Kurzbericht vom Rhein-Marne Canal

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Kurzbericht vom Rhein-Marne Canal.

Wenn Sie bei Kuhnle-Tours in Niderviller gebucht haben, dann werden bei der Rückkehr alle Fender durch Drücken geprüft. Diese Methode ist allerdings nicht professionell. Ist einer etwas schlapp dann werden 30 € verrechnet, obwohl man in ja wieder aufpumpen kann. Mit Patent-Ventil, passend für jede Druckluftpistole, kann jeder Bootsfender wieder aufgepumpt werden.

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Unterwegs auf dem Kanal bei PK 285, eine wunderschöne Bankmooringstelle Ein ausführlicher Reiseroman wird hier demnächst publiziert. Übrigens, so wird richtig am Kanalufer festgemacht. Leinen über den Treidelpfad spannen ist nicht erlaubt, es sei denn man weiß genau, dass er nicht mehr benutzt wird.

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PK 285 so werden die Flußkilometer angezeigt, man weiß immer genau wo man ist, wenn man in die Karte guckt. PK = Point kilometrikque

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Lützelburg einer der schönsten Häfen am RMC

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Normal ist es nicht erlaubt die Leinen über den Treidlepfad zu spannen, da wir uns aber mehrfach überzeugten, dass der Treidelpfad nicht mehr benutzt wurde, da gegenüber ein schöner Fahrradweg gebaut war, haben wir es eben getan, aber bitte nicht nachmachen. Alle Bilder © by RJS

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Der IO auf der Cezanne, ein wirklich sehr nettes Mädchen, hier bei der Schleusenarbeit, aber auch sonst wurden von ihr alle seemännischen Arbeiten einwandfrei, neben der Pantry, erledigt. Wir hatten immer über die Mittelklampe/POller gefiert und uns das Ausbringen von zwei Leinen erspart. Allerdings muss man immer darauf achten, dass sich nichts bekneift, einmal war dies trotz aller Vorsicht der Fall und das Boot hat sich etwas aufgehängt, bis die Leine gerissen ist. In solchen Fällen muss sofort die rote Stange gezogen werden.

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Die Schleuse 30/31 ist jetzt nur noch eine Schleuse, jedoch mit Grundpaddles, sodass keine Turbulenzen durch die Torschütze mehr zu erwarten sind. Man kann ganz normal und ohne Hektik die Leinen an den Nischenpollern langsam nach oben arbeiten. Wenn Sie allein in der Schleuse sind reicht eine Leine von der Mittelklampe.

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Bei PK 285 ist es besonders schön, solche lauschigen Plätze finden man häufig am Kanal, Bäume spenden auch Schatten

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Bei Hochfelden ist es auch besonders schön, solche lauschigen Plätze finden man häufig am Kanal, Bäume spenden auch Schatten. Solche Einbuchtungen findet man sehr häufig, aber nicht alle sind gleich gemütlich. Die Fahrradwege sind durchaus befestigt und in sehr gutem Zustand. Hunde sollten an der Leine geführt werden, da manche Radfahrer sehr schnell und rücksichtlos fahren, leider?

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Unser lieber hübscher IO mit unserem Wachhund, einem Red Setter, der Hausboote liebt. Hier vor der Einfahrt in das Oberwasser des Schrägaufzuges von Arzviller, er blickt nach vorne ob alles Ok ist?

Dieser nun folgende zweite Kurzbericht mag nochmals eine kleine Übersicht geben, wie gesagt ein ausführlicher Bericht in Form eines Reiseromans folgt weiter unten, da unser IO endlich Zeit gefunden hat und das "e" reparieren konnte. Eine verbesserte Version wird eventuell noch folgen. wenn der IO Zeit hat. Er hatte nun Zeit, die Version 2a ist das Ergebnis.

Schleusentipps

Hier sehen Sie ein gutes Video zur Schleusenarbeit bei 30/31: Schleusenvideo

Fazit: Wenn Sie in Niderviller starten, haben Sie erstmal am "Summit" 30 km schleusenfreien Kanal vor sich. Die Westroute ist landschaftlich schöner, allerdings ist die Infrastruktur auch karger. Bei der Ostroute müssen Sie durch den Tunnell, der mir persönlich nicht so behagt hat. Ich würde wieder die Westroute wählen, den die Schleuse von Rechicourt ist mit den Gleitpollern sehr problemlos zu befahren im Gegensatz zum Tunnell bei Arzviller. Alle Bilder © by RJS


Reiseroman vom Rhein-Marne Kanal-Ostroute

Vorwort des Skippers zum Reiseroman von R. D. dem Herbst-Törn am Rhein-Marne Canal 9/2019

Der TGV von München war pünktlich, die Fahrt durch Straßburg problemlos und auch auf der Autobahn war es normal, so kamen wir mit dem Benz meiner Partnerin und den zwei Hunden sehr schnell voran. Als wir dann bei strahlendem Sonnenschein schon so gegen 13:00 in Niderviller eintrafen, teilte uns ein junges Girl mit, dass wir das Boot, die Kormoran 1140, obwohl schon fix und fertig, erst um 15:00 übernehmen könnten, früher würde es was kosten. Vor einem Jahr, auch im September, war dies noch kein Problem?

