Kos

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Politisch Europa > Griechenland > Dodekanes


Inhaltsverzeichnis

Alte Festung von Kos
Turm der alten Festung von Kos

Kos (griech. Κως) ist neben Rhodos die in touristischer Hinsicht bedeutendste Insel der Dodekanes. Die Hauptstadt Kos bietet neben dem üblichen Angebot griechischer Ferienorte (Souvenirläden, Diskos, Restaurants...) einige kulturelle/historische Highlights, deren Besuch lohnenswert ist:

  • Die alte Festung von Kos. Sie stammt aus den Zeiten der Kreuzfahrer. Ein Blick hinein lohnt sich. Der Ausblick von ihren Festungsmauern ist fantastisch.
  • Der "Baum des Hippokrates" - gegenüber der Festung. Ein alter Baum, welcher der Erzählung nach bereits zu Hippokrates Zeiten dort stand. Hippokrates lebte auf Kos und wurde auch hier, in der Nähe von Kephalos, geboren.
  • Ausgrabungen: Südlich unmittelbar am Ortskern befindet sich ein großes Areal mit Ausgrabungen (alte Säulen, Reste von Mauern).

Kos hat einen eigenen internationalen Flughafen. Flüge gibt es von den meisten deutschen Flughäfen. Direktflüge sind allerdings relativ rar und schnell ausgebucht. Wohl dem, der sich bei Zeiten darum kümmert. Die Alternativen, z. B. von Frankfürt über Thessaloniki und Athen (mit nächtlichem Aufenthalt), sind nicht gerade prickelnd.

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[Bearbeiten] Häfen und Buchten

Spätestens seit die neue Marina Kos Anfang 2001 in Betrieb genommen wurde, stellt Kos eine sehr gute Alternative zu Rhodos als Startpunkt für Segeltörns in diesem Seegebiet dar. Von hier aus hat man alle Möglichkeiten: Törns in Richtung Süden, z.B. nach Nisyros, Tilos, Symi, Chalki und Rhodos. Oder Törns in Richtung Norden, z.B. nach Kalymnos, Leros, Lipsi und Patmos (um nur einige Alternativen zu nennen). Prinzipiell ist allerdings die Nordroute empfehlenswert, da die vorherrschenden Winde in der Regel aus N bis NW wehen (Etesien/Meltemi). Auch Abstecher in die gegenüberliegende Türkei sind möglich, wenn man das Ein- und Ausklarieren nicht scheut.

[Bearbeiten] Marina Kos

Neue Marina Kos
Marina Kos, Blick Richtung Ausfahrt

Koordinaten: 36° 53.52'N, 027° 18.12' E


Östlich vom Stadthafen der Hauptstadt Kos liegt die neue Marina Kos - wohl eine der am besten ausgestatteten Marinas Griechenlands. Von See (Anmerkung Stand Sept. 2012: Das gilt auch vor dem Auslaufen aus der Marina!) kommend muss die Marina per Funk angerufen werden (VHF Kanal: 77, Rufsignal: Kos Marina.). An der Hafeneinfahrt wird man vom Pilot-Boat abgeholt und bekommt einen Platz zugewiesen. Das Hafenpersonal hilft beim Anlegen im teils extrem engen Hafen. Zusätzlich ist die Marina nach Nordwesten, der im Sommer vorherrschenden Windrichtung offen, sodass der Meltemi ungehindert hinein blasen kann. Zum Anlegen auf der "ungünstigen" Seite eines Steges ist daher manchmal das Pilot-Boat unumgänglich (hängt sich am Bug ein und hilft gegen verdrehen des Bootes). Man liegt mit Murings und (meistens) Heck zur Pier. Die Versorgungsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Da die Marina Kos auch Charterbasis für alle großen Charterunternehmen ist, könnten Gastliegeplätze unter Umständen insbesondere am Wochenende rar sein.

In der Marina gibt es neben Einkaufsmöglichkeiten und diversen Zubehörläden eine sehr nette Bar, die am Morgen zum relativ bezahlbaren Frühstück einlädt. Abends läßt sich dort bis spät in die Nacht noch ein Absacker nehmen. Von der Marina in den Ortskern von Kos sind es zu Fuß circa 15 Minuten am Ufer entlang.

Restauranttipp: Auf dem Weg von der neuen Marina in Richtung Ortskern befindet sich nach circa 200 Metern das Restaurant Stadium, welches sich wohltuend abhebt von der Masse der Touristentempel. Preislich nicht ganz billig, aber der Qualität angemessen: "Ziege von Nisyros in Thymian-Honig" - ein Gedicht!

[Bearbeiten] Stadthafen Kos

Koordinaten: 36° 53.723'N, 027° 17.267' E


Nach wie vor ein möglicher Anlaufpunkt und Alternative, sollte tatsächlich in der neuen Marina kein Platz sein. Yachten liegen am nördlichen oder östlichen Kai vor Buganker mit Heckleinen zur Pier. Im Hafen liegen viele Ausflugsboote. Es herrscht der übliche Trubel eines Stadthafens.

