Athen

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Seegebiet Mittelmeer > Ägäis > Saronischer Golf
Politisch Europa > Griechenland


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Maßstab in Landmeilen (statute miles) beziehungsweise Fuß und in metrischen Maßen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Blick vom Hügel der Akropolis

Athen liegt im geschützteren Saronischen Golf und ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Griechenlands. Fast ein Drittel der griechischen Bevölkerung lebt in Athen. Entsprechend bebaut ist die komplette Küstenregion inklusive des großen Fähr- und Industriehafens im westlichen Teil Athens mit Piräus. Athen hat aufgrund seiner Lage in den Bergen gelegentlich mit Smog zu kämpfen jedoch haben die Olympischen Spiele von 2004 für die Infrastruktur einige Verbesserungen gebracht, die das Problem ein wenig gemindert haben.

[Bearbeiten] Ansteuerung

Je nach Hafen oder Marina ist die Ansteuerung sehr unterschiedlich und man muss sich an der Molenbefeuerung orientieren. Vorsicht ist bei dem Athen vorgelagerten Verkehrstrennungsgebiet (VTG) und einer am nördlichen Ende befindlichen Sicherheitszone geboten. Nach Verlassen des VTGs drehen die Schiffe zügig nach Piräus ein oder fahren zu der Reede südlich von Piräus, um zu ankern. Ihr Kurs ist meist nicht direkt zu erkennen. Außerdem herrscht reger Fährverkähr zu den Inseln Ägina, Poros und Weiteren, es sind auch Tragflächenboote mit bis zu 30kn im Einsatz.

[Bearbeiten] Liegeplätze

[Bearbeiten] Zéa Marina

[Bearbeiten] Limin Mounichias

Koordinaten: 37° 56.3'N, 023° 39.7' E


[Bearbeiten] Phaliron Marina

[Bearbeiten] Limeniskos Delta Phalirou

[Bearbeiten] Flisvos Marina

[Bearbeiten] Marina Alimos Kalamaki

Koordinaten: 37° 54.7'N, 023° 42.1' E


[Besucht: September 2014]

Nicht zuletzt durch die Nähe des ehemaligen Athener Flughafens haben sich in diesem großen Hafen viele Charterfirmen angesiedelt. Nach wie vor beginnen und enden hier unzählige Segel- und Chartertörns. Für diesen Zweck funktioniert die Marina bestens, man wird jedoch meist sehr erfreut sein, wenn man von hier aus in See stechen und sich schöneren Gegenden zuwenden kann. Mit der Eröffnung des neuen Internationalen Flughafens Eleftherios Venizelos im Osten der Stadt und durch den Umstand, dass immer mehr Charterbasen, die direkt in der Ägäis beziehungsweise dem Ionischen Meer liegen, als Start- und/oder Endpunkt eines Chartertörns bevorzugt werden, hat sich die Situation etwas geändert.

Der Hafen bietet durchweg sichere Liegeplätze, bis auf ganz wenige Ausnahmen alle mit Muringleinen ausgestattet (die Nutzung des eigenen Ankers hat fast zwangsläufig den Einsatz eines Tauchers zur Folge). Auch sind fast alle Liegeplätze über die Betonpiers zumindest zum Laden und Bunkern mit Autos zu erreichen. Die meisten Charterfirmen haben ihre Liegeplätze an der Pier 2 und 3, weitere liegen an Pier 8 und 9. In der nördlichen Ecke können per Autokran auch größere Yachten gekrant werden. Auf dem weitläufigen Gelände gleich neben dem Hafenbecken werden die Boote zum Winterlager abgestellt.

Die NNKA 02/2009 melden ein Wrack wenige hundert Meter südlich der Marina, einschließlich einer dazugehörigen befeuerten Tonne.

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[Bearbeiten] Infrastruktur

Boote sind hier bestens untergebracht, für den Wassersportler selbst ist nicht ganz so gut gesorgt. Auf dem doch recht großen Marina-Areal wird gerade mal genau ein, gelinde gesagt schlecht betreutes Toilettengebäude betrieben, das öffentlich zugänglich ist. Die Duschen sind in aller Regel kalt, weil die warmen Wasservorräte für die vielen Personen zu klein sind.

Allerdings ist nicht nur der miserable Zustand dieser Einrichtungen zu beklagen, es sind auch Belästigungen durch streunende/verwahrloste Hunde zu vermerken [1]. Diese werden gefüttert und haben Bezüge zu dem Security-Personal, leben aber in einer Rudelstruktur. Auch wenn sie die Chartergäste (09/2014) meist ignoriert haben, so sind sie wohl mit Vorsicht zu geniessen.

Auf dem Gelände findet man zwei Getränkegastronomien (sehr hohes Preisniveau), für weitere Restaurationen muss man ausgedehntere Fußmärsche in die umliegenden Wohngebiete einplanen. Die früher auf dem Hafengelände ansässigen, recht schlichten Imbissstationen (für den Kaffee zwischendurch, oder den ganz kleinen Hunger) sind leider verschwunden. Wer die Marina noch von vergangenen Jahren kennt, wird allerdings über das Verschwinden des Fluglärms seit Einstellung des Betriebs auf dem alten Flughafen Athens-Hellinikon sehr erfreut sein. Des weiteren existiert eine Open Air-Diskothek, die in den Sommermonaten gerne für lautstarke Untermalung bis in die frühen Morgenstunden sorgt.