Man bequemte sich dann aber, uns in einer halben Stunde nochmals empfangen zu wollen, obwohl wir weder Probefahrt noch Einweisung brauchten. Alle Boote waren abgesperrt, dies war auch neu. Als nach einem wunderschönen Waldspaziergang nach mehr als einer halben Stunde sich immer noch nichts rührte, mussten wir eben nochmals anklopfen, dann endlich kam ein Mitarbeiter mit Formularen, sowie dem Schlüssel und las die Betriebsstunden, natürlich „zu Gunsten“ des Vermieters ab.

Ach ja, den Wasserschlauch zum Auffüllen des Wassertank steckte er auch noch in den Tank. Es verging viel Zeit bis der Tank endlich voll war, hätte man ja schon vorher machen können. Er bestätigte uns noch, dass wir 3 Stunden bis Lützelburg bräuchten. Eine kurze Leine zum Schleusen hatte er nicht mehr, dies war vor einem Jahr noch kein Problem. Immerhin legte er uns wenigstens die Bugleinen noch zur Mittelklampe.

Die Freundlichkeit bei diesem Vermieter hat schwer nachgelassen, liegt am neuen Personal oder neuen Anweisungen? Hat man es nicht mehr nötig, obwohl die Boote der Wettbewerber wesentlich moderner und günstiger sind? Auch am Boot stellten wir dieselben Mängel wie vor einem Jahr fest, auch da hat sich nichts getan, besonders die Marine WC’s ließen sich immer noch schwer pumpen, also das Auspumpen war mühsam. Auch WLAN war immer noch nicht vorhanden und einige Fenster waren auch noch immer blind und der Feststeller vom Heckfenster war immer noch defekt.

Wir hatten schon vorher Fragen per E-mail gestellt die leider auch nach Mahnungen nicht beantwortet wurden, wie schon gesagt, schlechter Service. Auch der „Chef“, vulgo „Bernard“ der angeblich schon in Irland bei Locaboat arbeitete, ließ sich nicht blicken, vor einem Jahr, war er noch positiv präsent. Die gute Seele im Büro, eine sehr freundliche Dame, war auch nicht mehr vorhanden?

Aber es sollte ja beim Checkout noch schlimmer kommen, mit der ominösen Fenderprüfung und der Betriebsstundenabrechnung abermals wieder „zu Gunsten“ des Vermieters. Den angeblich „schlappen“ Fender mussten, wir unter Protest, bezahlen. Den verlorenen so wie so. Bei Locaboat wäre dies allerdings kein Thema gewesen. Die gerissene Leine wurde uns erfreulicherweise nicht in Rechnunggestellt, war in der „gut kalkulierten“ Betriebsstundenpauschale von 9,90 €, gut aufgerundet, offensichtlich enthalten? Dazu muss noch erwähnt werden, dass man als Investor, also „Stiller Teilhaber“ doch einige Vorteile haben müsste. Da scheint die Werbung aber mehr zu versprechen als dann wirklich gehalten wird? Ich will wirklich nicht meckern, aber der Dienstleistergedanke fehlte mir eben bei diesem Vermieter in Niderviller?

Es sind eben eigentlich nur die Kleinigkeiten die das Wohlbefinden stören? Bei diesen stolzen Preisen dürfte man doch mehr Service erwarten. Ach, eine postive Feststellung muss noch erwähnt werden, in allen Kabinen mit Waschbecken ist jetzt ausreichend Handseife vorhanden. Das war bis dato ein stetiger Kampf. Aber die Kormoran ist bei uns so wie so aussortiert, da die zu steile Treppe von der Pantry in den Salon einfach unzumutbar geworden ist. Das Essen von der Pantry an den Salontisch zu bringen ist da schon ein Abenteuer.

So schaut der Hafen von Niderviller aus, man tut offensichtlich alles um das „Geschäft“, ich will den Terminus „Abzocke“ nicht verwenden, zu beleben, auch die überhöhten Einnahmen bei den „Fendern“, 30 € pro Stück, könnten da helfen?

Basis Niederviller

Alle Bilder © by RJS

Reiseroman vom RMC, eine Einladung zum nachmachen mit einem neuen Hausboot Ihrer Wahl.

Reiseroman RMC 9-2019 Version1

Reiseroman RMC 9-2019 Version2a

Das Schiffshebewerk von Arzviller, haben wir mehrfach befahren

Mit der Kormoran 1140 haben wir den Kanal befahren

Gute Tipps zum Kanal

© Copyright by R. D. Marly-le-Roi 10/2019

Die Autorin ist eine hochintelligente Dame, spricht mehrere Sprachen, lebt in Paris und Straßburg und hat sich in kürzester Zeit wirklich als IO und Purser qualifiziert.

Hinweis: Hunde waren kein Problem, darf man sogar in die Restaurants mitnehmen, wenn man höflich fragt. In guten Restaurants wird üblicherweise Brot und Wasser kostenlos gereicht. Hilfsbereit, beim Anlegen, sind vor allem die Engländer, die kommen schon von Weitem gerannt, wenn sie sehen, dass man anlegen will.

Anmerkung: Alle Texte enthalten keine Tatsachenbehauptungen, sondern sind nur Meinungsäußerungen. Die Version 2, des Reiseromans, wurde entfernt, wurde nochmals überarbeitet, es wurden nur eigene Bilder verwendet.

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