Waren, Binnenmüritz und Reekkanal: Unterschied zwischen den Versionen

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(Stadthafen Waren)
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Version vom 28. Mai 2019, 14:24 Uhr


Koordinaten: 53°30.24' N, 12°39.45' E


Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Allgemeines

Der Name der Stadt geht möglicherweise auf den germanischen Stamm der Warnen (Variner) zurück. Der Name wurde früher auch Wahren, Warne oder lateinisch Warnae geschrieben. 1914 erhielt der Ort den Namen „Waren (Müritz)“ (Müritz stammt von dem wendischen Wort Morcze = Meer). Durch die großen Stadtbrände von 1568, 1637, 1671, 1673 und 1699 und durch den Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt vielfach verwüstetet. Das erste Rathaus stand am Alten Markt und danach in der Mitte auf dem Neuen Markt. Das jetzige Rathaus wurde 1791 bis 1797 gebaut und 1857 ausgebaut.

Die Kanalisierungen der Elde (1798–1803 und 1831–1837) und der Bau des Bolter Kanals (1831–1837) bewirkten einen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. 1845 wurde die erste Badeanstalt an der Müritz eröffnet.

Mit dem Anschluss an die Eisenbahn ab 1879 entwickelte sich Waren zu einem Verkehrsknotenpunkt. Am 3. Dezember 1920 wurde Waren Amtsstadt (Kreisstadt). 1925 erreichte der Warener Hafen seinen wirtschaftlichen Höhepunkt. 188 ankommende und 208 auslaufende Schiffe schlugen insgesamt 22.330 t Güter um.

Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern zwischen der Müritz und dem Tiefwarensee im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.

Waren (Müritz) ist seit 1999 ein staatlich anerkannter Luftkurort und seit 2012 ein Heilbad.


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Seit einigen Jahren schon hat sich Waren zu einem Zentrum des Wassersportes entwickelt. Bevorzugt durch seinen Stadthafen, der nur wenige Gehminuten von der attraktiven Innenstadt entfernt liegt, von Aktivitäten rund um den Stadthafen, zu nennen ist hier die "Müritz Sail" die jedes Jahr im Mai ihre Besucher anzieht, steigert die Stadt von Jahr zu Jahr ihre Anziehungskraft für Bootstouristen und andere Gäste.

Liegemöglichkeiten

Stadthafen Waren

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Der Stadthafen Waren ist rel. groß und bietet natürlich eine gute Infrastruktur.

Gastlieger steuern die beiden Stege auf der nordwestlichen Hafenseite an (Backbordseite, in den Hafen einfahrend, hinter den Fahrgastschiffen). Größere Motoryachten liegen mit dem Heck zur Mole an der nordöstlichen Mole, an deren westlichem Abschnitt man auch längsseits anlegen kann. Zur Hauptsaison ist es an den Wochenenden für den der erst spät einläuft fast unmöglich noch festzumachen. Also: Rechtzeitiges Eintreffen mit einplanen.

Der Hafen wurde in den Jahren 2014-2017 ausgebaut und bietet nun mehr Liegeplätze sowie attraktive Ferienwohnungen mit Blick auf den Hafen auf der Westseite.

Das Zentrum der Stadt mit vielfältigen Einkaufsläden ist nur wenige Schritte von der Marina entfernt. Die Tankstelle ist in der südöstlichen Ecke zwischen Mole und erstem Steg. Im Stadthafen haben einige Vercharterter ihre Boote stationiert, bei denen man nicht nur große Motoryachten, sondern auch kleine Tagescharterboote mieten kann.

Rund um den Hafen gibt es zahlreiche Gaststätten. Der Hafen befindet sich praktisch direkt in der Innenstadt von Waren. Die Innenstadt von Waren, vollständig restauriert und mit allen gängigen Einkaufsmöglichkeiten auch für den Skipper versehen. Einziger Nachteil, es kann abends und nachts ein wenig lauter werden, als man es in anderen Marinas an der Müritz gewohnt ist. Der Hafenmeister ist freundlich und tagsüber im Hafenmeisterbüro anzutreffen. Sollte man später eintreffen kann man seine Handynummer (hängt im Schaufenster des Hafenmeisterbüros aus) anrufen und bekommt wenn man ihn nett bittet den Eintrittscode für Duschen und Waschräume telefonisch durchgesagt.

Zausel Meine Empfehlung: Die Gaststätte Moments bietet einen Hauch spanisches Flair und die besten Tapas, die ich je gegessen habe.!

Auch sehr zu empfehlen ist ein Besuch bei den Müritzfischern, ganz in der Nähe des Hafens. Frischfisch gibt es hier, wirklich frisch gefangen oder selbst geräuchert. Auch wer gleich dort essen möchte kann dies auf der Aussichtsterrasse entspannt tun. Sehr zu empfehlen ist der geräucherte Barsch aus der Müritz. Aber auch z.B. Aal, Maräne oder Forelle sind hervorragend.



Müritz Marina - Service am Stadthafen

Ganz in der Nähe des Stadthafens Waren, etwas westlich gelegen und mit direktem, etwas verstecktem Zugang zur Müritz, bietet die "Müritz Marina" einen kompletten Bootsservice an. Bootsvermietung, Bootsliegeplätze, Bootsbau und Bootsservice, Bootszubehör und Bootsausstattung, Hallenlagerung und Lagerung im Außenbereich. Das Personal ist freundlich und kompetent, die Preise moderat.


Seglerhafen Waren

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Folgt man dem Ufer der Müritz innerhalb der Binnenmüritz in Richtung Westufer so trifft man vom Stadhafen Waren kommend, als nächstes auf den großen Warener Seglerhafen.


Wassersportverein Stille Bucht Kamerun

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Die nächste Anlegemöglichkeit in der Binnenmüritz, sind gleich ein paar hundert Meter weiter, die Steganlagen des "Wassersportverein Stille Bucht Kamerun". Wenige Gastliegeplätze, aber ein nettes Flair, zeichnen die Steganlage aus.


Wassersportzentrum Sailpoint

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Direkt neben den Steganlagen des "Wassersportverein Stille Bucht Kamerun" befinden sich die Steganlagen des Wasserportzentrums Sailpoint.


Müritz Marina

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Kommt man aus beispielsweise aus dem Kölpinsee durch den Reekkanal in die Binnenmüritz, so liegt zur Linken die "Müritz Marina". Zwar nicht eine Marina mit internationalem Standard und Gehabe, aber mit hilfsbereitem und freundlichem Personal. Diese Marina mit Slipeinrichtung für kleinere Boote, direkt gelegen am Campingplatz "Kamerun" bietet letztlich alles, was der nicht sonderlich verwöhnte "Boaty" braucht.



Marina Eldenburg am Tor zur Müritz

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Nördlich der Müritz im Reeckkanal zwischen Binnenmüritz und Kölpinsee befindet sich einer der modernsten Wasser-Wander-Rastplätze Mecklenburgs. In der stillen Bucht gelegen findet der Wassersportler nahezu alle Service Einrichtungen von Sanitär- und Duschanlagen bis zum Brötchendienst und zur Servicewerkstatt. Die Marina-Eldenburg bietet zudem Ferienhäuser für Kanufahrer und im Restaurant gibt es mecklenburger Köstlichkeiten.

Bilder

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