Korčula

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Koordinaten: 42°56.0'N, 016°51.0'E


Inhaltsverzeichnis


Die Insel Korčula bietet für Segler zahlreiche Liegemöglichkeiten. Allen voran natürlich der Ort Korčula an der Ostseite der Insel mit seiner ACI-Marina. An der Westseite findet sich der Hafenort Vela Luka, der der größte Ort auf der Insel ist. Rund um die Insel gibt es zahlreiche kleinere Orte in denen man festmachen kann und einige einsame Ankerbuchten. Korčula rühmt sich damit Geburtsort Marco Polos gewesen zu sein, auch wenn diese These umstritten ist. Jedenfall ist man in der Lage das angebliche Geburtshaus Marco Polos in Korčula zu besichtigen.

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[Bearbeiten] Korčula (Stadt)

Blick auf Korčula

Koordinaten: 42°57.0'N, 017°08.2'E


Bei der Ansteuerung von Korčula aus östlichen Richtungen sollte man vorher gut die Karte studieren, denn zahlreiche kleine Inseln und Steine erfordern eine sorgfältige Navigation. Da die Inseln meist nicht befeuert sind empfiehlt es sich, die Ansteuerung bei Tageslicht zu machen.

Die mittelalterliche Altstadt von Korčula ist ein Touristenmagnet. Besonders imposant ist die Kathedrale von Sveti Marko im Zentrum des Ortes, wo auch der Bischofspalast, der Arneri-Palast und das Stadtmuseum liegt. Nach der Stadtbesichtigung solle man noch die wackelige Holzstiege auf den Zakerjan-Turm erklimmen, um in der dortigen Bar den Sundowner zu sich zu nehmen. Dabei sollte man jedoch einplanen, das man die Stufen auch wieder herunter kommen muss.

Für diejenigen die etwas günstiger das Nachtleben zwischen Bars, Cafe's und Restaurants verbringen möchte, sollte sich hinter der ACI-Marina (hinter dem Busbahnhof) aufhalten.


[Bearbeiten] Korcula ACI Marina

Es gibt zwei Liegemöglichkeiten in Korčula. Zum einen ist das die ACI-Marina südlich der Altstadt, deren Liegeplätze jedoch in der Saison bereits am frühen Nachmittag alle gefüllt sind. Dementsprechend sind die Liegegebühren. Die sanitären Anlagen sind gut. Auf dem Weg von der Marina zur Altstadt kommt man an dem Marktplatz vorbei, an dem man sich mit allerlei Frischem versorgen kann. Direkt am Ausgang der Marina befindet sich ein Laden für Bootszubehör.

In der SE-Bucht kann zwischen Hotels und Ferienhäusern geankert werden. Die Nacht kostet ca.140 Kuna. Die Stadt ist zu Fuss in ca 15 Minuten erreichbar.

Eine Tankstelle ist im östlichen Teil des Hafens in der Nähe des Fähranlegers zwischen den Inseln Badija und Korčula gut anzulaufen.


[Bearbeiten] Korcula Stadtpier

Blick auf den Stadtkai

Die zweite Liegemöglichkeit befindet sich im Fährhafen auf der Westseite der Halbinsel an der Stadtpier. Sportboote können im südwesten hinter dem Fähranleger festmachen. Sie liegen dort römisch-katholisch vor Buganker. Hier sind jedoch nur wenige Liegeplätze vorhanden. Wenn die Fähre im Hafen ist, kann es dort recht laut werden.

ACHTUNG: Parallel zum Stadtpier liegt in etwa bei 30 Metern eine Kette o.ä. im Wasser. Als wir festmachen wollten holte ein Ableger die Kette mit dem Anker heraus, sodass wir einen guten Anhaltspunkt für unseren Ankerleger hatten ;-). [1]

Wir übernachteten in der benachbarten Bucht Uvala Luka Banja und fuhren morgens zum Stadtpier in Korcula. Die meisten Boote legten gerade ab, sodass wir einen guten Platz auswählen konnten. Für einen halben Tag zahlten wir 200 Kuna Anlegegebühr und konnten einkaufen und die Stadt besichtigen. [1]

[Bearbeiten] Uvala Luka Banja

Uvala Luka Banja

Koordinaten: 42°57.6'N, 17°06.7'E


Bietet sich sehr gut als Alternative zur vollen ACI Marina an. Vor allen als Ausweichhafen bei plötzlichen Unwettern, da dann alle Schiffe jeder Größe die völlig überlastete ACI Marina ansteuern und dort das absolute Chaos zwischen kleinen Booten, Mega - Yachten und Fährschiffen entsteht. Man sollte bei plötzlichem Wetterumschwung direkt diese Bucht anstelle der ACI Marina oder dem kleinen Stadtpier anlaufen (eigene Erfahrung [1] ). Wenn man dann den nächsten Morgen ab 10:00 Uhr den Stadtpier in Korcula anläuft, findet man dort Platz um die Stadt zu besichtigen oder einzukaufen. Zu Fuß sind es etwa 30 Minuten zur Stadt Korcula.

