Skopelos

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Skopelos (griech. Σκόπελος) ist eine Insel der Nördlichen Sporaden und liegt östlich von Skiathos und unmittelbar südwestlich von Alonnisos. Die Insel ist bergig und bewaldet.


Inhaltsverzeichnis

Anlegekai von Skopelos Stadt
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[Bearbeiten] Liege- und Ankerplätze

[Bearbeiten] Limin Skopelos

Koordinaten: 39° 7.36'N, 023° 44.04' E


Die lange Mole von Skopelos

Der Hafen liegt im Norden der Insel in einer weiten Bucht, deren Westhälfte von einer fast 500 m langen, sichelförmigen Mole abgeteilt wird, an deren Ende ein Feuer steht. An der Nordmole, bzw. auch am alten Fähranleger im westlichen Hafenbecken legt man vor Buganker oder längsseits an, der Anker hält gut. Die Südseite des Hafens ist teilweise flach und von kleinen Booten bzw. von Fischern belegt, der Ostteil ist für den Frachtverkehr reserviert.

Der Ort bietet alle Einkaufsmöglichkeiten, entlang des Hafens gibt es einige Tavernen in allen Preislagen, in der Hochsaison ausgeprägtes Nachtleben. Wasser gibt es direkt an der Nordmole aus Entnahmestellen in versperrbaren, aber offen vorgefundenen Schächten. Dort gibt es auch Stromanschlüsse. Ein Hafenmeister-Häuschen an der Nordmole wird zeitweise besetzt, dort kann man Liegegebühr (10€ für 39 ft.) entrichten und dann auch Landstromanschluss nutzen. [Stand Juli 2009]

Verschiedentlich wird die Einfahrt in den Hafen bei nördlichen Winden als schwierig beschrieben. Wir waren bei 5-6Bft Nord unterwegs und hatten uns vorher beim Hafenmeister unter +30 42422180 erkundigt. Die Einfahrt war durch die Querwellen etwas ungemütlich aber problemlos möglich. [1]

[Bearbeiten] Ormos Staphylos

Koordinaten: 39° 5.01'N, 023° 44.9' E


Eine durch die steilen Küstenformationen landschaftlich interessante Bucht an der Südküste von Skopelos, in der man vor Meltemiwinden geschützt liegt. Sehr gut haltender Ankergrund. Nicht zu verachten ist jedoch der Schwell, der bisweilen dem Küstenverlauf folgend voll in die Bucht steht. In diesem Falle mag man einen Aufenthalt im Or. Agnontas vorziehen. Zumindest in der Urlaubssaison haben einige Tavernen geöffnet, Badebetrieb am Strand.

[Bearbeiten] Ormos Agnondas

Koordinaten: 39° 4.97'N, 023° 42.56' E


Diese bei Meltemi vor Wind sowie Seegang gut geschützte Bucht wurde in den vergangenen Jahren als Ausweichhafen für die Fähren nach Skopelos-Stadt ausgebaut. Bereits bei Windstärken ab sechs Beaufort kann sie von ihnen angelaufen werden, zuweilen liegen sie vor der Einfahrt zur Bucht auf Reede. Verkrautetes Hafenbecken; das Festbekommen des Bugankers ist mitunter schwierig, daher wird häufig an der Mole im Nordosten einfach längsseits festgemacht. Bei Georg bekommt man für 5 Euro Strom und Wasser.

