlupfwinkel gewesen sein. Zur Ansteuerung passiert man das vorgelagerte Inselchen Ambelitsi an seiner Ostseite, an seiner Westseite muss man wegen eines Riffs selbst mit einem Dingi ohne Außenborder aufpassen, für größere Boote ist die Durchfahrt schlicht unmöglich. Der eigentlich gut haltende Ankergrund ist (zumindest war das so bei einem Besuch vor einigen Jahren) vollständig mit dichtem Seegras bewachsen, was eine ganze Reihe von Ankermanövern zur Folge haben kann. Ansonsten genießt man hier allerbesten Schutz. Auf der Insel gibt es keine Taverne, keine Einkaufsmöglichkeit. Aber es ist ein traumhafter Platz, bestens geeignet für einen Ruhetag und eine Inselwanderung.[1][2]

[Bearbeiten] Ormos Sykias

[2]

Koordinaten: 40° 02.53'N, 024° 00.24' E


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Eine tief einschneidende, jedoch weitläufige Bucht an der Ostseite der Sithonia. Für der Ansteuerung beachte man wegen der Untiefen südlich der Südhuk sowie im nördlichen Bereich der Einfahrt die einschlägige nautische Literatur.

Bei ruhigem Wetter findet man fast überall guten Ankergrund aus Sand oder Mud. Es ist jedoch schwierig, bei den im Sommer vorherrschenden Winden einen wirklich sicheren Liegeplatz zu finden. Der Hafen an der Südküste - Skala Sykias - ist meist mit den lokalen Booten (vorwiegend Kaïkis) voll belegt, freies Ankern ist zum einen aus Platzgründen, zum anderen wegen der Unzahl an Moorings und den dazugehörigen zahlreichen Unterwasserleinen und -ketten zumindest für den Ortsunkundigen kaum möglich. An der Pier nehmen die Wassertiefen schnell ab, und die wenigen zum Anlegen geeigneten Plätze sind oft von Fischern belegt.

Beim Ankern vor dem weitreichenden Strand im Scheitel der Bucht beachte man, dass sich immer wieder die Wassertiefen ändern - das eh schon recht flache, aus Sand bestehende Bodenrelief verändert sich schnell, nicht zuletzt durch die hier endenden Flußmündungen (im Sommer trocken, im Winter/Frühjahr ergießen sich hier offensichtlich ganz erhebliche Wassermassen). So entstehen hier mehrere hundert Meter vor dem Strand "Unterwasserdünen", die durchaus auch Boote mit Tiefgängen um die zwei Meter "zu Spüren" bekommen können (by the way: die amtlichen Seekarten sind hier alles andere als aktuell). Außer einigen Tavernen gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Bis zur Ortschaft Sykia ist es ein recht ordentlicher Fußmarsch (vom Strand circa sechs Kilometer entfernt, wenn man an der Straße entlang läuft...).

In den nördlichen Einbuchtungen mag es auch bei Meltemi brauchbare Ankerplätze geben.

[Bearbeiten] Ormos Kouphou

[2]

Koordinaten: 39° 57.86'N, 023° 55.36' E


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Die mit Abstand sichersten Liegeplätze der Sithonia findet man in dieser Bucht, und durch ihre Lage am südlichen Ende der Halbinsel bietet sie sich an für einen Zwischenstop für Fahrten von West nach Ost und umgekehrt, sowie für den Sprung von oder zu den Nördlichen Sporaden.

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Der Hafen von Porto Koufo hat zwei Piers, mehrere Liegeplätze direkt an der Hafenkante und bietet reichlich Platz zum Ankern. Für Kielyachten ist am nördlichen Pier nur vor Kopf hinreichend Tiefe vorhanden. Je nach Größe der Yacht kann hier quer oder mit dem Heck angelegt werden. Am südlichen Pier sollte der Platz vor Kopf gemieden werden - hier kommen öfters mitten in der Nacht Fischerboote an und verkaufen ihren Fang! An den seitlichen Liegeplätzen wird jedoch auch schon mal gerne im Päckchen gelegen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. walter vorberg, fürstenfeldbruck, segelboot carter 33, Eintrag am 01.05.2008
  2. 2,0 2,1 2,2 alphafisch, Mai 1995
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