Nahezuaufschießer

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Seemannschaft

Manöver

Der klassische Aufschießer ist nicht in allen Situationen das am besten geeignete Manöver zum Aufstoppen des Schiffs. Ein Aufschießer muss sehr sorgfältig gefahren werden und erfordert sehr gute Kenntnisse des Manövrierverhaltens des Schiffs beim vorherrschenden Wind und Seegang. Je größer und schwerer das Schiff ist, desto schwerer ist es meist einen reinen Aufschießer zu fahren. In vielen Fällen ist es daher sinnvoller einen sogenannten Nahezuaufschießer zu fahren. Ein Nahezuaufschießer ermöglicht es das Manöver gegebenenfalls zu korrigieren, hat aber einen längeren Aufstoppweg zur Folge.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Manöver

Nahezuaufschießer

Anstatt den Bug direkt in den Wind zu drehen, fährt man auf den Punkt an den man aufstoppen will am Wind zu und gibt rechtzeitig die Schoten von Vor- und Großsegel lose, so dass diese killen und keinen Vortrieb mehr erzeugen. Wichtig ist es dabei darauf zu achten das die Schoten vollkommen frei laufen und keinesfalls noch Druck im Segel erzeugen. Erkennt man, dass man den Punkt an dem man aufstoppen will nicht erreicht, kann, solange noch Fahrt im Schiff ist, durch kurzzeitiges dicht holen der Schoten noch einmal Fahrt aufgenommen werden.

[Bearbeiten] Vergleich von Aufschießer und Nahezuaufschießer

[Bearbeiten] Vorteile des Nahezuaufschießers

  • Das Manöver ist korrigierbar
  • Die Segel wehen zur Leeseite, die Luvseite bleibt z.B. zum Arbeiten frei
  • Erfordert weniger Erfahrung mit dem Boot
  • Besser zu steuern

[Bearbeiten] Vorteile des Aufschießers

  • Sehr kurzer 'Bremsweg'
  • Leicht Einhand zu Fahren
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