[Bearbeiten] Ormos Panormou

Koordinaten: 39° 6.39'N, 023° 39.66' E


Morgen in Panormou

Diese Bucht an der Westküste von Skopelos, keine zwei Segelstunden vom Haupthafen von Skiathos im Westen entfernt, wird wohl sehr oft in Betracht kommen als erste beziehungsweise letzte Anlaufstelle bei auf der Nachbarinsel beginnenden oder endenden Chartertörns. Landschaftlich reizvoll gelegen, man wird an einen großen Bergsee erinnert. Allgemein werden die Liegeplätze in der südlichen Einbuchtung vorgezogen, denn in den anderen Bereichen sind die Wassertiefen sehr schnell zunehmend, Badezonen mit Bojen abgesteckt, und/oder man ist nicht vor umlaufenden Schwell geschützt. Im Süden jedoch findet man sehr gut haltenden Ankergrund in glasklarem Wasser. Üblicherweise liegt man hier vor Anker mit Landleinen an das westliche und südliche Ufer, die Ostseite der Einbuchtung ist belegt von an Murings liegenden Dauerliegern. Dieser geschützte und hübsche Ort ist natürlich beliebt bei Flottillen, auch werden hierhin Tagestouren von Touristenschiffen aus Skiathos angeboten. Zum Versorgen muss man das Dingi bemühen, Tavernen gibt es (zumindest innerhalb der Urlaubssaison) am Badestrand im Nordosten der Bucht. Man fährt je nach Lust, Bedingung und Ausrüstung die Strecke komplett mit dem Boot, oder man nimmt einen der Anleger im Osten der Bucht in Anspruch und erledigt den Rest per pedes.

Für Wassersportler erfreulich ist der Umstand, daß der Besitzer des umliegenden Landes bis heute keine weitere Bebauung und keine massentouristische Nutzung zugelassen hat.

Die Südbucht wird bei starkem NNO Wind zur Mausefalle, da dann der Wind mit Düseneffekt direkt in die Bucht steht. Wellen entstehen zwar keine, man hat aber Mühe aus der Bucht wieder herauszukommen. Auf der Rücktour ohne Wind war diese Bucht eine der schönsten überhaupt. [2]

[Bearbeiten] Limeniskos Neo Klima

Koordinaten: 39° 8.27'N, 023° 38.57' E


Für diesen kleinen Hafen werden Bauarbeiten gemeldet.[3]

2013: Der Hafen ist fertig. Es gibt Strom und Wasser, kassiert wurde nicht. Der Hafen ist Anlaufpunkt der in diesem Gebiet häufigen Flotillen. Man kann längsseits (evt. Päckchen) oder rk anlegen. Auf Grund der Bauform ist ein gemischtes Anlegen sinnvoll, da sonst Ankersalat vorprogrammiert ist. Der Hafen ist sehr gut geschützt. Diesel kann in der Tankstelle den Berg hinauf nach (Alt) Klima geordert werden.[1]

2018: Strom und Wasser werden nun über eine Chip Karte abgerechnet. Im Ort gibt es diverse Tavernen, einen Bäcker und einen kleinen Supermarkt. [4]

[Bearbeiten] Limin Loutraki

Koordinaten: 39° 9.89'N, 023° 36.93' E


Sehr guten Schutz bietender, für Wassersportler weitläufiger Fährhafen an der Westseite von Skopelos. Als Anlegemöglichkeit wurde ein Schwimmsteg im Nordosten des Hafenbeckens eingerichtet, man macht an beiden Seiten mit Anker und Heckleinen fest. Im Südosten kann man frei ankern. Durch seine Nähe zu Skiathos ist der Hafen nicht nur bei Flottillen beliebt. Am Steg gibt es einen Strom- und Wasseranschluss. Die erforderliche Chipkarte gibt es gegen 10 Euro Pfand im Cafe direkt am Ende des Stegs. Im Ort einige Tavernen, Cafés und Grundversorgungsmöglichkeiten.

Lohnenswert ist ein Abstecher in den über dem liegenden Ort Glossa mit seinen vielen kleinen Gassen und den Ausblicken auf das Meer hinüber nach Skiathos. Hier fällt einmal mehr auf, daß in hiesigen Orten kein Haus im gleichen Farbton angestrichen ist, anders als in den Kykladen mit der dortigen "klassischen" Blau-Weiss-Farbgebung.

[Stand September 2006]

[Bearbeiten] Quellen

  1. 1,0 1,1 September 2013 bei 5-6 Bft Nord (Rainer)
  2. September 2013 bei 7Bft NNO (Rainer)
  3. NNKA 03/2009 S. 122
  4. September 2018 (Rainer)

[Bearbeiten] Bilder

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