Adria

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Bei diesem Artikel handelt es sich um die Beschreibung der Adria, auch adriatisches Meer genannt (italienisch: Mare Adriatico, albanisch: Deti Adriatik, serbisch und bosnisch: Jadransko more, slowenisch: Jadransko morje). Eine Auflistung aller Artikel über Regionen und Seegebiete innerhalb der Adria findet sich in der Category:Adria


Bild der Adria (Quelle: NASA - http://visibleearth.nasa.gov/)


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Revierübersicht

[Bearbeiten] Italien

Die Marina Velico Veneziano (auf der Rückseite von San Marco) bietet bis zu 30 Gastliegeplätze für Schiffe bis 2,5m Tiefe. Die Liegegebühr beträgt 35,- pro Schiff sowie zusätzlich 4,- pro Crewmitglied. Im Winter wird das Wasser abgestellt.

Die Einfahrt in die Lagune von Lignano ist extrem versandet! Die in der Karte ausgewiesenen Tiefen von 20m stimmen z.T. nicht. Für eine sichere Einfahrt müssen die Schiffe so weit es geht den Pfählen auf der Backbordseite des Fahrwassers folgen. Auch hier vorsicht: ca. 10 Meter vor diesen Pfählen sind winzige rote Bojen im Wasser, die bei Dunkelheit kaum auszumachen sind.

[Bearbeiten] Slowenien

[Bearbeiten] Kroatien

[Bearbeiten] Montenegro

[Bearbeiten] Albanien

[Bearbeiten] Segelreviere

Die Adria ist ein beliebtes Segelrevier, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Es ist das Hausrevier von Süddeutschland und Österreich, da es binnen einiger Autostunden gut erreichbar ist.

Der Norden der Adria, rund um den Golf von Triest, ist industriell geprägt. Weiter im Osten entlang der Küste Istriens wird die Gegend natürlicher und ist besser für einen Segelurlaub geeignet. Beliebter Ausgangspunkt ist Portorož in Slowenien, weil der Ort schnell erreichbar ist. Neben Charterflotten sind hier auch viele deutsche Segelschulen ansässig, die ihre Ausbildungstörns entlang Istriens Küste organisieren. Die italienische Seite hingegen ist weniger frequentiert. Die Ursachen sind vielfältig. Die Küste - insbesondere im Golf von Triest - ist von Lagunen umsäumt. Obwohl es hier sehr schöne Orte, wie z.B. Grado gibt, existieren auch viele weniger schöne Städte. Zudem sind die Preise im Vergleich zu Slowenien und Kroatien deutlich höher.

Nach Süden hin wird die Adria für einen Segeltörn zunehmend interessanter. Entlang der kroatischen Küste fängt gleich hinter Istrien eine vielfältige Insellandschaft an. Die Kvarner Bucht ist dabei noch sehr touristisch. Weiter im Südosten, in Dalmatien findet man etwas mehr Ruhe. Dafür wird die Anreise hierhin schon aufwändiger.

Die italienische Küste bietet nach Süden zwar auch schöne Orte an, es gibt aber auch einige Großstädte mit der damit verbundenen Unruhe und Verkehr. Die italienische Küste verfügt im Gegensatz zu der damatinischen Küste nicht über eine vorgelagerte Inselwelt.


[Bearbeiten] Wetter

Der vorherrschende Wind auf der Adria ist der aus südlichen Richtungen kommende Scirocco (in Kroatien auch Jugo). An der kroatischen Küste tritt stunden- bzw. tagesweise die Bora auf, ein starker Fallwind aus Nordost. In den Sommermonaten ist der Wind auf der Kroatischen und Slowenischen Seite hauptsächlich durch die Land- bzw. Seewindzirkulation geprägt. So entstehen tagsüber gemäßigte Nordost Winde, die gegen Abend hin abnehmen.

Zu den Schönwetterwinden gehört als oben genannte Zirkulation der Burin und als großräumige, vom Azoren- Hoch ausgehende Zirkulation, der Majestrale. Bitte nicht mit dem Mistral im Löwen-Golf verwechseln! Ein typischer Schönwettertag beginnt nach Mitternacht mit Einsetzen des Burin in ablandiger Richtung. Mit diesem Wind sind früher die Fischer ausgelaufen. Der Burin weht am Vormittag noch Seewärts. Gegen Mittag dreht er gerne etwas mit der Sonne und flaut schließlich ab. Am Nachmittag setzt aus NW der Majestral ein. Zuerst in Küsten- ferneren Bereichen oder Kanälen, etwas später in den küstennahen Kanälen. Das sollte man bei Regatten unbedingt beachten, sonst bleibt man an der falschen Seite der Startlinie im Flautenloch liegen, während die Schiffe weiter seewärts mit dem Majestral davonziehen ! Der Majestral bleibt bei Schönwetter bis kurz nach Sonnenuntergang. Später ist wieder Flaute und anschließend wieder Burin. Aber jetzt in der anderen Richtung, von See zum Land. ( Einlaufen der Fischer ).

Anzeichen für bleibendes Schönwetter ist das beschriebene Wechseln von Burin und Majestral im Tagesverlauf, klare rötliche Sonnenuntergänge, kleine rosa Wolken im Westen nach Sonnenuntergang, und wenn der Wind tagsüber mit der Sonne dreht.

Anzeichen für Wetterverschlechterung sind: Ziruswolken von Westen, das Ausbleiben von Burin und Majestral, dichte Wolken vor der untergehenden Sonne, fahle, gelbliche oder gelbgrüne Sonnenuntergänge. Anzeichen für Jugo: dunkler Horizont in SE, langsames Sinken des Barometers. In der Adria sollte man die Bezeichnung Scirocco für den Jugo möglichst meiden. Er hat zwar die gleiche Richtung, aber eine andere Entstehung und weht genaugenommen in einem anderen Teil des Mittelmeeres. Anzeichen für Bora: nahezu gleichbleibender Luftdruck, bzw. reagiert das Barometer auf schwaches Klopfen mit einem kleinen Ruck in steigender Richtung. Natürlich die berühmte Bora- Wolkenwalze über dem Velebit.

Zu den Gewitter- Winden in der Adria ist die Newera zu rechnen. Im Gegensatz zu den bisher genannten Winden ist eine Vorhersage und Warnung bei der Newera sehr schwierig und unterbleibt deshalb oft. Auslösend sind zu kleinräumige Veränderungen im Wettergeschehen, die in der großräumigen Wetterkarte kaum Anzeichen hinterlassen. Am besten ist ein Blick auf den Barographen. Zeigt die Luftdruck-Kurve einen plötzlichen "Absturz" - ist vom Besuch der nahen Taverne wegen zu erwartenden unangesagten Turbulenzen, dringend abzuraten. Häufig weht die Newera aus SW, die Fischer sagen: kurz und heftig in Bora- geschütze Buchten. Geht die Gewitterzugbahn über uns hinweg, läßt die Newera nach kurzem Gewitter nach, um nach einigen Minuten heftig aus einer neuen Richtung zu wehen.

Ebenso unberechenber sind Windhosen. Sie entstehen aus niedrigen Wolken mit dunkler Unterseite. Wichtig ist es, die Zugbahn zu schätzen und dazu im rechten Winkel mit Vollgas "abzuhauen". Da die Windhosen gerne landwärts ziehen, wo sie sich meist nach kurzer Zeit auflösen, ist im Zweifel über die Zugbahn, ein Kurs auf die offene See einzuschlagen. Keinesfalls unter Land Schutz suchen. Dort ist die Gefahr "erwischt" zu werden, besonders groß.


[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Törnberichte

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