Liegegebühr Stand Sept. 2012: 33 Euro für eine Nacht (Bavaria 47) plus 6 Euro Pauschale für Strom.

Kos ist Port of Entry, alle erforderlichen Behörden (Passpolizei, Finanzamt, Hafenamt, für nicht-EU-Boote Zoll) sind vorhanden. [1]

[Bearbeiten] Ormos Kamari

Koordinaten: 36° 44.333'N, 026° 58.667' E

Blick vom Strand

Im Südwesten von Kos (unterhalb der Stadt Kephalos) gelegen, ist dies trotz Fallböen bei Meltemi einer der wenigen guten Ankerplätze. Man kann alternativ an der im Süden der Bucht gelegenen Mole festmachen oder südlich der Mole auf Sandgrund ankern. Am Ufer gibt es Strandduschen sowie ein paar Tavernen und Restaurants.

Auch etwas nördlich der Mole bietet sich guter Ankergrund (Sand). Der Anker fällt idealerweise bei 6m Wassertiefe und gräbt sich schnell ein. Sichere 50m Kette waren auch bei 5-6 Bft Meltemi plus Böen ausreichend.

Restauranttipp: Wer gerne ausgezeichnet essen will besucht das Restaurant Syrtaki. Direkt am Strand gelegen, sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und deutsch sprechende Bedienung. Babis, der Besitzer, war viele Jahre in Deutschland und hat ein großes Herz für Segler :).

[Bearbeiten] Mastichari

Koordinaten: 36° 51.117'N, 027° 04.583' E


An der 100 Meter langen nach Nordost ausgerichteten Mole liegt man gut gegen Meltemi geschützt. Der vordere Bereich wird für die Fährverbindungen nach Kalymnos beansprucht (vier mal täglich). In der Hauptsaison kommen tagsüber auch Ausflugsboote in den Hafen. Ansonsten wird der Hafen hauptsächlich von Fischern genutzt.

Der Ort selbst bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und viele Tavernen. Direkt an den Hafen anschließend, beginnt ein zwei Kilometer langer Sandstrand mit Duschen. Durch die guten Autobusverbindungen (unter anderem nach Kos-Stadt) bietet es sich an Ausflüge in das Landesinnere zu unternehmen.

Mastichari ist, im Gegensatz von vielen Orten auf Kos, nicht vom Tourismus überlaufen und hat seinen Charakter bewahrt.

Die besten Lokale findet man am Beginn des Sandstrandes.

[Bearbeiten] Kardamena

Koordinaten: 36°46.978'N, 027°08.796' E


Kardamena Hafenplan
Kardamena Hafenpromenade West
Kardamena Hafenpromenade Ost

Kardamena ist ein moderner Urlaubsort, liegt 29km südwestlich von Kos Stadt und 4km südlich des Flughafen. In der Stadt gibt es einen kleinen, jetzt modern ausgebauten Hafen, mit täglicher Fährverbindung zu Nisiros.

Die innere nördliche Kaianlage, mit schöner Hafenpromenade bietet ca. 12 Yacht Platz, bei 2 bis 3 Meter Wassertiefe. In der Hafeneinfahrt ist Versandung möglich. Wasser und Strom sind zeitweilig verfügbar, muss beim Hafenmeister erfragt werden. An der südlichen Mole können 2 bis 3 Yachten zur kurzzeitigen Übernachtung längsseits gehen. Reger Verkehr von Fähren und Ausflugsschiffen.

In Kardamena gibt es viele Shops für Touristen und einen großen Supermarkt, gutes Essen in den zahlreichen örtlichen (Fisch-) Tavernen mit griechischer und europäischer Küche. Zudem kann man am Strand Kardamenas wunderbar schwimmen, sonnenbaden.

Kardamena zählt ungefähr 1800 dauerhafte Einwohner, zudem sich im Hochsommer 10.000 Urlauber addieren. Moderne Hotelanlagen wurden entlang der Strände westlich und östlich erbaut, einer sehr schönen Gegend mit vielfältigen Bäumen und natürlicher Schönheit.

In Kardamena selbst können Sie die alte wiedererbaute Rustic Clinic bewundern, die Kirchen von Agia Varvara, Agion Anargiron and Panagia...Das heutige Kardamena ist auf dem Gebiet der antiken Stadt Alasarna gebaut und die archäologischen Ausgrabungen brachten Ruinen gewidmet  für Apollo und Hercules ans Licht. Weiterhin wurde ein Temple aus Marmor (aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.), dem Gebiet der antiken Stadt Alasarna gebaut und die archäologischen Ausgrabungen brachten Ruinen gewidmet  für Apollo und Hercules ans Licht. Weiterhin wurde ein Temple aus Marmor (aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.),ein Theater und einige Bauten des römischen Zeitalters entdeckt. In der gleichen Gegend finden Sie auch die Ruinen aus christlichen Basilika, die Agia Theotita (Saint Divinity) gewidmet sind. [2]

[Bearbeiten] Informationsstand und -quellen

  1. Besucht im Okt 2011 (dysi)
  2. Besucht im Mai 2012 (Blome)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Törnberichte mit Startpunkt Kos

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