San Sebastian

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Marina San Sebastian (Blick nach Süden)

San Sebastian ist die Hauptstadt von La Gomera. Der Ort ist recht klein und kaum touristisch erschlossen, er verfügt jedoch über einen Hafen, in dem Schnellfähren von und nach Teneriffa anlegen. San Sebastian verfügt zudem über eine empfehlenswerte, moderne Marina.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ansteuerung

Die Ansteuerung ist problemlos. Von Norden her kommend sollte man etwas Abstand zum Wellenbrecher halten. Beim Eindrehen in die Einfahrt empfiehlt es sich, nach ein- oder auslaufenden Fähren Ausschau halten. Die Einfahrt ist mit Bojen gekennzeichnet.

Die Marina befindet sich am Nordende des Hafenbeckens, links von dem Fähranleger.

[Bearbeiten] Marina

Koordinaten: 28°05.35'N, 17°06.5'W


In der Marina sollte man sich vor der Einfahrt über Kanal 09 anmelden und einen Platz zuweisen lassen. Wird auf den Funkspruch nicht gleich geantwortet, einfach noch einmal wiederholen und etwas Geduld bewahren. Notfalls an der Tankstelle warten. Tut man dies nicht, wird man ziemlich sicher vom Marinero aufgefordert, sich auf einen anderen Platz zu verholen, auch wenn sich der objektive Sinn dahinter nicht erschließt.

Man liegt an sehr guten Schwimmstegen mit Seitenschlengeln. Die Liegegebühren werden nach Größe berechnet (0,415 /qm zzgl. Steuern, Stand 2014). Für eine 13m-Yacht fallen rund 27 € zzgl. Leuchtfeuergebühr (4 € pro Monat) an.

Für die Anmeldung wird wie kanaren-üblich eine ziemliche Bürokratie getrieben. Erwartet wird offiziell neben der Ausfüllung eines DIN A4-Formulars mit zwei Durchschlägen die Vorlage von Bootspapieren, Versicherungsschein und den Pässen aller Crewmitglieder. In der Praxis muss für Charterboote gar nichts vorgelegt werden (sind in der Datenbank erfasst) und eine Crewliste mit Passnummern drin tut es auch. Tipp für die Reisevorbereitung: Crewlisten mehrfach ausgedruckt mitzunehmen erspart das langwierige Ausfüllen der Formulare.

Die Marina ist in sehr gutem Zustand. Das betrifft sowohl die Schwimmstege, als auch die Sanitäranlagen. Wie auf den Kanaren üblich, werden die Duschen, Strom und Wasser (an jedem Liegeplatz vorhanden) nicht extra berechnet, eine Zugangskarte ist gegen Pfand (€ 5) beim Hafenmeister erhältlich. Letztere benötigt man allerdings auch, wenn man spät von der Tapas-Bar "nach Hause" kommt und nicht ewig auf den Wachmann warten will, der gerade seinen Rundgang macht.

Vorbildlich ist ebenfalls der Wetteraushang mit allen notwendigen Vorhersagekarten. Bei weitergehenden Fragen verfügt der Hafenmeister über Internet und gibt auch entsprechende Auskünfte (wenn man freundlich fragt). Es gibt ein kostenloses WLAN. Jan.2015 musste WLAN an der DISA El Muele Tankstelle gekauft werden, ein Tag €2, eine Woche preiswerter.

Einziger Wehrmutstropfen: der Fähranleger bringt einen gewissen Geräuschpegel in die sonst nette Umgebung. Bereits am frühen Morgen beginnt der Betrieb und die Abfertigung von Versorgungsfähren. Insgesamt bleibt es aber erträglich und dieser Nachteil wird durch viele Vorteile dieser Marina ausgeglichen. Jan. 2015: Vom lauten Santa Cruz de La Palma kommend, ist uns das gar nicht aufgefallen.

[Bearbeiten] Tipps

  • Wer einmal auf seinem Törn richtig fein essen gehen will, sollte das Restaurant des über der Marina thronenden Parador-Hotels nicht übersehen! Das Hotel hat außerdem eine wunderschöne kleine Parkanlage mit einem phänomenalen Blick auf die Marina und Teneriffa samt Teide.
  • Der beim Ort liegende Sandstrand ist nicht empfehlenswert. Die Anlegestation der Fred-Olsen-Fähren ist einfach zu nah. Dementsprechend ist das Wasser nicht immer sauber.
  • Hinter der Tankstelle, gegenüber dem Fährterminal geht es durch einen Tunnel in den Club Nautico: Dort ist ein Strand, ein (kostenpflichtiges) Schwimmbad, ein meist windgeschützer Garten für den Sundowner und ein sehr gutes Restaurant, leckere Tapas und fast deutsche Currywurst. Das Restaurant ist in den Fels gebaut, sieht toll aus! Paulaner Bier!
  • Gut sortierter Supermarkt am Busbahnhof, zu Fuß 10 Min. von der Marina. Davor ist ein Markt, auf dem man lokales, ungekühltes Obst und Gemüse für die Überfahrt bekommt.
  • Ausklarieren offiziel nicht möglich, eventuell hilft die Marina
  • Derzeit (Jan.2015) ist KEIN SegelMACHER auf der Insel, wohl aber jemand der Segel flicken kann.

[Bearbeiten] Bildergallerie

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