Handzeichen

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Seemannschaft

Manöver

Auf vielen Segelyachten werden beim Ankern und Anlegen einige Handzeichen genutzt. Sie unterstützen eine gute Kommunikation an Deck. Besonders hilfreich sind diese, wenn es ringsherum laut ist, z.B. durch den Motor, eine laufende Ankerwinsch oder Stimmengewirr am Steg. Mit Spaß bei der Sache und etwas Übung lassen sich bereits mit wenigen Handzeichen Manöver sehr professionell, sicher und lautlos durchführen. Je größer die Abstände zwischen Steuermann und Bug werden, desto mehr fällt einem selbst und Zuschauern dabei positiv auf, dass lautes Rufen oder gar gegen den Lärm Anschreien durch eine Zeichensprache überflüssig wird.

Die Nutzung von Handzeichen kann man z.B. bei gut eingespielten Besatzungen auf den traditionellen Plattbodenschiffen in den Niederlanden beobachten. Solche langjährigen und guten Erfahrungen mit der Nutzung von Hand- und Körperzeichen beim Segeln haben zur Entwicklung von SailSign geführt. Sie bildet eine umfängliche Gebärdensprache zum Segeln, Anlegen und Ankern. Zusätzlich zu häufig verwendeten und nahezu selbstverständlichen Gesten, z.B. der geballten Faust zum Festmachen von Leinen, wurden hierin auch international vereinbarte Handzeichen aus dem Tauchsport und Körpersignale zur Suche und Rettung berücksichtigt.

SailSign

Die Gebärdensprache fürs Segeln soll auf größere Distanz, bei Starkwind und Motorenlärm eine klare Kommunikation zwischen Skipper, Steuermann und Vordeck ermöglichen. Die Gebärden können überwiegend mit einer Hand beim Steuern, auf Kopfhöhe und weit sichtbar dargestellt werden. Sie wurden auf Segelschiffen mit mehr als 20 m Abstand zwischen Steuermann und Vordeck erfolgreich für die lautlose Abstimmung und Durchführung von Manövern eingesetzt. Viele Kommandos und Informationen können durch Kombination von zwei Gebärden genau und eindeutig dargestellt werden. SailSign ist hier als PDF zur freien Nutzung veröffentlicht. Eine zusätzliche Creative Commons Lizenz ermöglicht die weitere Entwicklung der Zeichensprache und Anpassung für den eigenen Bedarf. Bisher wurden die SailSigns in Deutsch, Englisch übersetzt und (in Vorbereitung) auf Niederländisch. Die Autoren wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und freuen sich über Rückmeldungen und weitere Vorschläge. Segler mit Kenntnis einer weiteren Muttersprache sind herzlich eingeladen, eine Übersetzung beizutragen und die SailSigns dadurch möglichst international verständlich und nutzbar zu machen.

Hand zum Abschiedsgruss nach erfolgreicher SAR-Übung mit Abseilen von einem Helikopter auf ein segelndes Plattbodenschiff auf dem Ijsselmeer vor Lemmer
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