Wir zahlten für einen Bojenplatz in der Bucht 375 Kuna. Als Quittung gab es eine kleine Flasche Schnaps (Illegale Bojen?). Wir lagen auf jedenfall sicher, obwohl die Bojenabstände etwas kanpp sind. Ankern ist in der Bucht auch möglich. [1]


[Bearbeiten] Vela Luka

Koordinaten: 42°57.0'N, 016°43.0'E


Vela Luka liegt in einer tief ins Land gehende Bucht an der Westseite der Insel und ist gut geschützt vor Wind aus allen Richtungen. Bei westlichen Winden kann jedoch unschöner Schwell entstehen, der zu einer unruhigen Nacht führen kann. Entweder man macht römisch-katholisch vor Buganker an der Stadtpier fest (einlaufend hinten links, geschützt durch Ausflugsschiffe) oder aber man ankert nördlich der Pier auf 2-6m Wassertiefe. Nördlich des Fährhafen gibt es ein Bojenfeld (2*12 Bojen, 150Kuna, bei Westwind Schwell). Wasser und Diesel bekommte man an der Tankstelle. In der Stadt gibt es zahlreiche Geschäfte und einen Markt.

Empfehlenswert: die nördlichste (sozusagen einlaufend linkeste) Konoba Skalinada an der Uferstraße, reservieren 091 7831810 mobil, gut und günstig.

Ebenfalls Gradina 091 2011040, einlaufend Bucht an Bb, schwache Ankerbojen, Schwell bei W-Wind, ggf. hier essen und vor dem Städtchen geschützt ankern.

Im Städtchen sog. "Bad", lohnt nicht.


[Bearbeiten] Uvala Gradina

Uvala Gradina

Koordinaten: 42°58.4'N, 016°40.4'E


Diese sehr schöne Bucht liegt auf Backbord bei der Einfahrt zu Vela Luka. Sie gehört zum Hafenamt Vela Luka und ist wie fast alles in Kroatien gebührenpflichtig. Die Übernachtung an einer Boje mit einem 15 Meter Schiff (Sun Odyssey 49) kostete 375 Kuna (~50 €). Wir hatten eine ruhige Nacht. Aber es wird an anderen Stellen berichtet, dass hier oft unangenehme Dünung ansteht. Vor Winden ist die Bucht gut geschützt. [1]


[Bearbeiten] Uvala Kneža

Koordinaten: 42°58.6'N, 017°02.6'E


Die weit offene Bucht Kneža im Norden Korčulas bietet viel Platz zum Ankern. An Land gibt es einen kleinen Laden, in dem man sich mit dem Grundbedarf eindecken kann. Bei östlichen Winden sollte man Schutz hinter der Insel Kneža Mala suchen.


[Bearbeiten] Lumbarda

Die Marina von Lumbarda

Koordinaten: 42°55.0'N, 017°10.2'E


‎ Ein kleiner Ort, der als Ausweichhafen für die oft schon am frühren Nachmittag überfüllte Marina in Korčula dienen kann. Es gibt einen Supermarkt (Konzum), Restaurants, Hotels und eine Bar direkt an der Marina. Touristisch gibt es im Gegensatz zur Stadt Korčula nicht viel zu entdecken. Korcula ist mit dem stündlichen Linienbus (bis 19h) und Taxi's zu erreichen.

Die Marina ist nach Norden nicht durch Berge abgeschirmt, aber durch eine Mole. Schwell wird abgehalten, der Wind drückt bei Bora jedoch stark. Das Hafenpersonal war beim Anlegen sehr hilfsbereit. Strom und Wasser sind am Steg. Der Hafenmeister residiert in einem kleinen Gebäude am Ufer. Man erhält pro Boot einen Schlüssel zum einzigsten Sanitärgebäude. Das kann bei 10 - 12 Personen pro Schiff schwierig werden. Die Sanitäranlagen bestehen je Männer-/Frauenseite aus 3 Toiletten, 3 Duschen und 4 Waschbecken. Zwischen 8 und 9 Uhr frühs steht man schon mal eine halbe Stunde an. Warmes Wasser kann man nicht immer erwarten. W-Lan ist vorhanden und der Zugang kann beim Hafenmeister erworben werden.

Wer die Hafengebühren meiden möchte, kann Richtung Korcula in der NW Bucht hinter der Insel Vrnik bei 3-7m Wassertiefe Ankern. Die Bucht ist durch die vorgelagerten Inseln weitestgehend geschützt. Lediglich bei E-Wind wird es unruhig. Die Buslinie nach Korcula hat in der Buchtspitze eine Haltestelle. Der Fußweg nach Lumbarda beträgt ca 15 Minuten.


[Bearbeiten] Badija

Ankerplatz vor der Klosterinsel Badija

Koordinaten: 42°56.9'N, 017°09.8'E


Ankerplatz auf 6 - 8 Meter vor der Klosterinsel Badija (Grund felsig). Die Durchfahrt zwischen Badija und Planjak ist nur 2 Meter tief.

[Bearbeiten] Tri Luke

Tri Luke

Koordinaten: 42°55.5'N, 016°40.0'E


Eine der wenigen Buchten ohne Gebühren (noch) liegt im südöstlichen Zipfel der Insel Korcula.Die Bucht besteht eigentlich aus 4 Einzelbuchten, die zum ankern auf ca. 6 Meter einladen. Durch die vorgelagerte Insel Trstenik sind die Buchten auch vor südlichen Winden etwas geschützt und man liegt ruhig wie auf einem Binnensee. Da hier auch viele einheimische Boote an Bojen liegen, muss man auf Bojen und Leinen achten. Die südwestliche Bucht eignet sich besonders zum ankern, allerdings ist hier am Ufer viel Müll angeschwemmt. [1]

[Bearbeiten] Links


[Bearbeiten] Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Besucht September 2017 (Rainer)

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