Seit den Olympischen Spielen in 2004 ist die Marina neben Busverbindungen nun auch mit einer Straßenbahn an die Innenstandt (45 min) angebunden.

[Bearbeiten] Flughafentransfer

Taxen sollen für eine Strecke von und zum neuen Airport um die 35 Euro verlangen.

Von und zu diesem neuen Flughafen führt eine eigene Express-Buslinie mit der Nummer X96, die nächste Haltestelle hat die Bezeichung Edem. Der Preis pro Person und Strecke war in 2014: 5 Euro. Die Tickets sind am Schalter beim Busbahnhof erhältlich. Die Anreise mit Bus funktioniert ganz gut, wenn man sein Gepäck rollen kann. Die Wege sind nicht zuletzt aufgrund der Größe der Marina doch recht lang, und nicht immer geht es über befestigte Wege. Es ist in jedem Fall nur eine Alternative für Leute, die sich in der Marina und im näheren Umfeld auskennen - dann aber durchaus erwägenswert.

Vorsicht vor den Angeboten der Charterfirmen "einen persönlichen Shuttle-Bus" zur Verfügung zu stellen. Die Kosten hierfür betragen 50,-€ für 4 Personen oder 90,-€ für 8 Leute. Am Flughafen wird man mit anderen Seglern in einen Großbus gruppiert und man erreicht die Marina für umgerechnet 12,50€ pro Person mit gleichem Diskomfort, wie mit dem X96-Bus (Stand 2011). Ebenfalls: vorsicht vor den pauschalen Taxi-Angeboten für 50,-€. Der Taxometer zeigt bei der Ankunft in der Marina höchstens 35,-€ an.

[Bearbeiten] Versorgung

Wasser gibt es überall an den Piers zu bekommen, Landstrom nicht überall mangels Steckdosen. Diesel bekommt man von den ständig die Piers abfahrenden Tankwagen. Direkt am nördlichen Ausgang der Marina befindet sich eine Tankstelle. Zum Bunkern von Lebensmitteln findet man in der Umgebung der Marina vereinzelte Supermärkte. Größere Einkäufe lassen sich zu Fuß nur schlecht transportieren. Aufgrund kürzlich gemachter Erfahrungen empfiehlt es sich, die von den Märkten angebotenen Auslieferungsservices persönlich zu begleiten, oder einen Transport selbst zu organisieren (eventuell findet man einen Taxifahrer, vielleicht stellt sich jemand von der jeweiligen Charterbasis zur Verfügung...).

Empfehlung (Stand 2014): Die Marina durch den offiziellen Ausgang verlassen, die Tankstelle auf der rechten Seite lassen und die Strasse an der Ampel überqueren. Direkt gegenüber der Ampel ist ein Supermarkt (Carrefour), der von außen nicht sichtbar ist. Bei einem Einkauf über 300,-€ hinterlässt man der Kassiererin den Namen der Yacht, die Stegnummer und die Parkplatz-Nr. der Yacht. Die Einkäufe werden dann ohne Aufpreis direkt zur Yacht geliefert.

[Bearbeiten] Tipps und Empfehlungen

  • Aufgrund der Vorkommnisse mit aggressiven Hunden[1] ist vor allem nachts Vorsicht geboten, wenn der alltägliche Geschäftsbetrieb zur Ruhe gekommen ist und sich der Ortsansässige sowieso nur per Kfz auf dem Gelände bewegt. Charterkunden seien entsprechende Nachfragen zur Situation bei Hafenbehörde und den Companies empfohlen (die an den Basen tätigen Damen und Herren sind speziell nachts kaum anwesend und haben deshalb kein höchstpersönliches Interesse an einer Einmischung in die "Gepflogenheiten"...).
  • Auf den Stegen findet ein munterer Verkehr mit Motorrädern und Autos statt; Vorsicht ist hier besonders für Kinder angebracht.
  • Schon seit vielen Jahren führen selbstgemachte Schilder von der Marina zu Vassilis. Er führt eine Taverne, in der man zu akzeptablen Preisen "typisch griechische Gerichte" bekommt. Sie ist die nächstgelegene Restauration dieser Art, ein ganz großer Vorteil ist jedenfalls der Umstand, dass sie auch außerhalb der Hochsaison geöffnet hat, und innerhalb dieser an allen Tagen (beispielsweise haben üblicherweise in Athen nicht nur Restaurants montags Ruhetag). (N, 37° 54,977', E 023° 42,449')
  • Mehrere Tavernen mit empfehlenswerter Küche findet man an der Leoforos Amfitheas, Ecke Pikrodafnis (zu Fuß zu erreichen, wenn man dem Flußbett nördlich der Marina folgt), Entfernung von der Marina circa einen Kilometer. Sie haben zumindest in der Nebensaison Montags Ruhetag (wie bei so vielen Läden in Athen). (N, 37° 55,363', E 023° 42,333')
  • Auch die Strandbars nördlich des Hafengeländes bieten warme Küche. Für die gebotene Qualität recht teuer, der Blick auf´s Meer ist jedoch unschlagbar.
  • Entlang der Uferchaussee hat es diverse Anbieter von Fast Food.
  • Auf den Stegen tummeln sich Restaurantwerber, die mit Speisekarten und Festpreisen versuchen, die Chartergäste in ihre Restaurants zu locken.

[Bearbeiten] Quellen (Berichte von Törns)

  1. 1,0 1,1 März 2008, s/y SUEA (Bavaria 46), Törn Athen-Athen über Kykladen (bis Santorin), Ioannis (Co-Skipper)
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