Serifos
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| Seegebiet | Mittelmeer > Ägäis > Kykladen |
| Politisch | Europa > Griechenland |
Serifos ist die dritte größere in der Reihe der kykladischen Inseln, die sich von der Attikaküste nach Südsüdosten in Richtung Santorin zieht. Die massentouristische Entwicklung ist auf dieser Insel nicht so stark ausgeprägt wie bei mancher ihrer Nachbarn, sie ist beliebt bei Individualreisenden. Auch Wassersportler laufen sie sehr gerne an, in den meisten Fällen wird dann die Bucht mit dem Fährort Leivadion besucht. Bei der Ansteuerung fällt die äußerst malerisch auf dem Hügel liegende Chora ins Auge.
<googlemap lat="37.160" lon="24.484" zoom="11" controls="medium" type="map" scale="yes" overview="yes"> 37.142531, 24.516897, Or. Leivadiou 37.135757, 24.458515, Or. Koutala 37.139478, 24.430166, Or. Mega Leivadi 37.155045, 24.533534, Ormos Agios Sostis 37.136898, 24.532224, Nebenbucht im Or. Leivadiou </googlemap> Maßstab in Kilometer und Landmeilen
Anker- und Liegeplätze
Ormos Leivadiou
Koordinaten: 37° 08,55' N 024° 31,01' E
Zuletzt besucht: Mai 2007
Die weiträumige Bucht bietet besten Schutz, auch wenn bei Meltemi äußerst kräftige Fallböen die Berge herunterfegen. Schon in der schlauchförmigen Einfahrt muss man mit einer Zunahme der Windstärke um zwei bis drei Beaufort rechnen. Man ankert frei vor Anker vor dem nördlich gelegenen Strand (gut haltender Grund, wenn man eine seegrasfreie Stelle erwischt hat) oder geht mit Buganker und Heckleinen an die eigens für Yachten erweiterte Pier vor dem Ort Leivadion, nordwestlich des Fähranlegers. Letzterer wurde verlängert, seitdem legen die Fähren an der Südseite an. Dadurch entfallen die früher bei überfüllter Yachtpier so gerne wahrgenommenen Liegeplätze südlich des Wellenbrechers.
Trotz der Erweiterungen werden Liegeplätze schnell knapp. Bei ausgewachsenem Meltemi können die Fallböen dazu führen, daß kaum ein Anker noch hält. Bei diesen Bedingungen drängeln sich nahezu alle Segler und Motorboote an die Südseite des Yachtanlegers, eine dritte oder vierte Reihe ist dann nichts ungewöhnliches.
Auch in der östlichen Nebeneinbuchtung auf Koordinaten: 37° 08,21' N 024° 31,93' E
soll es gut geeignete Ankerplätze geben, falls dort nicht gerade Fischzuchtanlagen untergebracht sind.
Im Ort gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten, entlang der Wasserfront gibt es eine erkleckliche Reihe an Tavernen, Restaurants und Bars.
Ormos Koutala
Koordinaten: 37° 08,15' N 024° 27,51' E
Zuletzt besucht: Sommer 2011
Eine weite, völlig einsame Bucht westlich von Leivadion. Auch sie bietet bei Meltemi besten Schutz, aber auch hier prasseln die Fallböen mit ungeheurer Kraft von den Bergen. Freunde von "Lost Places" werden ihre Freude an den verlassenen Erzverladestellen haben.
Anmerkung: bei einem Besuch September 2011 haben wir vor der Küste Serifos und in dieser Bucht stärkste Winde erlebt. Während im Vorhersagegebiet 20 kn aus N vorhergesagt waren, herrschten hier über 30 kn Wind. Zum Verweilen vor Anker deutlich zu viel.
Ormos Mega Leivadi
Koordinaten: 37° 08,37' N 024° 25,81' E
Zuletzt besucht: Sommer 1997
Auch diese Bucht macht den Eindruck, als würde sie bei Meltemi guten Schutz bieten. Eventuell steht dann ein wenig Schwell hinein. Eine ganze Anzahl Fischer liegen hier an Murings, was auch für den Schutz der Bucht spricht. Allerdings ist dadurch der Platz zum freien Ankern eingeschränkt, man geht vor Buganker und mit Heckleinen an die kleine Pier.
Ein hübscher Ort, eingerahmt in eine grün bewachsene Bucht, zusätzliches Flair bringen die ehemaligen Erzverladestellen. Vereinzelte Tavernen.
Ormos Agios Sostis
Koordinaten: 37° 09,30' N 024° 32,01' E
Zuletzt besucht: Sommer 1997
An der Ostküste liegt diese knuffige Anlegestelle. Eine kleine Bucht mit einer kleinen Fischerpier. Die Wassertiefen davor betragen um die zwei Meter. Man kann mit Buganker und Heckleinen anlegen. Es liegen keine Erfahrungen bei ausgeprägtem Meltemi vor, man dürfte dann jedoch umlaufendem Schwell ausgesetzt sein. Gut geeignet für ein kleines Segelpäuschen.
Tipps und Empfehlungen
- Ein Muss ist der Besuch der Chora. Die Strecke kann man per Taxi, Mietfahrzeug, Bus zurücklegen, zu Fuß ist man bergauf ungefähr eine dreiviertel Stunde unterwegs. Man kommt in ein typisch kykladisches Dorf mit vielen kleinen Gässchen, die Ausblicke auf das Meer und die Nachbarinseln ist grandios.
- Nicht immer hat die Taverna Margerita geöffnet - ein Ort für Leute, die allereinfachste, aber wohlschmeckende griechische Küche ("wie vom Hirten...") mögen. Man findet sie in einem alten Gehöft am nordöstlichen Ende des Strands bei Leivadion. Achtung: am gleich nebenan liegenden, winzigen Anleger wird es wegen dicker Steine auch für Außenbordmotoren flach.
Bilder
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Ansteuerung auf den Haupthafen, Blick auf die Chora über dem Ormos Leivadion
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Blick von der Chora auf die Bucht Leivadion
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